Ein apokalyptisches Klima

„Darum wacht, denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde, wann der Sohn des Menschen kommt“ Matthäus 25,13 In der Bibel existieren vierzig Textstellen, die sich auf die Endzeit beziehen. Diese Textstellen wurden geschrieben um uns zu warnen. Sie erzählen uns über die vorangehenden Zeichen der Wiederkunft Yehoshuas (Jesu). Einige Zeichen haben sich schon ereignet und andere sind dabei sich zu ereignen. Matthäus 24 und Lukas 21 erklären uns deutlich diese Zeichen, welche der Wiederkunft Yehoshuas vorangehen müssen. Matthäus 24, 4-7: „Und Yehoshua antwortete und sprach zu ihnen: Erkennt! Niemand führe euch irre! Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: „Ich, ich bin der Mashiah“, und sie werden viele irreführen. Aber ihr seid im Begriff, von Kriegen und Kriegsberichten zu hören. Gebt Acht, dass ihr nicht erschreckt, denn dies alles muss geschehen. Doch es ist noch nicht das Ende. Denn es wird eine Nation gegen eine andere Nation erweckt werden und ein Reich gegen ein anderes Reich. Und es wird Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben an verschiedenen Orten geben„ Alle diese Zeichen sind dabei sich zu verwirklichen. Aber einige Zeichen sind augenscheinlicher als andere: Die Medien reden über diese Katastrophen, die durch die Natur oder die Industrie verursacht werden. Diese verbreiten sich auf der ganzen Welt. Deshalb stimmen die größten Wissenschaftler dieser Welt darin überein: Diese Katastrophen sind von einer außergewöhnlichen Breite. Obwohl diese Naturkatastrophen immer existiert haben, erklären die Wissenschaftler, dass sie in den letzten Jahren schlimmer geworden sind. Wir sehen, dass sie apokalyptische Dimensionen erreicht haben: Zyklone, Orkane, Stürme oder auch klimatische Veränderungen, aber auch Lawinen oder Erdbeben. Nehmen wir nur das Beispiel der USA, so verursachen die Orkane mehr Tote als alle anderen Naturphänomene. Man könnte noch andere Beispiele nennen, die genauso schlimm sind. Sprüche 8,34: „Glückselig der Mensch, der auf mich hört, indem er an meinen Türen wacht Tag für Tag, die Pfosten meiner Tore hütet!„ Schließlich sagen die Experten über das klimatische System, dass es sich weiter verschlimmern wird, und sie erwähnen auch, dass in den kommenden Jahrzehnten die Naturkatastrophen mehr und mehr Zerstörungskraft haben werden. Dies soll die schlummernden Gewissen wecken. Aber was sagt oder tut die Kirche in dieser Endzeit? Einige Christen wundern sich über die Tatsache, dass man vor zwanzig Jahren beispielsweise in Frankreich mehr über die Rückkehr der Herrn gesprochen hatte als heute! Yehoshua ha Mashiah (Jesus Christus) aber sagte: „Nein, damit ihr nicht etwa beim Zusammenlesen des Unkrauts zugleich mit ihm den Weizen auszieht“ (Matthäus 13,29). Als Botschafter Mashiahs (Christi) sollen wir unbedingt im Kopf behalten, dass die ganze Welt unter der Macht Satans ist. Diese Sachen sollen uns nicht Angst machen, weil sie geschehen müssen, aber es wird noch nicht das Ende sein. Sie deuten nur darauf hin, dass wir an der Endzeit angelangt sind. Der Count-Down hat schon angefangen: Wir sind am Vorabend der Ewigkeit. „Die Nacht ist weit fortgeschritten8, und der Tag ist nahe“ (Römer 13,12). Die Bibel warnt uns: Sie rät uns, vorsichtig zu sein, zu wachen und zu beten „Seht euch vor! Wacht und betet, denn ihr wisst nicht, wann die Zeit ist“ (Markus 13,33). „wacht auch ihr, denn ihr wisst nicht, wann der Herr des Hauses kommt – am Abend oder um Mitternacht oder beim Hahnenschrei oder früh am Morgen –“ (Markus 13,35). „Glückselig der Mensch, der auf mich hört, indem er an meinen Türen wacht Tag für Tag, die Pfosten meiner Tore hütet!“ (Sprüche 8,34). Zusatzinfo: Die durch Naturkatastrophen verursachte Sterblichkeit ist zwischen den Jahren 1980 und 2000 auf 60% gestiegen; diese Steigerung wird besonders durch die Erwärmung des Planeten und durch den Treibhauseffekt verursacht. Zwischen 1994 und 2004 waren 2,8 Milliarden Personen betroffen, wovon 796.408 Menschen starben (davon 226.408 durch den Tsunami im Dezember 2004 im Südosten von Asien). Es gab wirtschaftliche Verluste von ungefähr 849 Milliarden Dollar. Die größte Mehrheit (95%) der Opfer befindet sich in den ärmsten Ländern der Welt. Diese Regionen sind zum einen besonders gefährdet, wozu auch noch folgende Faktoren kommen: Mangel an Infrastruktur, um alarmieren zu können, eine ungeordnete städtische Entwicklung und Waldrodung und Erosion der Böden, das Überschwemmungen und Erdrutsche fördert. Quelle: catnat.net (erste Webseite der Wache über Naturkatastrophen) Bis 2080 schätzen die Experten in einem Projektbericht, dass bis 3,2 Milliarden Menschen von strengen Wassermangel betroffen sein werden und 600 Millionen von Hungersnot aufgrund von Dürre, Verschlechterung und Versalzung der Böden. Jedes Jahr werden 2 bis 7 Millionen zusätzliche Menschen Überschwemmungen erleben. (Auszug aus dem christlichen Magazin «Dokimos n°2»)

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Yehoshua (Jesus) und Petros

Der Fels und der Stein 1) Einführung Weitläufig gilt der Apostel Petros (Petrus) als „der Fels“. Die Päpste bezeichnet man als Nachfolger des Petros. Dieser von der Katholischen Kirche verbreitete Glaube ist Legitimation für das Papsttum, den „Stuhl Petri“, dessen Begründer, Verfechter und Anhänger sich auf die Bibelstelle berufen, in der Yehoshua (Jesus) zu Petros folgende Worte spricht: „Und auch ich sage zu dir, dass du Petros bist, und auf diesen Felsen will ich meine Versammlung bauen, und die Pforten des Hades werden sie nicht überwältigen“ (Matthäus 16,18). Viele Menschen denken, das Papsttum sei somit in der Bibel verankert. Doch entspricht die katholische Lehre von „Petros, dem Felsen“ der Wahrheit oder sind wir vielleicht einem Jahrtausende alten Irrglauben erlegen? Mit dieser Abhandlung soll das Verständnis „des Felsen“ im Licht der Bibel untersucht werden. Bedeutung des Felsen Ein Fels symbolisiert in der Bibel zumeist Festigkeit und Standhaftigkeit. Er dient auch als Schutz und Zufluchtsort. Er bietet Sicherheit und überdauert lange Zeit. Manchmal dient der Fels auch als Wasser- oder Nahrungsspender.[1] 2) Petros und Petra Zum besseren Verständnis müssen wir einige Wörter des obigen Bibelverses im griechischen Urtext betrachten. Das griechische Wort «petros» bedeutet übersetzt „Stein“. Der „Felsen“ hingegen heißt auf Griechisch «petra». Lesen wir mit diesem Hintergrund den Vers noch einmal, so lautet er: „Und auch ich sage zu dir, dass du ein Stein («petros») bist;  und auf diesen Felsen («petra») will ich meine Versammlung (Gemeinde, Kirche) bauen, und die Pforten des Hades (Pforten der Hölle) werden sie nicht überwältigen.“ Mit Petros und Petra, also dem Felsen, sind auf keinen Fall ein und dieselbe Person gemeint. Petros ist nicht der Fels, sonst hätte der Herr Yehoshua nämlich das Wort «petros» noch einmal verwendet und somit gesagt: „und auf diesen Stein werde ich meine Gemeinde bauen.“ Wer also ist «petra»? In Wirklichkeit hat der Herr sich selbst mit dem Felsen gemeint. Man kann sich bildlich vorstellen, wie Yehoshua bei der Aussage „Du bist «petros»“ mit dem Finger auf Shim’on Petros (Simon Petrus), dann aber bei der Fortführung „Auf diesen «petra» werde ich meine Gemeinde bauen“ auf sich selbst gedeutet hat. Seien wir einmal ehrlich und realistisch: Kann etwas so Großes wie Gemeinde oder Kirche auf einen Menschen gebaut werden? 3) Ein kleines Wort, so wichtig Bleiben wir noch ein bisschen bei der Analyse unseres Satzes: „Aber auch ich sage dir, dass du bist Petros; und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde (Versammlung, Kirche) bauen, und des Hades Pforten (Pforten der Hölle) werden sie nicht überwältigen.“ (Matthäus 16,18) Wir sehen uns ein kleines, scheinbar unbedeutendes Wort an, das jedoch einen großen Teil zum richtigen oder falschen Verständnis des Verses beiträgt. Es handelt sich um das griechische Bindewort (Konjunktion) «kaí», das in unserem Fall mit «und» übersetzt wurde. Was nicht ersichtlich ist: «kaí» kann auch mit anderen kleinen Wörtchen übersetzt werden («auch, sogar, tatsächlich, aber»). Verwendet man das Wörtchen «aber», so würde unsere Aussage folgendermaßen lauten: „Aber auch ich sage dir, du bist Petros; aber auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde (Versammlung, Kirche) bauen, und des Hades Pforten (Pforten der Hölle) werden sie nicht überwältigen.“ In diesem Fall kommt der Gegensatz zwischen Petros und dem Felsen noch deutlicher zum Ausdruck. Petros ist nicht der Fels. 4) Die Antwort Lesen wir die Aussage Yehoshua Mashiahs (Jesus Christus) einmal im Zusammenhang mit den vorhergehenden Versen, so wird uns ein weiteres Licht aufgehen. „Doch als Yehoshua in die Gegend von Cäsarea von Philippos gekommen war, fragte er seine Jünger und sprach: Wer sagen die Menschen, dass ich, der Sohn des Menschen, sei? Und sie sagten: Sicher Yohanan der Täufer; und andere Eliyah; und wieder andere Yirmeyah oder einer der Propheten. Er spricht zu ihnen: Ihr aber, wer sagt ihr, dass ich bin? Shim’on Petros antwortete und sprach: Du bist der Mashiah, der Sohn des Elohims, des Lebendigen. Und Yehoshua antwortete ihm und sprach: Glückselig bist du, Shim’on, Bar-Yonah, denn Fleisch und Blut haben dir das nicht offenbart, sondern mein Vater, der in den Himmeln ist. Und auch ich sage zu dir, dass du Petros bist, und auf diesen Felsen will ich meine Versammlung bauen, und die Pforten des Hades werden sie nicht überwältigen“ (Matthäus 16, 13-18). Yehoshua stellt hier den Jüngern die Frage, für wen sie ihn halten. Petros gibt die Antwort: „Du bist der Mashiah, der Sohn des Elohims, des Lebendigen“. Sofort macht ihm Yehoshua daraufhin klar, dass diese richtige Antwort nicht von ihm, Simon Petros selbst, komme, sondern von Elohim. Anschließend weist er den Jünger auf seine Winzigkeit hin, indem er ihm zu verstehen gibt: „Du bist ein Stein.“  Im Klartext sagt Yehoshua: „Ja, Simon, du hast die richtige Antwort gegeben, aber nicht aus dir selbst heraus, sondern Elohim hat dir das eingeflüstert. Aus dir kann so eine Offenbarung nämlich gar nicht kommen, denn du bist nur ein kleiner Stein!“ Und weiter offenbart er sich selbst: „Ich aber bin der große Felsen.“ Johannes der Täufer sagte einmal zur Volksmenge: „… Denn ich sage euch, dass Elohim dem Abraham aus diesen Steinen Kinder erwecken kann“ (Lukas 3,8). Ein Stein ist ein stummer, lebloser Gegenstand. Er kann nichts tun. Elohim jedoch, der Leben einhaucht, kann sogar Steine zum Schreien bringen: „Und er näherte sich schon dem Abhang des Ölbergs, und die ganze Menge der Jünger fing an, mit lauter Stimme voller Freude Elohim über all die Wunder zu loben, die sie gesehen hatten, indem sie sagten: Gepriesen sei der König, der da kommt im Namen des Herrn! Friede im Himmel und Herrlichkeit in der Höhe! Und einige der Pharisäer aus der Menschenmenge sagten zu ihm: Lehrer, weise deine Jünger scharf zurecht. Und er antwortete und sprach zu ihnen: Ich sage euch, wenn diese schweigen, werden die Steine schreien.“ (Lukas 19, 37-40) Sowohl Johannes der Täufer als auch Yehoshua signalisieren hier klar und deutlich, dass ein Mensch nur durch die Kraft Elohims Verständnis und Offenbarung im Herzen empfängt, so dass er wiederum mit der Stimme Elohim loben und anderen Menschen erzählen kann. Unser Lobpreis ist lediglich die automatische Antwort auf Elohims Gnade und Wirken. Ohne

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Der Einfluss der heidnischen Feste auf Kinder

Schon von klein auf nimmt das Kind an zeremoniellen Feiern teil, die den Jahreskreis sowohl in der Familie, als auch in der Gemeinschaft bestimmen. Was aber versteht man unter „Feier“? Das Wort stammt vom lateinischen „festa“ ab und bezeichnet eine religiöse oder zivile Festlichkeit, die an ein wichtiges Ereignis erinnert. Hier werden wir uns speziell mit religiösen Feierlichkeiten beschäftigen. Wir betrachten die Feste näher, in die wir mehr oder weniger in unserer Kindheit involviert waren. Und in der Tat: Wer hat noch nie einen Weihnachtsbaum geschmückt und mit Spannung auf den Weihnachtsmann oder das Christkind gewartet, die uns Geschenke bringen, wenn wir brav waren? Wer hat noch nie Ostereier gesucht oder einen Ansturm von fürchterlichen Verkleidungen an Halloween erlebt, eine gruseliger wie die andere? Für Christen ist es nur legitim zu fragen, welchen Einfluss all diese Feste bei Kindern haben und was die Bibel dazu sagt. Zu diesem Zweck betrachten wir den Ursprung einiger dieser in unserer Gesellschaft besonders weit verbreiteten Festlichkeiten näher und was sich hinter diesen verbirgt. 1) Halloween Halloween oder vielmehr „All Hallows Eve“ bedeutet „Der Abend aller Heiligen“, findet seinen Ursprung vor 2500 Jahren im Nordwesten Europas, genauer bei den Kelten und Galliern, und wurde das Fest „Samhain“ genannt (auf gaelisch „November“). Dieses rituelle Fest wurde in einer Vollmondnacht gefeiert  – der keltische Kalender richtet sich nämlich nach dem Mond – um das neue Jahr in Empfang zu nehmen. Das alte Jahr war mit dem Monat Oktober zu Ende. Nehmen wir zur Kenntnis, dass das Jahr bei den keltischen Stämmen aus zwei Abschnitten bestand, welche durch das milde, feuchte Klima Nordwesteuropas bestimmt waren: eine dunkle Hälfte, die am 1. November an „Samhain“ und eine helle Hälfte, die am 1. Mai an „Beltane“ begann. Das Fest Samhain dauerte sieben Tage – drei Tage vor und drei Tage nach dem Vollmond. Es war, egal welcher sozialen Schicht man entstammte, unter Androhung göttlicher Strafe verpflichtend. Bestandteil war ein Festessen, bei dem es im Überfluss Schweinefleisch (dieses Tier wurde als gewaltige, zerstörerische Gottheit angesehen, die Unsterblichkeit verlieh), Bier, Met (süßes, alkoholisches Getränk, fermentiert auf der Grundlage von Wasser und Honig) und Wein gab. Trunkenheit, begleitet von Liedern, rituellen Spielen mit Opferungen und dem Entfachen eines neuen, großen Feuers, waren vorherbestimmt. Jeder Haushalt musste sein Herdfeuer gelöscht haben, damit nun, zur Einführung des neuen Jahres, die Druiden ein neues Feuer entfachen konnten. Diese Feierlichkeit war dazu bestimmt, Durchgangswege zwischen der Welt der Lebenden und der Welt der Toten zu schaffen, wo jede Seite eingeladen war, sich auf die andere zu begeben. Somit verloren sogar die Verstorbenen ihre Unsichtbarkeit. Dieses Ereignis war auch in politischer, militärischer und kommerzieller Hinsicht wichtig, da man hier Verträge schloss und der König, welcher der Zeremonie vorsaß, seine Macht erneuerte. Später, unter römischer Besatzung, wurde dem Samhain noch ein Erntefest zu Ehren der etruskischen Göttin Pomone hinzugefügt. Als anschließend das Christentum eingeführt wurde, verwarf man das heidnische, rituelle Samhainfest zu Gunsten des Allerheiligenfestes, das 837 n.Chr. von Papst Gregor IV. angeregt wurde und auf dem liturgischen Kalender am 1. November angesetzt wurde. Trotzdem überlebte das Fest Halloween am 31. Oktober. Ein sagenumwobenes Fest Mitte des 19. Jh. wanderten viele Iren infolge einer Kartoffelfäule und der damit verbundenen Hungersnot in die Vereinigten Staaten aus und nahmen ihre Geschichten und Legenden mit, wie die des Geizkragens und Alkoholikers Jack o’Lantern, der die Zusage des Teufels erlangte, seine Seele nicht zu nehmen. An seinem Todestag wurde Jack wegen seines schlechten Verhaltens der Zutritt zum Himmel verweigert und als er in die Hölle kam, verjagte man ihn auch von dort aufgrund seines früheren Bundes mit dem Teufel. Da es aber sehr, sehr dunkel war, erhielt er eine Glut, die er in einer Rübe unterbrachte, welche er aushöhlte und aß, damit sie ihm als Laterne diene. So geschah es, dass er in Ewigkeit in der Dunkelheit umherirren sollte. Bei der Einwanderung ersetzten die Irländer die Rübe durch einen Kürbis, der auf amerikanischem Boden leichter zu finden war. Ende des 19.Jh. breitete sich dieses Fest in den Vereinigten Staaten auf nationaler Ebene aus. Hinzugefügt wurde das heute bekannte Betteln um Süßigkeiten mit seinem „Trick or Treat“, was bedeutet „Entweder Süßigkeiten oder Fluch“. In europäischen Ländern hat sich das moderne Halloween-Fest erst seit den 1990er Jahren immer mehr verbreitet. Betrachten wir nun das Weihnachtsfest mit seinen Ursprüngen. 2) Der 25.Dezember Das Fest „Weihnachten“, auf Französisch und Spanisch „Noel“, kommt eventuell aus dem Gallischen „noio hel“, was „Geburt der Sonne“ heißt (auf Italienisch „Natale“ = „Geburt“). Es wird am 25. Dezember gefeiert. Warum? Ursprünglich fand zwischen 20. und 23. Dezember auf der Nordhalbkugel die Wintersonnwende statt. Das lateinische „sol stare“ bedeutet „Die Sonne bleibt stehen“ (geht weder auf noch unter). Wenn die Tage kürzer wurden, machten sie der Bedrängnis der Finsternis und der Angst, die Sonne komme nie wieder, Platz. Deshalb mussten Götter und Gottheiten angefleht werden, damit die Sonne wieder erscheine. Dieser Wendepunkt im Jahreslauf brachte zahlreiche heidnische Vorstellungen mit sich, welche Fruchtbarkeit, Mutterschaft, Fortpflanzung und Sternkunde betrafen. Als Kampf gegen die Finsternis veranstalteten die Kelten riesige Feuer. Bei den Persern im Altertum feierte man am 25. Dezember die Geburt von Mithra, dem Gott der Geheimnisse und der Sonne der Gerechtigkeit. Dieser Gott des Lebens und des Lichts wurde von einer Jungfrau geboren und kämpfte gegen die Dunkelheit und das Böse. Man opferte ihm einen Stier. In Ägypten wurde Aion, der Sohn des Gottes Osiris, angebetet. Er war Symbol der wiedergeborenen Sonne. Was die Göttin Isis mit ihrem kleinen Sohn Horus in den Armen betrifft, so erinnert sie uns doch sehr stark an die Jungfrau Maria, welche das Jesuskind auf den Knien wiegt. Die Römer ehrten ihren Gott Saturn, den Gott der Zeit, der Landwirtschaft und des Feuers während der sogenannten Saturnalien vom 17. bis 24. Dezember. Zudem wurde am 25. Dezember die Geburt der Sonne gefeiert, was im Jahr 325 n.Chr. im christlichen Abendland übernommen wurde. Der Gott des Feuers oder der Sonne hieß bei den Babyloniern Tammus oder auch Moloch und Baal. Diese Titel waren die unterschiedlichen Bezeichnungen für Nimrod (1.Mose/Genesis

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Johannes Paul II – Papst der Heiligkeit ?

Man sagt, dass das Fest «Allerheiligen», ein Kult für verstorbene Menschen, Engel und Bilder, an die man Gebete richtet, das bevorzugte Fest von Papst Johannes Paul II. war, dem «Papst der Heiligkeit». Während der Trauerfeier des Kirchenfürsten konnte man eine Menge ständig schreien hören : «Santo, subito, santo, subito!», was heißt «Sofort heilig!» Die Stimme der Menge führte den Nachfolger, Papst Benedikt den XVI. dazu, den Prozess der Heiligsprechung seines Vorgängers zu eröffnen. Aber worin besteht diese Heiligsprechung bei den Katholiken? Sie besteht hauptsächlich darin, eine Zusammenschau von schriftlichen Zeugnissen zugunsten oder zuungunsten des Verstorbenen durch eine Ermittlung zu erstellen, die vom Vatikan [1] beschleunigt wird. Dann, nach dem Grad der «Heiligkeit» des Verstorbenen, wird einen Ehrentitel verliehen. Ab einem gewissen Grad bekommt man den Titel «verehrungswürdig», wenn die Ermittlung ergeben haben, dass « heroische Tugend » vorliegt. «Selig» (mit Zeremonie der Seligsprechung) ist jemand, wenn das Leben der Person als Beispiel dienen kann und ein Wunder vorliegt. Der Titel «heilig» kann schließlich erteilt werden im Falle der Bestätigung von zwei zusätzlichen Wundern. Man weiß, dass im Falle der Heiligsprechung des verstorbenen Papstes, der Papst Benedikt XVI wegen der Anwesenheit des neuen Heiligen im Himmel seine Unfehlbarkeit aufs Spiel setzt. Zur Zeit analysieren Ärzte und Theologen mit der Frage der Zeichen der Heiligkeit von Papst Johannes Paulus II. Besonderes Augenmerk liegt auf einem bekannten Wunder, bei dem eine 46-jährige französische Nonne von der Parkinson Krankheit geheilt worden sei. Diese Nonne heißt Marie Simon-Pierre und sie behauptet ohne mit den Wimpern zu zucken, dass sie im Juni 2005, von der Parkinson Krankheit befallen, durch übernatürliche Kraft plötzlich aufgestanden ist und so 2 Monate nach dem Tod von Papst Johannes Paulus II geheilt wurde. Marie Simon-Pierre hat bekannt: «Es ist das Werk Gottes durch den Mittler Johannes Paulus II»! Wenn dieses Wunder gültig ist, wird die Heilung der französischen Nonne ein wesentliches Element des Prozesses der Seligsprechung des damaligen Papstes darstellen. Was aber sagt uns das Wort Gottes über die Heiligkeit? Vor allem dieses päpstliche System, das den Titel «heilig» im Namen Gottes erteilt und einem Toten nach seinen Werken oder seiner religiösen Berufung zuschreibt, beeinträchtigt deutlich das Wort Gottes. Der Papst wird «Vikar des Sohnes Gottes» genannt. Vikar bezeichnet « jemanden, der vertritt; einen Ersatz» (Matthäus 24,5). 1870 wird im I. Vatikanischen Konzil das Dogma der Unfehlbarkeit des Papsts beschlossen. Dieses Dogma ist anti-biblisch. Es ist dem Evangelium entgegengesetzt. Davon überzeugt uns auch eine neue Umfrage (CSA- Le Monde des Religions, veröffentlicht in der letzten Nummer dieser Zeitung), die offenbart, dass nur einer von zwei Katholiken an Gott glauben. Auf die Frage: «Was existiert nach Ihrer Meinung nach dem Tod?», antworten 53%: «Es gibt was, aber ich weiß nicht was». Der Geist Gottes ist heilig, wie der Vater und wie der Sohn. Die Bibel lehrt uns, dass wir endgültig geheiligt worden sind durch das Opfer des Leibes Jesu (Hebräer 10,10). Und es ist der Glaube, der uns die Vergebung der Sünden erteilt (Apostelgeschichte 10,43). Wir sind durch das Prinzip des Glaubens gerechtfertigt (Römer 5,1) während der römische Katholizismus lehrt, dass es «die Sakramente» (und der Glaube) sind, die rechtfertigen. Für uns, für diejenigen, die Söhne und Töchter Gottes genannt werden und in der Heiligung leben, ist der Wille Gottes das entscheidende Kriterium, zu ihm zu gehören oder nicht. Es gibt keine Elite. Der Apostel Paulus schrieb, dass man sich, um «heilig» zu sein, notwendigerweise von der Sünde trennen muss, das heißt, sich heilig zu bewahren wegen des in uns wohnenden Heiligen Geistes (1.Korinther 3,16; 1.Korinther 6,18 und 20). Es bedeutet beispielsweise, sich vor Unzucht zu schützen; seinen Körper in der Heiligkeit und der Ehrlichkeit zu bewahren, ohne sich einer leidenschaftlichen Begierde hinzugeben wie die Heiden es tun, die Gott nicht kennen (1.Thessalonicher 2,21). Die Heiligen werden nämlich die Welt richten (1.Korinther 6,2). Diejenigen, die dies nicht lehren und dieses Evangelium nicht predigen, wie es in der Bibel steht, sind unter dem Fluch Gottes (Galater 1,8). Lassen wir uns von den falschen Lehrern nicht täuschen (Kolosser 2,8). Überprüfen wir alles in Anbetracht des Wortes Gottes (1.Thessalonicher 5,21). Zusatzinfo: [1] Das Wort «Vatis» bedeutet «vom Wein». Und das Wort «can» bedeutet «Schlange». Die Übersetzung des Wortes «Vatikan» heißt «göttliche Schlange». Der Vatikan ist eine Hochburg der Wahrsagerei und der Astrologie. Die Mitglieder der katholischen Macht sind immer mit dunklen Praktiken verbunden.   (Auszug aus dem christlichen Magazin «Dokimos n°2»)

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Der geistliche Kampf II: Die Absichten Satans

2.Korinther 2,10-11: „Denn wem ihr etwas vergebt, dem (vergebe) ich auch. Und wenn ich jemandem etwas vergeben habe, so habe ich es um euretwillen vergeben, in der Gegenwart Mashiahs, damit Satan nicht die Oberhand über uns gewinnt, denn wir ignorieren seine bösen Gedanken nicht„. [1]    1) „…denn wir ignorieren seine bösen Gedanken nicht“ „bösen Gedanken“ Das hier verwendete griechische Wort „noema“ bedeutet Gedanke, Wahrnehmung mit dem Verstand, Absicht, Plan, Einfall, Gedanke, um die Menschen zu betrügen [2]. Der im Französischen verwendete Begriff „machinations“ oder „mauvais desseins“ bedeutet Machenschaften, Intrigenspiel und drückt so eine „sich im Verborgenen abspielende, unlautere Handlung, Unternehmung, mit der sich jemand einen Vorteil zu verschaffen oder einem anderen zu schaden sucht [3]“ aus. „die Oberhand über uns“ Im Satz vorher lesen wir nämlich von den Bedenken Paulos (Paulus), nicht übervorteilt zu werden. Das griechische Wort dafür – „pleonekteo“ – heißt übersetzt „übervorteilen, begaunern, überlisten“ oder auch „mehr haben wollen“ [4] (als einem zusteht). Es ist ein Synonym für ausnutzen, betrügen, aber auch kontrollieren. Die negativ behafteten Begriffe „Machenschaften“ oder „Intrigen“ erklären somit den Sinn der Aussage präziser, als das neutrale Wort „Gedanken“. Wir haben uns in der Überschrift für das zwar neutrale, dennoch zielgerichtete Wort „Absichten“ entschieden. Satans Absichten kennen In der westlichen oder wirtschaftlich weit entwickelten Welt (womit Europa, USA…gemeint ist) kennen sich – anders als in Lateinamerika oder Afrika zum Beispiel – die meisten Menschen nicht mit der geistlichen Wirklichkeit aus. Man befindet sich derart im Verstandesdenken, dass viele Menschen die Pläne Satans, seine Absichten, nicht kennen und deshalb ignorieren. Sie werden vom Teufel manipuliert. Auch viele Christengemeinden sind aus diesem Grund von Satan geleitet. Wollen wir mündige und siegreiche Christen werden, sind wir gezwungen, uns mit diesem Thema auseinanderzusetzen. In der geistlichen Welt gibt es nämlich eine Liste, einen Plan für dich, wie man dich vom Weg abbringen kann. 2) Der Kampf in den Gedanken Diese Darstellung demonstriert, dass unsere Gedanken ein Kampffeld sind und dass wir durchaus gedanklich manipuliert werden können. Erst bei oder nach der Bekehrung erkennen wir die Boshaftigkeit unserer Gedanken. Diese können beispielsweise sein: Revolte, Klage, Pläne gegen jemanden, sexuelle Begierden usw. Das Ziel Satans ist es, dich aus dem Schutz Elohims herauszuführen, damit du früher stirbst und vor allem, damit du in Sünde stirbst. Durch Feuerpfeile versucht er, dich geistlich zu töten, damit du nicht in den Himmel gehst, da auch er nicht dort sein kann. In Johannes 8,44 sagt Yehoshua (Jesus) zu den ihn umgebenden Juden: „Ihr seid aus dem Vater, dem Teufel, und ihr wollt die Begierden eures Vaters erfüllen. Er ist ein Mörder von Anfang an gewesen und er ist nicht in der Wahrheit stehen geblieben, denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, redet er aus seinen Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben„. Ab dem Zeitpunkt der Geburt hat Satan einen Plan für jedes Kind. Bestimmte Dämonen sind dazu beauftragt, diesen Menschen bis zu seinem Tod zu überwachen. Um diesem Plan entgegenzuwirken, müssen wir verstehen, wie die negativen Gedanken zum Tod führen. Der Prozess des geistlichen Kampfes in den Gedanken Wir lesen Jakobus 4,14-15: „Jeder wird aber versucht, wenn er durch seine eigene Begierde mit einem Köder angelockt und gefangen wird. Wenn dann die Begierde schwanger geworden ist, bringt sie die Sünde zur Welt. Und wenn die Sünde begangen wurde, bringt sie den Tod„. Wir fassen zusammen: Œ Begierde Normalerweise hat die Begierde immer mit unseren 5 Sinnen zu tun. Du hörst, riechst, schmeckst, betastest und vor allem siehst etwas, das dich reizt, zu begehren. Nehmen wir an, du hörst Kritik von jemandem. Du begehrst dich zu rächen.  Empfängnis Du hast diesen Gedankenpfeil empfangen und nun wachsen in deinem Inneren Gedanken des Ärgers und Grolls heran. Der Stolz in dir macht dich blind für andere Lösungen. Dies alles geschieht so unbemerkt, dass es sogar dir sehr nahestehende Menschen, wie der Lebenspartner, nicht merken. Ž Geburt der Sünde Dieses Feuer der Bitterkeit macht, dass du irgendwann deinen Plan gegen deinen Nächsten ausführst. Die Sünde ist geboren.  Tod Du bist geistlich tot, von Elohim getrennt und nicht mehr unter seinem Schutz. Dieser Prozess gilt für jede Art von Sünde. Auch die Angst bei Christen gehört zum Beispiel dazu. Eine Armee aus Ängstlichen und Unselbständigen kann nicht mehr kämpfen. Gemeindeleiter sind dann ständig damit beschäftigt, die Gebetsanliegen ihrer Gemeindemitglieder zu befriedigen. Im 2.Korinther 10,3-6 lesen wir von Festungen und Vernunftschlüssen, in anderen Versionen auch Gedankengebäude: „Denn obwohl wir im Fleisch wandeln, kämpfen wir nicht nach dem Fleisch. Denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig vor Elohim, zur Zerstörung von Festungen. Wir stürzen die Denkweisen und jede Höhe, die sich gegen die Erkenntnis Elohims erhebt, und nehmen alle Gedanken in den Gehorsam des Mashiah gefangen. Und wir sind bereit, für jeden Ungehorsam Rache zu nehmen, wenn euer Gehorsam erfüllt sein wird„. Stell dir vor, du liest deine Bibel. Bald wird ein Gedanke kommen, um dich zu stören: dein(e) Ex, Essen, Zorn… Paulos sagt deshalb in unserem Anfangsvers, dass uns die Gedanken Satans nicht unbekannt sind. Er rät uns aus diesem Grund, zum Schutz unserer Gedanken den Helm des Heils anzuziehen: „Nehmt aus diesem Grund die ganze Waffenrüstung Elohims, damit ihr am bösen Tag widerstehen könnt und, nachdem ihr alles vollbracht habt, (fest) stehen bleibt. Steht also (fest), eure Hüften mit Wahrheit umgürtet, und mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit bekleidet, und an den Füßen beschuht, in Bereitschaft für das Evangelium des Friedens. Nehmt vor allem den Schild des Glaubens, mit dem ihr imstande sein werdet, alle feurigen Pfeile des Bösen auszulöschen. Nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist Elohims Wort“ (Epheser 6,13-17).   3) Die menschlichen Diener Satans Wenn ein Kind Elohims im Glauben stark ist, so werden womöglich die Feuerpfeile Satans auf die Gedanken nicht wirken. Der Christ ist gut gewappnet, lässt sich nicht durch Begierden verleiten und ist somit in geistlicher Hinsicht nicht zu haben. Der Teufel bedient sich dann anderer Menschen, um diesen Menschen zu verführen. Die Diener Satans, die wir vielleicht sogar als Mitchristen betrachten, nähern sich uns zu

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Der geistliche Kampf I: Die geistliche Geographie

Daniel 10,1-21: „Im dritten Jahr Koreshs, des Königs von Persien, wurde dem Daniye’l, der mit Namen Beltshazar genannt wird, ein Wort offenbart; und das Wort ist Wahrheit und (betrifft) einen großen Krieg; und er verstand das Wort und bekam Urteilsvermögen über die Vision. In jenen Tagen war ich, Daniye’l, in Tränen drei Wochen der Tage. Köstliche Speise aß ich nicht, und weder Fleisch noch Wein kam in meinen Mund und, salben, ich salbte mich nicht, bis drei Wochen der Tage erfüllt waren. Und am vierundzwanzigsten Tag des ersten Monats, da war ich am Ufer des großen Stromes, das ist der Hiddeqel. Und ich erhob meine Augen und sah, und siehe, da war ein Mann in Leinen gekleidet, und seine Lenden waren umgürtet mit feinem Gold aus Uphas. Und sein Leib war wie ein Chrysolith, und seine Angesichter wie das Aussehen des Blitzes, und seine Augen wie Feuerfackeln, und seine Arme und seine Füße wie das Auge von poliertem Kupfer, und die Stimme seiner Worte wie die Stimme einer Menge. Und ich, Daniye’l, allein sah die Vision, und die Männer, die mit mir waren, sahen die Vision nicht; aber ein großer Schrecken fiel auf sie, und sie flohen, um sich zu verbergen. Und ich blieb allein übrig und sah diese große Vision; und es blieb keine Kraft in mir, und meine Pracht verwandelte sich bis zum Verderben, und ich behielt keine Kraft. Und ich hörte die Stimme seiner Worte, und wie ich die Stimme seiner Worte hörte, sank ich in tiefen Schlaf auf meine Angesichter, mit meinen Angesichtern zur Erde. Und siehe, eine Hand berührte mich und bewegte mich auf meine Knie und die Flächen meiner Hände. Und er sagte zu mir: Daniye’l, kostbarer Mann, beurteile die Worte, die ich zu dir rede, und stehe auf deiner Stelle! Denn ich bin jetzt zu dir gesandt. Und als er dieses Wort zu mir redete, stand ich zitternd auf. Und er sagte zu mir: Fürchte dich nicht, Daniye’l, denn von dem ersten Tag an, an dem du dein Herz hingabst, zu beurteilen und dich gegenüber deinem Elohim zu demütigen, sind deine Worte erhört worden; und wegen deiner Worte komme ich. Und der Oberste des Königreichs Persiens ist mir 21 Tage gegenüber gestanden; und siehe, Miyka’el, einer der ersten Obersten, ist gekommen, um mir zu helfen, und ich blieb dort übrig bei den Königen von Persien. Und ich bin gekommen, um dich beurteilen zu lassen, was deinem Volk am Ende der Tage widerfahren wird, denn es ist noch eine Vision für diese Tage. Und wie er so mit mir diese Worte redete, legte ich meine Angesichter zur Erde und wurde stumm. Und siehe, wie die Ähnlichkeit der Söhne des Menschen berührte meine Lippen; und ich tat meinen Mund auf und redete und sagte zu dem, der mir gegenüber stand: Mein Herr, wegen der Vision kehrten meine Wehen sich gegen mich, und ich habe keine Kraft behalten. Und wie vermag der Knecht dieses meines Herrn mit diesem meinem Herrn zu reden? Und ich, von nun an bleibt keine Kraft mehr in mir und kein Odem ist in mir übrig. Und erneut berührte mich das Aussehen eines Menschen und stärkte mich. Und er sagte: Fürchte dich nicht, kostbarer Mann, Shalom dir! Stärke dich! Stärke dich! Und während er mit mir redete, erstarkte ich und habe gesagt: Mein Herr möge reden, denn du hast mich gestärkt. Und er sagte: Weißt du, warum ich zu dir gekommen bin? Und jetzt kehre ich zurück, um mit dem Obersten von Persien zu kämpfen, und wenn ich ausziehe, siehe, wird der Oberste von Yavan kommen. Aber ich will dir kundtun, was in dem Buch der Wahrheit verzeichnet ist. Und es ist nicht einer, der mir gegen jene beisteht, als nur Miyka’el, euer Oberster[1]„. 1) Kontext: Babel (Babylon) Die Deportation Daniye’l wurde in etwa im Alter von zehn bis fünfzehn Jahren zusammen mit ungefähr 70 Prozent der jüdischen Bevölkerung von König Nebukadnezar nach Babel deportiert. In der Prophezeiung des Jeremia sollte Babylon die Juden 70 Jahre lang unterdrücken. Die Gegnerschaft Judas und Babels/Persiens Beim Analysieren folgender Bibelstelle erkennen wir, dass die Verschleppung nach Babel von Anfang an ein geistlicher Kampf war. Lesen wir Daniel 1,1-2: „Im dritten Jahr der Regierung Yehoyaqiyms, König von Yehuda, kam Nebukadnetsar, König von Babel, nach Yerushalayim und belagerte es. Und Adonay gab Yehoyaqiym, König von Yehuda, in seine Hand, und einen Teil der Geräte des Hauses Elohims; und er brachte sie auf das Land Shinears, in das Haus seines Elohims, und die Geräte brachte er in das Schatzhaus seines Elohims“. Nebukadnetsar brachte die Geräte Elohims (die für den Dienst YHWHs vorgesehenen Menschen) in das Haus seines eigenen elohims Nebu (Nebukadnetsar = Nebu schützt). Die Juden waren der Verführung ausgesetzt, einem anderen elohim zu dienen. Der babylonische König dachte dabei, er kämpfe gegen einen elohim wie jeden anderen. Was er nicht wusste war, dass er die Juden nur mit der Einverständnis YHWHs verschleppte, weil dieser allmächtig ist. Durch den Propheten Yirmeyah/Jeremia hatte dieser seine Absichten mit seinem Volk schon kundgetan. Das Fasten Daniels Da sich die 70 Jahre babylonischer Gefangenschaft ihrem Ende zuneigten, betete Daniye’l zu JAHWEH, um ihn wegen der Befreiung seines Volkes anzuflehen. Dies ist es, was wir soeben in Kapitel 10 gelesen haben. Das 21 tägige Fasten Daniels war dabei nicht religiös geplant, sondern ergab sich spontan, als Daniel auf eine Antwort Elohims wartete. Deshalb bringt es nichts, wenn Christen ein dreiwöchiges Fasten nach der Art Daniye’ls planen, sondern man sollte sich beim Fasten vom Geist Elohims leiten lassen.     2) Der Engel Elohims und der Fürst von Persien Wir ersehen aus unserer Bibelstelle, dass Elohim dem Daniye’l als Antwort auf dessen Gebet einen Engel schickte. Dieser sollte Daniye’l eine Botschaft bringen. Das Wort „Engel“ bedeutet „Bote“ und genau das war es, was Elohim gesandt hatte: einen Botschafter. Der Fürst von Persien nun ist auch ein Engel, aber ein Engel Satans, eine territoriale Macht, die ihr Territorium verteidigte, auf dem sich Daniye’l befand. So konnte der Bote Elohims nicht zu Daniye’l durchdringen, er wurde blockiert. Eine Zeichnung veranschaulicht die Situation:   Wie ist so etwas möglich, da Elohim doch allmächtig ist und wissentlich seinen Engel losgesandt hatte. Wie konnte

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Der gebundene Mensch

1) Die Bindungen Folgendes Bild erhielt ein Christ während seines Gebets zu Elohim: (Der rote Kreis, welcher das Seil mit dem Menschen verbindet, ist hier noch einmal vergrößert dargestellt) Erklärung des Bildes Der Mensch ist angebunden. Er läuft in einem bestimmten Radius umher, geht seinen Beschäftigungen nach, führt vielleicht sogar ein Christenleben und merkt aber nicht, dass er einen Haken an sich hat, an dem stets eine Schnur, ein Seil befestigt ist oder befestigt werden kann. Der Teufel hat so ein leichtes Spiel mit dem Menschen, da dieser stets in seinem Machtbereich bleibt, wo er kontrolliert werden kann.  Das bedeutet, dass wir denken, wir kämen voran, gehen aber dennoch nur ein Stück weit bis zu einem bestimmten Punkt, an dem wir an unsere menschlichen Grenzen stoßen. Grenzen (Gebundenheiten) Sünden eigene Laster, Untugenden, Begierden Einstellungen, Präferenzen, Sichtweisen, Vorurteile Emotionen und Beziehungen mit Menschen Hexerei und Flüche das Fleisch, die menschliche Natur Wir versuchen, mit guten Vorsätzen und vielleicht auch etwas Anstrengung ein besseres Leben zu führen. Immer wieder kommen wir aber an den Punkt, den wir nicht überschreiten dürfen. Der Feind hat uns eine Barriere geschaffen, damit wir ja kein siegreiches Leben in Yehoshua Mashiah (Jesus Christus) führen. Er weiß genau, in welchen Bereichen sich unsere Schwachpunkte befinden. Dort hakt er auch ein um uns zu binden. Bei dir sind das vielleicht der Neid, die Einkaufssucht, Genusssucht, Geiz und Habgier, Rassismus, die Ablehnung von Kritik, dein Stolz, falsche Gutmütigkeit, Naivität, Menschenfurcht, die Familie, Kollegen, falsche Freunde, sexuelle Begierden, homosexuelle Neigungen, Faulheit, Depressionen und psychisch Krankheit, Alkoholismus, ein cholerisches Wesen, Streit, Aberglaube, spirituelle und esoterische Praktiken, Okkultismus, die Religion, Hexerei/ böse Wünsche gegen dich und deine Familie, bestimmte Eigenarten, die du hast oder die in deiner Familie schon seit Generationen bestehen… Wenn du rückfällig wirst und immer wieder die gleichen Fehler machst, kommst du vielleicht immer wieder vor Elohim (Gott), weil es dir immer wieder leid tut, du dich immer wieder darüber schämst oder dich immer wieder über dich selbst ärgerst und dann tust du immer wieder für die gleiche Sache Buße! Du drehst dich also entsprechend unseres Bildes immer um die gleiche Achse im Kreis. Ein negatives Beispiel: Belsazar, der Leichtfertige So ein Mensch, der an die Dinge dieser Welt gebunden war, war Belsazar, der Sohn des babylonischen Königs Nebukadnezar. Im Buch Daniel, Kapitel 5 kann man von seiner Liebe zum Wein, zu Luxus und zu Festgelagen lesen, für die er sogar Dinge aus dem Tempel verwendete bzw. entwendete. Dies ist ein Bild dafür, dass dieser Mann seine eigenen Belange und oberflächliche Lebensweise über die Belange Elohims stellte. Der Götzendienst wurde ihm schließlich zum Verhängnis: Während eines Gastmahls erschien eine Hand, welche folgende Worte an die Mauer schrieb: „25 …Mene, mene, tekel parsin.“ Der Prophet Daniye’l (Daniel) erklärte daraufhin: „26 Dies ist die Deutung des Wortes: Mene: Elahh hat dein Königtum gezählt und hat ihm ein Ende gemacht. 27 Tekel: du bist in der Waage gewogen und mangelnd befunden worden“ (Daniel 5,25-27) Noch in der selben Nacht verstarb dieser leichtsinnige König. Elohim hat die Macht, uns die „Regierung“ über unser Leben zu nehmen. Da unsere Tage gezählt sind, ist es tragisch, wenn Elohim wegen unseres oberflächlichen und ungehorsamen Lebens zu uns sagen muss: „Du bist auf der Waage gewogen und mangelnd befunden worden…“! Da wir so leichtsinnig mit Elohim umgehen, hat der Teufel auch leichten Zugriff auf uns. Er nimmt seine Werke nämlich ernst. Er „kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu verderben“ (Johannes 10,10) Elohim meint es ernst. Der Teufel meint es ernst. Nur wir nehmen vieles auf die leichte Schulter. Wenn wir in der Hölle sind, entdecken wir einen Elohim, der keine Gefühle hat. Das Mitgefühl Elohims hört nämlich dort auf, wo es um die Ausführung seines Wortes geht.   2) Ein erfolgreiches Christenleben Der Himmel, das ewige Glück, ist der insgeheime Wunsch eines jeden Menschenherzen und soll das größte Ziel eines Christen sein. Elohim möchte darum, dass du über die Grenzen gehst. Elohim möchte, dass du ein erfolgreiches Christenleben führst und diesen Haken mit Seil loswirst. Deshalb musst du dir dringend einige Tatsachen vergegenwärtigen. Sich der Lage bewusst sein Alles, was wir im Wort lesen, ist Realität. In diesem Bewusstsein sollen wir stets leben. Wir modernen Menschen aber leben größtenteils wie im Hamsterrad. Wir stehen auf, gehen arbeiten, kommen heim und nehmen manche Dinge auf die leichte Schulter. Wir erwarten Yehoshua nicht. Die Vorstellung von Yehoshuas Rückkehr [1] findet in unserem Alltag keinen Platz mehr. Deshalb sollten wir uns mit dem Gedanken über den Tod, über die Entrückung und über unseren eigenen Lebensstil unbedingt beschäftigen. „Und passt euch nicht diesem Zeitalter an, sondern werdet durch die Erneuerung eures Denkens verwandelt, damit ihr prüft, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Elohims ist“ (Römer 12,2). Mit den nächsten Punkten wollen wir betrachten, was der Wille Elohims für diese Welt und für unser eigenes Leben ist. Yehoshua kommt In der Bibel steht, dass Yehoshua mit großer Geschwindigkeit kommt (Offenbarung 22,7 [2]). Er nimmt nur Christen mit, die bereit sind, „damit er sie sich selbst darstelle als eine Gemeinde, die herrlich sei, so dass sie weder Flecken noch Runzeln noch etwas ähnliches habe, sondern dass sie heilig und tadellos sei“ (Epheser 5,27). Wir müssen deshalb wissen: Wenn Yehoshua Mashiah wiederkommt und er findet uns im Zustand der Gebundenheit, Ungehorsam und Sünde, so nimmt er uns nicht mit. Wenn wir in diesem Zustand sterben, gehen wir auch nicht in den Himmel. Und wenn wir in diesem Zustand weiterleben, richten wir Schaden auf der Erde an, anstatt Gutes zu bewirken. Stattdessen sollen wir die Einstellung der ersten Christen annehmen, die jederzeit mit der Rückkehr Yehoshuas gerechnet haben. Dein Kleid muss weiß sein Wie soeben gelesen, ist die Braut Yehoshuas Mashiahs tadellos. Da niemand weiß, wann ihn entweder der Tod oder die Entrückung heimsucht, gilt für uns: „Deine Kleider seien weiß zu aller Zeit, und das Öl mangle nicht auf deinem Haupt!“ (Prediger 9,8) Das Öl symbolisiert hier wie an anderen Stellen den Heiligen Geist. Über das weiße Kleid lesen wir in Offenbarung 19,8: „Und es wurde ihr gegeben, dass sie sich in feines Leinen, glänzend und rein, kleidet. Denn das

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Wach auf!

Jesaja 52,1-2: „Wache auf, wache auf! Kleide dich mit deiner Stärke, Zion! Kleide dich mit den Gewändern deiner Pracht, Yerushalayim, du heilige Stadt! Denn er wird nicht weiterfahren zu dir einzugehen, der Unbeschnittene und der Unreine. Schüttle den Staub von dir ab, stehe auf, setze dich hin, Yerushalayim! Mache dich los von den Fesseln deines Halses, du gefangene Tochter Zion!“ Dieser Vers kann als dringender Aufruf zur Erweckung verstanden werden. Bevor eine größere Erweckung sichtbar wird, muss ein Mensch, auch Christ, zunächst persönlich erweckt, also wach, sein. Wo es ein Aufwecken braucht, herrscht vorher Schlaf. Gemeint ist hier selbstverständlich nicht unser natürlicher Schlaf, den jeder Mensch braucht, damit sich der Körper von den Aktivitäten des Tages erholen und neue Kraft tanken kann. Wie wir aber im Folgenden sehen werden, gibt es Parallelen zwischen leiblichem und geistlichem Schlaf, was es uns ermöglicht, die Hintergründe und Zusammenhänge des geistlichen Schlafes besser zu verstehen. 1) Der Schlaf „Wach auf!“, sagt man zu jemandem, der noch schläft. Wir werden im Folgenden noch hören, dass der Schlaf im geistlichen Sinne auch dem Tod gleichzusetzen ist. Natürliche Ursachen von Müdigkeit Wenn man müde ist, will man schlafen. Müde werden wir beispielsweise durch: Arbeit Krankheit Medikamente, Drogen, Alkohol Depression, Sorgen, Angst Bequemlichkeit, Luxus, Essen Hypnose Diese Liste erhebt selbstverständlich nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, da es sich hier um keine wissenschaftlich-medizinische Abhandlung handelt. Es soll jedoch deutlich werden, dass die Ursachen geistlicher Müdigkeit sich mit obigen Punkten immer wieder überschneiden. Anhand des folgenden Beispiels (Alkohol) wird das schon klar: „Wer hat Ach, wer hat Weh, wer Zänkereien, wer Klage, wer Wunden ohne Ursache? Wer Trübung der Augen? Die spät beim Wein sitzen, die einkehren, um Mischtrank zu erforschen. Sieh den Wein nicht an, wenn er sich rot zeigt, wenn er im Becher blinkt, leicht hinuntergleitet. Sein Ende ist, dass er beißt wie eine Schlange und sticht wie eine Viper. Deine Augen werden Seltsames sehen, und dein Herz wird verkehrte Dinge reden. Und du wirst sein wie einer, der im Herzen des Meeres liegt, und wie einer, der da liegt auf der Spitze eines Mastes. Man hat mich geschlagen, es schmerzte mich nicht; man hat mich geprügelt, ich fühlte es nicht. Wann werde ich aufwachen? Ich will es wieder tun, will ihn abermals aufsuchen“ (Sprüche 23,29-35). Hier erfahren wir, dass der im Übermaß Alkohol genießende Mensch verwirrt wird und sich im Zustand des Schlafes befindet. So lange er mit seiner Untugend nicht aufhört, wird er nicht aufwachen. Ursachen geistlicher Müdigkeit Die Sünde Eine Untugend wie oben nennt die Bibel Sünde. Sünde führt dich in den geistlichen Schlaf, auch geistlichen Tod. In Jakobus 1,14-15 steht geschrieben: „Jeder wird aber versucht, wenn er durch seine eigene Begierde mit einem Köder angelockt und gefangen wird. Wenn dann die Begierde schwanger geworden ist, bringt sie die Sünde zur Welt. Und wenn die Sünde begangen wurde, bringt sie den Tod“.  Dein Schlummer raubt dir die Kraft. Leben ist nicht mehr da: „Deshalb spricht er: Wach auf, der du schläfst, und steh auf aus den Toten, und der Mashiah wird dir leuchten“ (Epheser 5,14). Die Faulheit und Nachlässigkeit In Sprüche lesen wir viele Verse über die Faulheit. Hier nur einige davon: Sprüche 19,15: „Faulheit versenkt in tiefen Schlaf, und eine lässige Seele wird hungern“. Sprüche 6,6-11: „Geh hin zur Ameise, Fauler, schau ihre Wege und werde weise! Sie, die keinen Obersten, Amtmann und Gebieter hat, sie bereitet im Sommer ihr Brot, sie sammelt in der Ernte ihre Nahrung. Bis wann willst du liegen, du Fauler? Wann willst du von deinem Schlaf aufstehen? Ein wenig Schlaf, ein wenig Schlummer, ein wenig Händefalten, indem man sich hinlegt… Und sie wird kommen, sie wird geschehen, deine Armut, und dein Bedarf, wie der Mann des Schildes“ Sprüche 22,13: „Der Faule spricht: Ein Löwe ist draußen; ich möchte ermordet werden mitten auf den Straßen!“ Was wir immer wieder leicht vergessen, ist die Tatsache, dass nicht nur Schlechtes tun Sünde ist, sondern auch unterlassene gute Taten („Wer also Gutes tun kann und es nicht tut, für den ist es Sünde“, lehrt uns Jakobus 5,17). Du verzögerst durch deine Faulheit Elohims (Gott) guten Plan und machst, dass sein Wort unwirksam ist und keine oder nur wenige Früchte trägt. Somit ist Faulheit oder Nachlässigkeit mit Ungehorsam Elohim gegenüber gleichzusetzen, womit wir beim nächsten Punkt wären. Der Ungehorsam Unser großes Problem ist seit Adam unser Ungehorsam. Eva wurde verführt, von der Schlange sozusagen hypnotisiert oder verzaubert. Adam jedoch war Elohims Gebot mit Absicht ungehorsam. Römer 6,16: „Wisst ihr nicht, dass, wem ihr euch als Sklaven zum Gehorsam zur Verfügung stellt, ihr dessen Sklaven seid, dem ihr gehorcht? Entweder der Sünde zum Tod, oder des Gehorsams zur Gerechtigkeit?“. Wenn Elohim dich angewiesen hat, etwas zu tun und du tust es nicht, dann machst du sein Wort machtlos. Du achtest seinen Namen nicht und hast keinen Respekt vor ihm. So ist es auch umgekehrt, wenn Elohim dir etwas verboten hat und du tust es trotzdem. Ein Beispiel von Ungehorsam, der bestraft wurde, finden wir im Buch 1.Samuel 15. Nach wiederholter Missachtung von Elohims Anordnungen wurde Saul als König abgesetzt. Der Prophet Samuel erklärte damals: „Siehe, Gehorchen ist besser als Schlachtopfer, Aufmerksam hören besser als das Fett der Widder. Denn die Sünde der Wahrsagerei ist Widerspenstigkeit, und Abgötterei und Theraphim ist Eigensinn“ (1.Samuel 15,22-23). Der Götzendienst Damit sprechen wir die letzte Ursache des geistlichen Schlafes an. Eine lange Bibelstelle aus dem Korintherbrief sagt viel über dieses Thema aus:  „Ich will aber nicht, dass ihr darüber unwissend seid, Brüder, dass unsere Väter alle unter der Wolke waren und dass sie alle durch das Meer gegangen sind, und sie alle auf Moshe getauft wurden, in der Wolke und im Meer, und sie alle die gleiche geistige Nahrung zu sich nahmen, und sie alle dasselbe geistliche Getränk tranken, denn sie tranken von dem geistlichen Felsen, der (ihnen) folgte; der Felsen war aber der Mashiah. An den meisten von ihnen hatte Elohim aber keinen Gefallen gefunden, denn sie wurden in der Wüste niedergemacht. Diese Dinge sind aber als Vorbilder für uns geschehen, damit wir nicht Böses begehren, so wie auch sie es

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Ein ehrliches Herz

Sprüche 4,23-24: „Behüte dein Herz mehr als alles, was zu bewahren ist; denn von ihm aus sind die Quellen der Leben. Tue von dir die Verkehrtheit des Mundes, und die Verdrehtheit der Lippen entferne von dir“ Wir wollen heute betrachten, wie wichtig die Aufrichtigkeit in der Beziehung mit Elohim (Gott) ist. Im obigen Vers wird sogar erwähnt, dass das Leben davon abhängt. Umkehr, Reue, Errettung, Schutz, Seelenfrieden und Frieden mit anderen Menschen resultieren aus einer wahrhaften und ehrlichen Herzenshaltung. 1) Das Ehrliche Herz als Nährboden für die Liebe 1.Timotheos 1, 5-7: „Das Endziel des Gebotes ist nämlich Liebe aus reinem Herzen und gutem Gewissen und ungeheucheltem Glauben, wovon einige abgewichen sind und sich sinnlosem Geschwätz zugewandt haben. Sie wollen Lehrer der Torah sein und verstehen weder das, was sie sagen, noch das, was sie fest behaupten“. Die Liebe Aus Vers 5 entnehmen wir, dass die Liebe das endgültige Ziel jeder christlichen Lehre ist und sein muss. Wenn die Predigten, die du hörst, in dir nicht bewirken, dass du Elohim und die Menschen (einschließlich dir selbst) mehr liebst, so höre damit auf, sie anzuhören. Dann stimmt nämlich etwas mit dem Prediger nicht, oder du selbst nimmst es dir nicht zu Herzen. Im 1.Korinther 13,4-8.13 wird die Liebe etwas näher beschrieben: „Die Liebe ist geduldig, sie erweist sich als sanftmütig, die Liebe ist nicht neidisch, die Liebe prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf, sie tut nichts Unanständiges, sie sucht nicht ihren eigenen Vorteil, sie ärgert sich nicht, sie beachtet das Böse nicht. Sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sondern sie freut sich mit der Wahrheit. Sie bedeckt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erträgt alles. Die Liebe vergeht nie. […] Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei. Doch die Größte von diesen (ist) die Liebe„ Aus dieser Bibelstelle erkennt man, dass eine gewisse Herzenshaltung notwendig ist, um nicht zu beneiden, zu prahlen, unanständig, eigennützig, bitter und nachtragend zu sein. Das reine Herz Elohim kann man sich nur nähern, wenn man es ehrlich meint. Die allererste Voraussetzung ist ein wahrhaftiges Herz. Du vertuschst dann nichts mehr, sondern legst alles offen vor deinen Schöpfer. Hebräer 10,22: „lasst uns ihm mit aufrichtigem Herzen und voller Glaubensgewissheit nähern, damit unsere Herzen vom schlechten Gewissen durch Besprengung gereinigt und unsere Leiber mit reinem Wasser gewaschen werden„ Mit einem wahrhaftigen Herzen geschieht in dir ein Umwandlungsprozess. Du glaubst, dass nur Elohim, Yehoshua (Jesus), dir jetzt noch helfen kann und dadurch wird dein Herz rein gemacht und das böse Gewissen verschwindet. Hesekiel 36,25-26: „Und ich werde reines Wasser auf euch sprengen, und ihr werdet rein sein; von allen euren Unreinheiten und von allen euren Götzen werde ich euch reinigen. Und ich werde euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres geben; und ich werde das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben„ Das fleischerne Herz beinhaltet – im Gegensatz zu dem egoistischen steinernen Herzen – die Elohims- und Nächstenliebe. Diese Liebe im Herzen soll sodann der Motor in deinem Leben sein und die Motivation für alles was du tust. Das Herz ist dann rein, es tümmelt sich nichts Falsches mehr darinnen: falsche Einstellungen und Sichtweisen, Boshaftigkeit, Hass, Schadenfreude, Vorurteile, Neid, Wut, Bitterkeit, Vergeltung, Unzucht, unreine Gedanken, Ehebruch, Gelüste und Abhängigkeit, falsche Religion, usw… Solltest du diese Dinge dennoch in deinem Herzen entdecken, so erlaubt es dir deine Ehrlichkeit, wieder und wieder vor Elohim zu kommen und ihn um Gnade zu bitten, damit er dein Herz verändere. Das gute Gewissen Somit erlangst du auch ein reines Gewissen, wie in Hebräer 13,18 steht: „Betet für uns, denn wir sind davon überzeugt, dass wir ein gutes Gewissen haben, da wir uns in allem gut verhalten wollen!“ Ein gutes Gewissen resultiert einzig und allein daraus, dass du weißt, dass Elohim dir vergeben hat. Vergeben kann er dir wiederum nur, wie wir in Kapitel 1 gelesen haben, wenn du ehrlich vor ihn kommst, weil dich deine Sünde stört oder weil du nicht loskommst von ihr. Wenn du alles, was du tust, mit reinen und ehrlichen Gedanken machst, dann kannst du mit Paulos (Paulus) sagen: „Sondern wir haben die geheimen Dinge, für die man sich schämen muss, aufgegeben, indem wir nicht hinterlistig wandeln, auch nicht Elohims Wort verfälschen, sondern uns durch die Manifestation der Wahrheit selbst jedem Gewissen der Menschen vor Elohim empfehlen“ (2.Korinther 4,2). Das gute Gewissen ist nichts anderes, als die Heilsgewissheit, die feste Überzeugung, dass du gerettet bist, was auch geschieht. Es ist die Gewissheit, dass du dir nichts vorzuwerfen hast und dich nichts von der Liebe Christi scheiden kann (Römer 8).  Selbstverständlich sind unsere Gedanken auch angegriffen, weswegen uns Paulos in Epheser 6,17 empfiehlt: „Nehmt auch den Helm des Heils…“. Dieser Helm schützt dich vor den unsichtbaren Angriffen deines Feindes, des Teufels, der auf dich Feuerpfeile abschießt, um deine Gedanken zu verunreinigen. In deinen Gedanken findet dann der „heilige Krieg“ statt, den die Religionen im Laufe der Geschichte und auch heutzutage sehr fehlinterpretiert haben!  „Denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig vor Elohim, zur Zerstörung von Festungen. Wir stürzen die Denkweisen und jede Höhe, die sich gegen die Erkenntnis Elohims erhebt, und nehmen alle Gedanken in den Gehorsam des Mashiah gefangen“ (2.Korinther 10,4-5). Das ist dein täglicher Glaubenskampf in deinen Gedanken! Der ungeheuchelte Glaube Es geht hier um den wahrhaftigen, echten Glauben an Yehoshua Mashiah (Jesus Christus), den Erlöser. Das Wort „Glaube“ wird in der Bibel auf unterschiedliche Art und Weise gebraucht. Glaube ist ein Synonym für das Evangelium (Römer 1,8). Glaube ist eine Geistesgabe (1.Korinther 12,9). Glaube ist eine Frucht des Geistes (2.Thessalonicher 1,3). In Yohanan/Johannes 4,23-24 drückt Yehoshua aus, dass wir Elohim wahrhaftig anbeten müssen: „Aber die Stunde kommt und sie ist schon gekommen, in der die wahren Anbeter den Vater in Geist und Wahrheit anbeten werden, denn solche sucht der Vater (als) seine Anbeter. Elohim ist Geist und die ihn anbeten, müssen ihn in Geist und Wahrheit anbeten“  Die Anbetung muss mit ungeheucheltem Glauben sein. Untersuchen wir das griechische Wort für Heuchelei, „hypocritos“, so ist damit ein Schauspieler gemeint, der eine Rolle spielt. Er

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Der geistliche Kampf III: Der Kampf des Glaubens

Bibelstellen: Daniye’l/Daniel 10 und Hebräer 11. 1) Die befreiende Botschaft Der Engel mit dem Evangelium In Daniel 10 lesen wir von dem Engel, der zu Daniye’l (Daniel) geschickt wurde. Der Engel war wie ein Prophet, der ein befreiendes Evangelium [1] zu übermitteln hatte. Diese Botschaft sollte nicht zu Daniye’l und dem Volk durchdringen, damit dieses Volk nicht freigesetzt würde. Daniel 10,1-6.9-14: „Im dritten Jahr Koreshs, des Königs von Persien, wurde dem Daniye’l, der mit Namen Beltshazar genannt wird, ein Wort offenbart; und das Wort ist Wahrheit und (betrifft) einen großen Krieg; und er verstand das Wort und bekam Urteilsvermögen über die Vision. In jenen Tagen war ich, Daniye’l, in Tränen drei Wochen der Tage. Köstliche Speise aß ich nicht, und weder Fleisch noch Wein kam in meinen Mund und, salben, ich salbte mich nicht, bis drei Wochen der Tage erfüllt waren. Und am vierundzwanzigsten Tag des ersten Monats, da war ich am Ufer des großen Stromes, das ist der Hiddeqel. Und ich erhob meine Augen und sah, und siehe, da war ein Mann in Leinen gekleidet, und seine Lenden waren umgürtet mit feinem Gold aus Uphas. (…) Und ich hörte die Stimme seiner Worte, und wie ich die Stimme seiner Worte hörte, sank ich in tiefen Schlaf auf meine Angesichter, mit meinen Angesichtern zur Erde. Und siehe, eine Hand berührte mich und bewegte mich auf meine Knie und die Flächen meiner Hände. Und er sagte zu mir: Daniye’l, kostbarer Mann, beurteile die Worte, die ich zu dir rede, und stehe auf deiner Stelle! Denn ich bin jetzt zu dir gesandt. Und als er dieses Wort zu mir redete, stand ich zitternd auf. Und er sagte zu mir: Fürchte dich nicht, Daniye’l, denn von dem ersten Tag an, an dem du dein Herz hingabst, zu beurteilen und dich gegenüber deinem Elohim zu demütigen, sind deine Worte erhört worden; und wegen deiner Worte komme ich. Und der Oberste des Königreichs Persiens ist mir 21 Tage gegenüber gestanden; und siehe, Miyka’el, einer der ersten Obersten, ist gekommen, um mir zu helfen, und ich blieb dort übrig bei den Königen von Persien. Und ich bin gekommen, um dich beurteilen zu lassen, was deinem Volk am Ende der Tage widerfahren wird, denn es ist noch eine Vision für diese Tage (…)„ [2]. Der Widerstand Bei dem, was der Engel zu bringen hatte, handelte es sich um die aktuelle, zeitgemäße Botschaft. Das Wort „Engel“ heißt auch auf Hebräisch „mal’Ach, was „Bote“ bedeutet. Der Prinz Persiens, also diese spirituelle Macht, wollte dieses brandaktuelle Evangelium nicht in das Reich lassen. Dort waren nämlich Menschen gefangen, die Gefahr liefen, durch die Botschaft in die Freiheit zu gelangen. Da dieser Fürst das wusste, bot er Widerstand. Arten von Gefangenschaft Die Leute auf der Erde sind seit dem Sündenfall gebunden. Sie haben unterschiedliche Arten von Joch/Sklaverei/Gefangenschaft: Sünde, Tradition, Bräuche Menschen: Beispiel: Eine Frau, die von ihrem Mann geschlagen wird, ist unter seinem Joch. Die Unterwürfigkeit muss in einer Ehe gegenseitig sein, nicht einseitig! Dämonen Religiöse, zeremonielle Gesetze   2) Was ist der Glaubenskampf? Was der Glaubenskampf nicht ist Glauben ist nicht, eine Hochzeit, einen Mercedes oder BMW etc. zu erbitten. Es gibt Menschen, die in der Nacht Angst vor Geistern haben und die ganze Nacht beten. Sie wollen mit einer Methode das Böse vertreiben und haben keinen echten Glauben. Für den Glauben kämpfen, heißt also nicht, den ganzen Tag gegen Dämonen zu kämpfen. Der Glaubenskampf hat absolut nichts mit einem physischen Kampf mit Waffen zu tun, wie es beispielsweise der Islam propagiert [3]. Der Glaube: Was ist das? Glaube kommt aus dem Geist/aus dem Wort Johannes 6,63: „Der Geist macht lebendig, das Fleisch nützt nichts. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben„. Der Glaube ist geistlich, denn er ist aus dem Wort geboren:  „Wie also werden sie den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Und wie werden sie an den glauben, von dem sie nicht gehört haben? Und wie werden sie hören ohne jemanden, der predigt? Und wie werden sie predigen, wenn sie nicht gesandt worden sind? Wie geschrieben steht: Wie lieblich sind die Füße derer, die das Evangelium des Friedens verkünden, die das Evangelium der guten Dinge verkünden!“ (Römer 10,14-15). Glauben heißt nicht Schauen Wir sind Geister, die mit Elohim, dem Geist, sprechen sollen. Wenn du an unsichtbare Dinge glaubst, ist das wegen deines Glaubens. Wenn du an die Existenz der Hölle glaubst, obwohl du sie noch nie gesehen hast, ist das wegen deines Glaubens. Hebräer 11,1: „Es ist aber der Glaube eine Grundlage der Dinge, die man erhofft, eine Überzeugung derer, die man nicht sieht„. Der Glaube ist mehr, als zu glauben, dass Elohim einem Sachen schenkt. Glauben heißt, Elohim blind zu vertrauen, also Augen zu und weitergehen. Der Christenweg besteht nicht darin, erst zu schauen und dann dahin zu gehen. Auch wenn ich bete und Elohim heilt mich nicht, glaube ich, auch wenn ich sterbe, glaube ich, dass Elohim mich im Geist schon geheilt hat und ich die Ewigkeit mit ihm verbringen werde. Abraham glaubte zum Beispiel, dass Elohim seinen Sohn Yitzhak (Isaak) auferwecken kann, obwohl er so etwas noch nie zuvor gesehen oder gehört hatte. Glaube ist Gehorsam Glaube ist der Gehorsam zu Elohim und anzuwenden, was Elohim dir sagt, egal was um dich herum passiert. Iyov (Hiob) beispielsweise hat Elohim gehorcht, obwohl sich viele schlimme Dinge in seinem Leben ereigneten. Lebendiger Glaube Der Glaube ist nicht tot. Er wird von Handlungen begleitet. Wenn du nur Kanapé-Predigten hörst, wo nichts geschieht, ist das toter Glaube. Der Glaube bedeutet, mit dem Vater in Kontakt zu sein und seine Sachen auszuführen. Wir sind Demonstranten Elohims auf der Erde, um IHN zu zeigen. Verrückter Glaube Wer Glauben hat, ist auf eine Art und Weise verrückt. Paulos (Paulus) erklärt im 1.Korintherbrief, Kapitel 1, dass das Kreuz für die Heiden eine Torheit ist. Satans Plan Traum: Eine Person kam in ein Zimmer von jemandem, in dem viel Licht war. Der Eindringlich wollte das Licht ausschalten. Das Licht ausschalten bedeutet, den Glauben auslöschen. Alles, was Satan vorhat, ist, den Glauben von Christen auszuschalten. Die Menschen mit erloschenem Glauben sind die Abgefallenen und diese gehen sogar oft weiter in die Gemeindeversammlungen. Um

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