Der geistliche Kampf IV: Die Fallstricke Satans

1 Timotheus 3,1-7: „Das Wort ist sicher: Wenn jemand nach einem Aufseherdienst strebt, begehrt er ein schönes Werk. Der Aufseher muss deshalb tadellos sein, Mann einer Frau, maßvoll, seine Wünsche und Impulse beschränkend, bescheiden, gastfreundlich, fähig zu lehren, nicht dem Wein ergeben, kein Schläger, nicht gierig nach Geld, sondern sanftmütig, nicht streitsüchtig, nicht geldliebend. Er soll das eigene Haus gut leiten, seine Kinder mit aller Würde in Unterordnung halten. Wenn aber jemand dem eigenen Haus nicht vorstehen kann, wie wird er sich um Elohims Versammlung kümmern? Kein Neuling, damit er nicht aufgeblasen ins Gericht des Teufels falle. Er muss aber auch ein gutes Zeugnis haben von denen, die draußen sind, damit er nicht in Schande und in die Falle des Teufels falle„. [1] 1) Wortklärung „krima“ (griech.) = Gericht; Gerichtsverhandlung am Ende der Zeit; (Straf-) Urteil, Verurteilung; Verdammung; gerichtl. Prozess „pagis“ (griech.) = Falle, Fallstrick, Schlinge, Verführung 2) Gericht üben Satan unterliegt selbst dem Gericht Elohims am Ende der Zeit. Er hat aber auch die Macht, momentan Gericht zu üben und zu zerstören. Ständig unterzeichnet er Urteile gegen die Menschen, die sündigen. Wenn du einmal in die Falle Satans getappt bist, wird er dich nach deinen Taten richten. Darum versucht er, uns zu fangen mit den Dingen, die uns gefallen. Er weiß nämlich genau, was wir mögen und was nicht. Absichten Satans 2.Timotheus 2,24-26: „Ein Sklave des Herrn soll aber nicht streiten, sondern zu allen sanft sein, lehrfähig, geduldig mit Fehlern, der in Sanftheit die Widersacher lehrt: Vielleicht wird Elohim ihnen Umkehr geben für die genaue und korrekte Kenntnis der Wahrheit, und sie werden wieder nüchtern aus der Falle des Teufels, die von ihm für seinen Willen eingefangen worden sind„ Satan versucht immer, uns aus der Heiligung, Elohimsfurcht, aus der Disziplin des Gebets und Wortes Elohims und somit vom Glauben wegzubringen. Außerdem möchte er Personen umbringen, die eine große Gefahr für ihn darstellen. So weiß er, dass eine Person beispielweise 1 Million Leute für Yehoshua (Jesus) gewinnen und jeder von diesen Menschen wieder andere Seelen gewinnen wird. Dies war der Fall bei Moshe (Mose), welcher als Baby der Gefahr des Pharaos ausgesetzt war und bei Yehoshua, welcher durch König Herodes verfolgt war. 3) Die Fallstricke Fallstrick erklärt am Beispiel der Angel Folgendes Bild veranschaulicht, wie Satan sich den Menschen fängt. Bild Fisch Mithilfe der Angelschnur wird der Fisch, sobald er angebissen hat, in eine Richtung gezogen. Der so gefangene Mensch tut Satans Willen. Die Begierden So wie Elohim Bücher hat, in denen die Taten der Erretteten aufgeschrieben sind, gibt es auch bei Satan Bücher, in welchen festgehalten ist, was jeden einzelnen betrifft: der Tagesablauf, die Vorlieben… Er kennt unsere Begierden gut, da es auch seine eigenen Begierden sind: „Ihr seid aus dem Vater, dem Teufel, und ihr wollt die Begierden eures Vaters erfüllen“ (Johannes 8,44).  Das griechische Wort für „Begierde“ bedeutet: persönliches Verlangen, Leidenschaft der kranken Seele [2]. 2.Timotheus 2,22: „Fliehe aber vor den jugendlichen Begierden, und laufe Gerechtigkeit, Glauben, Liebe, Frieden nach mit denen, die den Herrn aus reinem Herzen anrufen„. Markus 4,19: „und die Sorgen dieses Zeitalters und der Betrug des Reichtums und die Begierde nach den übrigen Dingen kommen hinein und ersticken das Wort, und es wird unfruchtbar„. Die Frucht am Baum der Erkenntnis Die Frucht, durch die Chavvah (Eva) vom Teufel verführt wurde, war schön anzusehen und sah sehr schmackhaft aus. Was Eva nicht wusste, war, dass alle Schwierigkeiten der Welt und der gesamten Menschheit darin verborgen waren. Sie hätte nur gehorsam sein müssen, ihre Begierde war aber stärker. Die Frucht diente als Köder. So wie in dieser Frucht für Eva sind auch in den Fallen Satans für dich alle Flüche auf einmal enthalten. So kannst du mit einem falschen Schritt gleich viele Sünden auf einmal in dein Leben bringen, Krankheiten und andere Unglücke. Die Köder Satans Um dich zu fangen hat Satan überall seine Diener: in Schulen, Krankenhäusern, Büros, Gemeinden… Er weiß, wer zu ihm gehört und bringt diese Leute (die sich dessen bewusst oder nicht bewusst sind) an den Ort, an dem er sie braucht, um andere zu beeinflussen. Es gibt Menschen, die niemals errettet werden, egal wie viele biblische Lehren sie bekommen. Sie haben ein verhärtetes Herz und sind da, um andere, wackelige Leute, zu fangen, indem sie diese erst einmal beobachten. Der Teufel studiert nämlich seine Beute genau. Er weiß, dass wir sehr emotionale Wesen sind und nutzt das aus. Wenn man die geistlichen Augen geöffnet hätte, würde man die Angelschnur sehen, mit der sich viele Menschen fortbewegen. Wirksamer Köder: Ehepartner Stellen wir uns vor, dass jemand Elohim dienen sollte. Er hat schon von Geburt an bestimmte Gaben und eine Berufung. Auch der Teufel weiß oder ahnt dies, da diesen Menschen eine bestimmte Salbung umgibt. Er wird versuchen, diesem Menschen beispielsweise eine Frau oder einen Mann zuzuführen, welche(r) nichts mit Elohim am Hut und viele Dämonen hat und der/die den Diener/die Dienerin von Elohims Bestimmung wegbringen soll. Werden die beiden ein Paar, bekommt der ursprünglich vorgesehene Diener Elohims die Dämonen und erbt zudem die Flüche seiner Schwiegerfamilie. Er ist blockiert. Manche Menschen haben viele Jahre verloren, weil sie falsch geheiratet haben. Beispiel: König Achab (Ahab) und seine Frau Iyzebel (Isebel) Der israelische König Achab fand Gefallen an einer sidonischen Prinzessin, die gleichzeitig Priesterin Baals war. Sie brachte sowohl ihren Mann als auch ein ganzes Volk, das hinter ihm stand, zu Fall. Beispiel: Iyov (Hiob) und seine Frau Satan hatte alles versucht, um Iyov aus der Heiligung zu bringen. Doch dieser liebte Elohim weiter, obwohl er alles verloren hatte. Iyovs Frau – die seiner sicher überdrüssig war – wurde dann benutzt, indem sie Iyov aufforderte, Elohim zu fluchen und dann zu sterben. Glücklicherweise ließ Iyov sich nicht großartig beeinflussen. Beispiel: König David und Bath-Sheba (Batseba) Durch den Ehebruch Davids mit der Frau eines anderen Mannes, nämlich Bath-Sheba, der Frau des Uriyah (Uria), beging David nicht nur eine Sünde, sondern eine Serie von Verfehlungen begann: Unzucht, Ehebruch, Mord, Lüge, Inzest bei seinen eigenen Kindern, später, Neid, Hass… Falsche Freunde als Köder Wer nicht mit Elohim allein sein kann, wird immer in die Fallstricke Satans fallen. Er muss sich stets in Gesellschaft befinden und läuft Gefahr, sich mit

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Das Zeugnis Yehoshuas Mashiahs (Jesu Christi)

1 Joh 5:6-8: „Dieser Yehoshua, der Mashiah, ist es, der gekommen ist durch Wasser und Blut; nicht im Wasser allein, sondern im Wasser und im Blut. Und es ist der Geist, der Zeugnis gibt, weil der Geist ist die Wahrheit. Denn es sind drei, die im Himmel Zeugnis geben: Der Vater, das Wort und der Heilige Geist, und diese drei sind Einer. Es sind auch drei, die auf der Erde Zeugnis geben: Der Geist und das Wasser und das Blut, und die drei sind für den Einen„. Liest man nun den grünen Teil der Bibelstelle, so kann jemand annehmen, dass es sich hier um 3 Personen handelt, welche im Himmel „walten“, um Zeugnis zu geben über Yehoshua Mashiah (Jesus Christus). Dies wollen wir widerlegen.   1) Was ist ein Zeuge? Laut Wörterbuch (Google) ist ein Zeuge 1. eine „Person, die einen bestimmten Vorfall beobachtet hat“ und 2. eine „Person, die vor Gericht etwas aussagt.“   2) Die Zeugen der Gottessohnschaft:  Hintergrund Alter Bund Der Apostel Yohanan (Johannes) gibt sowohl in seinem Evangelium als auch im 1.Yohananbrief Aufschluss, welche Zeugen für Yehoshua Mashiah aussagen, weil sie ihn kennen. Wir dürfen speziell bei den Aussagen Yehoshuas selbst nicht vergessen, dass dieser damals zu Juden sprach und er noch nicht gestorben, also der Alte Bund noch gültig war. Der besagte, dass ein einziger Zeuge keine Gültigkeit besaß.  Zeugen, die nicht ausreichen Yehoshua beteuert in Joh 5,31: „Wenn ich über mich selbst Zeugnis gebe, ist mein Zeugnis nicht wahrhaftig“. Er sagt diese Worte vor dem Hintergrund des mosaischen Gesetzes: „Durch den Mund zweier Zeugen oder den Mund dreier Zeugen soll ein Wort bestätigt werden“ (5.Mos 19,15; Joh 8,17). Außerdem spricht Yehoshua hier von sich als Mensch, nicht als Elohim (Gott). Joh 5,33-34: „Ihr habt Männer zu Yohanan geschickt und er hat der Wahrheit Zeugnis gegeben. Ich aber nehme nicht das Zeugnis von Menschen …“. Als Elohim kann Yehoshua das Zeugnis eines Menschen nicht annehmen, weil dieses nicht genügt. Er braucht göttliches Zeugnis! Gültige Zeugen: Bibelstellen Yehoshua als Elohim zeugt von sich selbst, weil er weiß, woher er kam und wohin er geht (Joh 8,14). „[…] Der vom Himmel kommt, ist über allen und was er gesehen und gehört hat, darüber gibt er Zeugnis, aber niemand nimmt sein Zeugnis an. Wer sein Zeugnis angenommen hat, hat besiegelt, dass Elohim wahr ist“ (Joh 3,31-33). Wir wissen, dass im Himmel Elohim ist und vom Himmel nur Elohim kommen kann, nichts Menschliches. Der Vater, der ihn gesandt hat, zeugt von ihm (Joh 8,18; Joh 5,37). Er ist zugleich der, welcher ihn gesandt hat und der, welcher gekommen ist. Die Werke Yehoshuas/Elohims zeugen für ihn (Joh 5,36; Joh 10,25). Die Schriften zeugen von Yehoshua (Joh 5,39). Die Schriften sind das Wort Elohims (Dazu mehr im folgenden Kapitel). Die Jünger Yehoshuas zeugen von ihm (Apg 1,8). 3) Die Zeugen im Himmel „Denn es sind drei, die im Himmel Zeugnis geben: Der Vater, das Wort und der Heilige Geist, und diese drei sind Einer“ (1.Joh 5,7). In manchen Übersetzungen steht „und diese drei sind eins“. Das ist nicht richtig. Vielmehr muss an der Stelle stehen: „und diese drei sind EINER“. Die Wortwahl, die hier im Griechischen gebraucht wird, entspricht dem hebräischen „EHAD“, welches im 5.Mos 6,4 vorkommt, wo Elohim die Israeliten lehrt, dass er EINER ist (nicht eins; mangelhafte deutsche Bibelübersetzung!). Daraus geht hervor, dass es sich wirklich auch nur um Einen handelt, nicht um drei voneinander unterschiedliche Personen. Betrachten wir nun die drei genauer, nämlich „der Vater, das Wort und der Heiliger Geist“. Das Wort ist Elohim In Joh 1,1 steht geschrieben: „Im Anfang war der Logos und der Logos war hin zum Elohim und Elohim war der Logos“. Hier kann man nicht behaupten, dass es sich bei „Elohim“ um den Sohn handeln würde, sondern es heißt ELOHIM. Elohim umfasst alles. Er ist der Schöpfer. Im Vers 4 geht es weiter: „In ihm war das Leben …“. Wir glauben, dass in Elohim das Leben ist. „… und das Leben war das Licht der Menschen“. Yehoshua sagt von sich, dass er das Licht der Welt sei (Joh 8,12). Wir erkennen also, dass es sich bei den Erscheinungsformen Vater und Sohn um EINEN handelt, nämlich um den lebendigen Elohim. Der Herr ist der Geist/ Das Wort ist Geist Wir lesen weiter in Joh 1,14: „Und der Logos ist Fleisch geworden und hat unter uns sein Zelt aufgeschlagen …“. Das ist das Wort (Logos), der Vater (welcher laut Joh 4,24 der Geist ist), der Heilige Geist, der im Himmel vorher Zeugnis abgelegt hat und weiter Zeugnis ablegt: „Wenn aber er, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern wird alles reden, was er hören wird und er wird euch das Kommende verkünden“ (Joh 16,13).  Der Geist kann also auch auf der Erde Zeuge sein, worüber wir später noch lesen werden. Er hat sich in Menschengestalt gezeigt. Ganz klar kommt das in 2.Kor 3,17-18 zum Ausdruck, wo es heißt: „Denn der Herr ist der Geist (gemeint ist Yehoshua) und wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit. Wir alle aber, die mit aufgedecktem Gesicht die Herrlichkeit des Herrn in einem Spiegel anschauen, werden in dasselbe Bild verwandelt, von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, wie durch den Herrn, den Geist„. In Joh 6,63 lehrt Mashiah uns: „Der Geist macht lebendig, das Fleisch nützt nichts. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben“. Zusammenfassung: der unbeschreibliche Elohim Im Himmel bezeugt also der Heilige Geist, welcher lebendig macht (Joh 6,63). Man kann mit anderen Worten auch sagen, dass das Wort bezeugt, weil es Geist und Leben ist (Joh 6,63; Joh 1,4). Da das Wort Elohim ist und Elohim Geist ist und Elohim auch der Vater ist, bezeugt also auch der Vater. (Joh 1,1; Joh 4,24) So verstehen wir, dass es sich nicht um unterschiedliche Personen handelt, sondern um unterschiedliche Arten, wie Elohim sich uns zeigt. Verwechseln wir deshalb nicht die verschiedenen Seiten und Facetten Elohims mit verschiedenen Personen! Wer einen Vater braucht, dem ist Elohim Vater. Wer einen Arzt braucht, dem ist Elohim Heiler. Wer ein Wort braucht, dem ist Elohim Wort. Wer Wasser oder Brot braucht, dem ist ER Wasser oder Brot. Wer mehr Feuer braucht, dem ist ER Feuer. ER ist ALLES. Er ist Elohim. ER ist Lamm und Löwe

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Die Gebetserhörung – „Bittet und es wird euch gegeben werden“

Lukas 11,5-13: „5 Und er sprach zu ihnen: Wer von euch wird einen Freund haben und wird um Mitternacht zu ihm gehen, um ihm zu sagen: Freund, leih mir drei Brote, 6 da mein Freund von der Reise bei mir angelangt ist, und ich nichts habe, was ich ihm vorsetzen soll; 7 und der würde von innen antworten und sagen: Mach mir keine Mühe, die Tür ist schon geschlossen und meine kleinen Kinder sind bei mir im Bett. Ich kann nicht aufstehen, um dir zu geben. 8 Ich sage euch, wenn er auch nicht aufstehen und ihm geben wird, weil er sein Freund ist, so wird er wenigstens aufgrund seiner Unverschämtheit aufwachen und ihm geben, soviel er braucht. 9 Darum sage ich euch: Bittet, und es wird euch gegeben werden. Sucht, und ihr werdet finden. Klopft an, und es wird euch aufgemacht werden. 10 Denn jeder Bittende empfängt, und der Suchende findet, und dem Anklopfenden wird aufgemacht werden. 11 Wer unter euch ist demnach ein Vater, den der Sohn um ein Brot bitten wird: Er wird ihm doch wohl nicht einen Stein geben? Oder auch um einen Fisch: Er wird ihm statt des Fisches doch wohl nicht eine Schlange geben? 12 Oder auch, wenn er um ein Ei bäte: Er wird ihm doch wohl nicht einen Skorpion geben? 13 Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben geben könnt, wieviel mehr wird der Vater vom Himmel her denen den Heiligen Geist geben, die ihn bitten!„ 1) Die Beziehung zwischen Beter und Elohim (Gott) Das richtige Verhältnis zu Elohim ist unabdingbar für Gebetserhörung. Freund „Wer von euch wird einen Freund haben …“ (V.5). Schon dieser erste Vers macht deutlich, dass zwischen Elohim und Mensch ein Freundschaftsverhältnis bestehen muss, damit Elohim auf das Gebet antworten kann. Die Worte Yehoshuas (Jesu) drücken aus, dass es leicht sei, etwas von Elohim zu erbitten. Die einzige Bedingung, die Yehoshua (Jesus) nennt, ist das „Freund sein“. Vater-Kind „Wer unter euch ist demnach ein Vater, den der Sohn um ein Brot bitten wird…“ (V.11) Die Vater-Kind-Beziehung ist noch bindender als eine Freundschaft. Das Kind hat nämlich einen legitimen Anspruch auf die Unterstützung und den Unterhalt des Vaters, welcher wiederum dem Kind gegenüber in der Pflicht steht. Er hat das Kind gezeugt und wird deshalb auch für es sorgen. 2) Elohims Rolle und Einstellung Der Hörer des Gebets In Psalm 65,3 wird Elohim so bezeichnet: „Hörer des Gebets! Zu dir wird kommen alles Fleisch“. Dieser Name ist beim Herrn Programm. Er hört – wenn es nur von ihm abhängt – Gebete stets, wie auch in Jesaja 59,1 steht: „Siehe, die Hand des YHWH ist nicht zu kurz, um zu retten, und sein Ohr nicht zu schwer, um zu hören“.  Elohims gute Gedanken für uns Elohims Wille ist es nicht, dass wir zunächst leiden, bevor wir etwas von ihm erhalten. Wie Vater oder Mutter das Wohlergehen ihrer Kinder im Sinn haben, so mag uns auch Elohim glücklich sehen. In Jeremia 29,11-14 steht deshalb: „Denn ich selbst weiß die Gedanken, die ich selbst über euch denke – Spruch des YHWH –, Gedanken des Friedens und nicht zum Unglück, um euch Ausgang und Hoffnung zu gewähren. Und ihr werdet mich anrufen und hingehen und zu mir beten, und ich werde auf euch hören. Und ihr werdet mich suchen und finden, denn ihr werdet nach mir fragen mit eurem ganzen Herzen; und ich werde mich von euch finden lassen – Spruch des YHWH –„.  „[Qof] Nahe ist YHWH allen, die ihn anrufen, allen, die ihn anrufen in Wahrheit. 19 [Resh] Er tut das Verlangen derer, die ihn fürchten, und ihren Hilfeschrei hört er und rettet sie“ (Psalm 145,18-19). Elohims Konstanz Die Position und Einstellung Elohims als Freund und himmlischer Vater ist klar und gilt ewig. Er möchte beständig nur das Gute für uns. „Jede exzellente Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben. Und es kommt vom Vater der Lichter herab, bei dem keine Veränderung oder ein Schatten des Wechsels ist“ (Jakobus 1,17). Elohim ist also konstant. Wenn es an ihm liegt, müsste folgendes Pfeildiagramm immer aufgehen:                         Gebet des Christen           Elohim  →→→→→→  unbedingte Gebetserhörung Woran liegen dann unsere unerfüllten Gebete? 3) Die Rolle und Einstellung des Beters Der wackelige Faktor in obiger Gleichung ist der Christenmensch, also der Betende. Zweifel, Abfall und Irrtümer verurteilen seine Projekte vor Elohim immer wieder zum Scheitern. So werden wir im Folgenden sehen, wie die Herzenshaltung des Beters die Gebetserhörung beeinflusst. Irrtümliche Sichtweisen über Elohim revidieren Nicht umsonst fordert uns Yaakov (Jakobus) auf: „Meine geliebten Brüder, verirrt euch nicht: Jede exzellente Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben. Und es kommt vom Vater der Lichter herab, bei dem keine Veränderung oder ein Schatten des Wechsels ist“ (Jakobus 1,16-17). Wir müssen die Art und Weise, wie wir Elohim sehen, überdenken. Wir fühlen uns manchmal in unserer schlechten Situation insofern wohl, als wir uns als Märtyrer sehen, welche „zum Leiden bestimmt sind“. Elohims Sicht ist anders. Ihm gefällt unser Übel nicht. Bis zum Durchbruch weiterbeten Im Buch Yehoshua (Josua) lernen wir, dass es manchmal Ausdauer im Gebet braucht, um einen Durchbruch zu erlangen. Yehoshua (Josua) erhielt vom Herrn den Auftrag, sechs Tage mit Kriegern und Priestern um die Stadt Yeriycho (Jericho) zu ziehen, bevor dann bei der letzten Umrundung am siebten Tag die Mauern einstürzten (Josua 6). In der Zwischenzeit waren die Israeliten dem Spott ihrer Feinde ausgesetzt, die ihnen mit Sicherheit die Hoffnung auf einen Sieg und auf ein Wunder rauben wollten. Auch Yehoshua (Jesus) erzählte seinen Jüngern ein Gleichnis, das sie ermutigen sollte, zu beten, bis sie das Erbetene erhalten hätten: „Er sagte ihnen aber auch ein Gleichnis dafür, dass sie stets beten und nicht nachlassen sollen, und sprach: Es war ein gewisser Richter in einer Stadt, der Elohim nicht fürchtete und sich vor keinem Menschen scheute. Und es war eine Witwe in jener Stadt. Und sie kam zu ihm und sagte: Schaffe mir Recht von meinem Gegner. Und eine Zeitlang wollte er nicht. Danach sagte er aber zu sich selbst: Wenn ich auch Elohim nicht fürchte und keinen Menschen respektiere, so will ich trotzdem, weil diese Witwe mir Mühe

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DIE TAUFE

1) Einführung Bezüglich der Taufe besteht viel Verwirrung in christlichen Kreisen. Darüber, wie, wann, von wem und in welchem Namen ein Mensch getauft werden soll, herrscht Uneinigkeit unter und sogar innerhalb unterschiedlicher religiöser Gruppierungen. Dies diente uns als Anlass, die Taufe – oder besser: die Taufen – vom biblischen Standpunkt her zu beleuchten. Herkunft des Wortes Das griechische Wort „baptizo“ oder „baptízein (βαπτίζειν)“, von dem unser deutsches „taufen“ abstammt,  bedeutet „(ein)tauchen, netzen, färben“. „Flavius Josephus verwendet den Begriff baptismós (βαπτισμός) – Taufe – im Zusammenhang seines Berichtes über Johannes den Täufer“ [1] Man kann sagen, dass dieses Wort ein Begriff ist, der mit Yehoshuas (Jesu) Wirken seine Bedeutung gewann. 1) Waschungen in Israel und anderen alten Kulturen Schon lange vor Yehoshua (Jesus) gab es im Jüdischen wie auch in anderen Kulturen Reinigungssitten und Waschungen. Folgendes Beispiel zeigt, wie sich das Volk Israel vor der Begegnung mit YaHWeH reinigen sollte. 2.Mos 19,9-10.14: „9 Und YHWH sagte zu Moshe: Siehe, ich werde zu dir kommen im Dunkel des Gewölks, damit das Volk höre, wenn ich mit dir rede, und dir auch glaube ewiglich. Und Moshe tat die Worte des Volkes dem YHWH kund. 10 Und YHWH sagte zu Moshe: Gehe zum Volk und heilige sie heute und morgen, und dass sie ihre Kleider waschen […] 14 Und Moshe stieg vom Berg herab zu dem Volk und heiligte das Volk, und sie wuschen ihre Kleider„ Auch als Yehoshua sein Wirken begann, gab es diese Reinigungsbräuche. Joh 2,6: „Dort waren aber sechs Steinkrüge, die den Reinigungen der Juden dienten und von denen jeder zwei oder drei Maß beinhaltete„. Das Wort „Reinigung“, das hier gebraucht wird, heißt auf Griechisch „katharismos“ und bezeichnet in diesem Zusammenhang die Reinigung der Hände vor dem Essen. In Joh 3,25 wird mit „katharismos“ auf die von Yohanan (Johannes) dem Täufer und den Jüngern Yehoshuas praktizierte Taufe angesprochen: „22 Nach diesen Dingen kam Yehoshua mit seinen Jüngern in das Land Judäa. Und dort blieb er mit ihnen und taufte. 23 Aber auch Yohanan taufte in Änon, in der Nähe von Salim, weil dort viel Wasser war. Und sie kamen dorthin und wurden getauft. 24 Denn Yohanan war noch nicht ins Gefängnis geworfen. 25 Dann entstand eine Diskussion zwischen den Jüngern Yohanans und den Juden über die Reinigung. 26 Und sie kamen zu Yohanan und sagten zu ihm: Rabbi, derjenige, der mit dir jenseits des Yarden war und über den du Zeugnis gegeben hast, siehe, dieser tauft, und alle gehen zu ihm. 27 Yohanan antwortete und sprach: Ein Mensch kann nichts nehmen, wenn es ihm nicht vom Himmel aus gegeben ist. 28 Ihr selbst gebt mir Zeugnis, dass ich gesagt habe: Ich bin nicht der Mashiah, sondern dass ich ihm vorausgesandt bin. 29 Wem die Braut gehört, der ist der Bräutigam. Der Freund des Bräutigams aber, der dasteht und ihn hört, freut sich mit Freude über die Stimme des Bräutigams; deshalb ist diese meine Freude erfüllt. 30 Er, er muss wachsen und ich, an Beliebtheit abnehmen“ (Joh 3,22-30). Zur Wirkzeit Yohanan des Täufers stand die Taufe also noch im Zusammenhang mit den Reinigungssitten des Alten Bundes. Aber schon Yohanan wies darauf hin, dass diese Sitten ihrem Ende zugingen, da sie nur eine Zeit lang eingesetzt waren (V.30). Von einer „Taufe“ (im christlichen Sinn) kann weder im Alten Bund, noch in anderen Kulturen die Rede sein. 3) Arten von Taufen seit Yehoshua von Nazareth a) Die Taufe des Yohanans Lk 3,3: „Und er [d.h. Yohanan der Täufer] kam in die ganze Umgebung des Yarden und predigte die Taufe der Umkehr zur Vergebung der Sünden„. Diese Taufe diente also der Umkehr, und zwar, um den Weg für den Mashiah (Messias) im damaligen Israel zu bereiten, auf den die Menschen schon lange warteten und der unmittelbar offenbar werden sollte. Wir lesen nämlich weiter: „wie geschrieben steht im Buch der Worte des Propheten Yesha`yah, der spricht: Stimme des Rufenden: Bereitet den Weg des Herrn in der Wüste, macht seine Pfade gerade! Jedes Tal wird erfüllt und jeder Berg und Hügel erniedrigt werden, und das Krumme wird gerade und die steinigen zu ebenen Wegen werden. Und alles Fleisch wird das Heil Elohims sehen“ (Lk 3,4-6). Die Juden warteten damals schon auf ihren Mashiah, da sie die Prophezeiungen des Jesaja und anderer Propheten kannten, die den Retter versprachen. Yohanan machte ihnen noch einmal bewusst, dass dieses Warten mit Reinigung zu tun hatte. Er verdeutlichte ihnen, dass es diesmal jedoch um Reinigung von den alten Taten, also um eine neue Herzenseinstellung ging, und nicht mehr um äußere Waschungen. Aus Gehorsam und uns zum Vorbild ließ sich auch Yehoshua selbst mit der Taufe des Yohanan taufen, obwohl er schon rein und ohne Sünde war: „Und es geschah, als das ganze Volk getauft wurde, und Yehoshua getauft war und betete, dass der Himmel geöffnet wurde und der Heilige Geist in leiblicher Gestalt wie eine Taube auf ihn herabstieg. Und eine Stimme kam aus dem Himmel: Du bist mein geliebter Sohn! An dir habe ich Gefallen gefunden„ (Lk 3,21-22). Mit Yehoshua wurde die Taufe des Yohanan abgeschafft. Sie war nur eine Station im Heilsplan Elohims (Gottes). Sehr gut wird das auch aus folgendem Text ersichtlich: „Es geschah aber, während Apollos in Korinth war, dass Paulos, nachdem er die oberen Regionen durchzogen hatte, nach Ephesos kam. Und er fand einige Jünger und sprach zu ihnen: Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, nachdem ihr gläubig geworden seid? Und sie sagten zu ihm: Wir haben noch nicht einmal gehört, dass es einen Heiligen Geist gibt. Und er sprach zu ihnen: Worauf seid ihr denn getauft worden? Da sagten sie: Auf die Taufe Yohanans. Und Paulos sprach: Yohanan hat mit der Taufe der Umkehr getauft, indem er dem Volk sagte, dass sie an den glauben sollten, der nach ihm komme, also an Yehoshua Mashiah. Als sie es aber gehört hatten, wurden sie im Namen des Herrn Yehoshua getauft. Und als Paulos ihnen die Hände aufgelegt hatte, kam der Heilige Geist auf sie, und sie redeten nicht nur in Sprachen, sondern prophezeiten sogar“ (Apg 19,1-6) Aus dieser Bibelstelle geht hervor, dass diejenigen Menschen, die mit der Taufe des Yohanan getauft waren, schon Jünger, also Nachfolger der Lehre Yehoshuas, waren. Es

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Der Sohn des Menschen zur Rechten Elohims

Apg 7,55-56 „Doch er hatte, voll mit dem Heiligen Geist, die Augen auf den Himmel gerichtet (und) sah die Herrlichkeit Elohims, und Yehoshua zur Rechten Elohims stehen. Und er sprach: Siehe, ich sehe die Himmel geöffnet und den Sohn des Menschen zur Rechten Elohims stehen!„ Diese geistliche Schau erhielt Stephanos, der erste Märtyrer. Sie war der Grund für seine Steinigung. Bei religiösen Menschen und denjenigen, welche (noch) wenig Einblick in die Gesamtaussage der Bibel haben, kann diese Vision zu der irrtümlichen Meinung führen, dass am himmlischen Thron zwei Personen sitzen bzw. stehen. Unser Ziel ist es, mit dieser Abhandlung darüber Aufklärung zu bringen. 1) Der Thron Elohims Zunächst wollen wir uns vorstellen, welche Örtlichkeit Stephanos in seiner Vision gesehen haben musste und betrachten dazu die Aussagen Yehoshuas selbst. Beim Verhör vor dem Hohen Rat spielte sich folgende Szene ab: „…Noch einmal fragte ihn der Hohepriester und sagt zu ihm: Bist du der Mashiah, der Sohn des Gelobten? Und Yehoshua sprach: Ich bin es! Und ihr werdet den Sohn des Menschen zur Rechten der Macht sitzen und mit den Wolken des Himmels kommen sehen“ (Mk 14,61-62).  Etwas früher vertraute Yehoshua (Jesus) seinen Jüngern auf dem Ölberg schon an: „Und wenn der Sohn des Menschen in seiner Herrlichkeit kommen wird, und alle heiligen Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen. Und vor ihm werden alle Nationen versammelt werden, und er wird sie voneinander trennen, wie der Hirte die Schafe von den Böcken trennt„ (Mt 25,31-32). Aus den drei bisher gelesenen Bibelstellen gehen folgende Tatsachen hervor: Yehoshua wird als Sohn des Menschen bezeichnet. Elohim (Gott) ist und hat die Macht. Bei der Herrlichkeit Elohims handelt es sich um seinen Thron. Yehoshua hält Gericht. Yehoshua, der zur Rechten steht, sitzt auch zur Rechten und sitzt gleichzeitig auf dem Thron! Wer außer Elohim kann so etwas? Jemand mag wohl behaupten, es gäbe einen Thron für Elohim und einen für Yehoshua. Dies wird aber klar in der Offenbarung widerlegt: „Und sofort war ich im Geist. Und siehe: Ein Thron stand im Himmel, und auf dem Thron jemand, der saß. Und der da saß, war vom Aussehen einem Jaspisstein und einem Sardis vergleichbar, und ein Regenbogen war rings um den Thron, vom Aussehen einem Smaragd vergleichbar“ (Offb 4,2-3). „1 Und ich sah in der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß, ein Buch, innen und außen beschrieben, mit sieben Siegeln versiegelt. […] 5 Und einer aus den Ältesten sagt zu mir: Weine nicht! Siehe, er war siegreich, der Löwe, der aus dem Stamm Yehuda ist, die Wurzel Davids, um das Buch zu öffnen und seine sieben Siegel. 6 Und ich schaute, und siehe, in der Mitte des Thrones und der vier lebendigen Wesen und in der Mitte der Ältesten stand ein Lamm wie geschlachtet, das sieben Hörner hatte und sieben Augen, was die sieben Geister Elohims sind, die über die ganze Erde ausgesandt sind. 7 Und es kam und nahm das Buch aus der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß“ (Offb 5,1.5-7).  „Und ich sah hin, als das Lamm eines von den sieben Siegeln öffnete …„ (Offb 6,1). Wir folgen aus diesen drei Texten Es handelt sich um einen Thron Elohims, nicht um mehrere. Zur Rechten dessen auf dem Thron, also genau dort, wo man den Sohn des Menschen vermuten würde (!), befindet sich ein Buch. Der Löwe aus dem Stamm Yehuda (Juda), der gleichzeitig die Wurzel Davids ist, sollte das Buch öffnen. Tatsächlich wird das Buch aber vom Lamm geöffnet, was bedeutet, dass der Löwe das Lamm ist. Das Lamm sitzt auf dem Thron, nimmt aber das Buch gleichzeitig aus der Hand / Rechten dessen, der auf dem Thron sitzt. Sitzen also zwei Personen auf dem Thron? Dann würde ja einer auf dem anderen sitzen! In keiner anderen Bibelstelle steht jemals, dass zwei Leute auf dem Thron sind. Es ist der Thron des einen Elohims! Elohim ist EINER, der auf dem Thron sitzt: das Lamm, der Löwe, der Menschensohn, der das Buch hat und der wie Edelsteine aussieht. Wir können seine Geheimnisse und Erscheinungsformen nur bewundern, niemals aber mit unserem menschlichen Verstand durchdringen. 2) Der Sohn des Menshen In unserer anfänglichen Bibelstelle heißt es: „Und er sprach: Siehe, ich sehe die Himmel geöffnet und den Sohn des Menschen zur Rechten Elohims stehen!„ (Apg 7,56).  Von diesem Sohn heißt es im Kolosserbrief: „Dieser ist das Bild des unsichtbaren Elohims, der Erstgeborene aller Schöpfung„ (Kol 1,15). Warum aber wird Yehoshua besonders bei Lukas (welcher sowohl das Lukasevangelium als auch die Apostelgeschichte verfasste) immer wieder als Sohn des Menschen bezeichnet? Die Menschwerdung Elohim kann man nicht sehen, weil er Geist ist (Joh 4,24). Es bedurfte der Fleischwerdung Elohims. Da er auf diese Erde als Mensch geboren wurde, nennt man ihn auch Sohn des Menschen. Für das jüdische Volk musste die Vision des Stephanos mit dem erhöhten Menschensohn einerseits etwas besonders Provokatives (für Gegner), andererseits etwas sehr Erfreuliches (für Gläubige des neuen Weges) gewesen sein, da sie ja auf den Mashiahs (Messias) gewartet hatten, der unterschiedliche menschliche Kriterien erfüllen musste. Im Alten Bund wurde beispielsweise über diesen Sohn des Menschen vorhergesagt, dass er Davids Sohn sein würde und dass er ein Priester sein würde. Der Sohn Davids Der von den Juden erwartete Retter sollte ein Nachkomme Davids sein, und somit Sohn eines Menschen. Bei Yehoshua trifft dies in doppelter Weise zu, da sowohl sein Adoptivvater Joseph (aus der Linie Salomos) als auch seine Mutter Maria (aus der Linie Nathans) von David abstammte [1]. In Jer 23,5-6 lesen wir Erstaunliches: „Siehe, Tage kommen – Spruch des YHWH –, da ich dem David einen gerechten Spross erwecken werde; und er wird als König regieren und verständig handeln, und Recht und Gerechtigkeit üben auf dem Land. In seinen Tagen wird Yehuda gerettet werden und Israel in Sicherheit wohnen; und dies wird sein Name sein, mit dem man ihn nennen wird: YHWH Tsidkenu“ (das bedeutet ‚YHWH unsere Gerechtigkeit‘). Die Nachkommen Davids erbten nach israelischem Recht das Königtum Davids. Dieser spezielle Nachkomme sollte nach unserem Text jedoch nicht nur die irdische Königsherrschaft, sondern auch den göttlichen Namen erben! Der war dem Mose am

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ELOHIM (Gott) ist keine Dreiheit

Die Lüge der Dreieinigkeit (Dreifaltigkeit/Trinität) Die Trinitätslehre ist ein katholisches Dogma, das im 4.Jh. n. Chr. offiziell herausgegeben wurde. Obwohl dieses Konzept in der Heiligen Schrift nicht bekannt ist, stellen es nur wenige Christen in Frage. Im Gegenteil klammern sich die meisten unter ihnen an die Lehre der Dreieinigkeit, wie ein Schiffbrüchiger an sein Stück Holz, da sie Opfer einer althergebrachten, jahrhundertelangen Gehirnwäsche sind. In der folgenden Abhandlung habe ich versucht, einige Argumente für die Dreifaltigkeit herauszugreifen, welche ich hörte oder auch selbst vertrat, als ich noch Verfechter dieser Lehre war. Es wird sich herausstellen, dass keines dieser Argumente einer ernsthaften Auseinandersetzung mit dem Wort Elohims standhalten kann. 1) Yehoshua (Jesus) ist Elohim (Gott) Zuallererst möchte ich betonen und euch versichern, dass Yehoshua ohne Zweifel Elohim ist. „Im Anfang war der Logos und der Logos war hin zum Elohim und Elohim war der Logos. Er war im Anfang hin zum Elohim […] Und der Logos ist Fleisch geworden und hat unter uns sein Zelt aufgeschlagen, voller Gnade und Wahrheit; und wir haben seine Herrlichkeit betrachtet, eine Herrlichkeit wie die Herrlichkeit des einzigen Sohnes des Vaters“ (Johannes 1,1.14). „Ich und der Vater wir sind einer“ (Johannes 10,30). „Philippos sagt zu ihm: Herr, zeige uns den Vater und es genügt uns. Yehoshua spricht zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philippos! Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Und wie sagst du: Zeige uns den Vater?“ (Johannes 14,8-9). „… und aus denen dem Fleisch nach der Mashiah ist, er, der über allen Dingen Elohim ist, gepriesen für die Zeitalter. Amen!“ (Römer 9,5). „Und zweifellos – das Geheimnis der Frömmigkeit8 ist groß: Elohim ist im Fleisch offenbart, im Geist gerechtfertigt, von den Engeln gesehen, unter den Nationen gepredigt, in der Welt geglaubt, in Herrlichkeit aufgenommen worden“ (1.Timotheus 3,16). „Wir wissen aber, dass Elohims Sohn gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind im Wahrhaftigen, in seinem Sohn Yehoshua Mashiah. Dieser ist der wahrhaftige Elohim und das ewige Leben“ (1.Johannes 5,20). 2) Bibel oder Tradition, welches Fundament? Beginnen wir am Anfang: Elohim offenbart sich in seinem Wort und alles, was man hinzufügt oder wegnimmt, kommt vom Teufel (Offenbarung 22,18-19). Ich denke, alle sind damit einverstanden. Warum also von Dreieinigkeit sprechen, wenn Elohim sich in seinem Wort nie auf diese Weise offenbart hat? Es gibt kein Wort über die Dreifaltigkeit. Wie also kommt es, das seine so zentrale, grundlegende Lehre, die sogar die Natur Elohims betrifft, überhaupt nicht in der Bibel vorkommt? Wie kann man sich erklären, dass Paulos (Paulus), der von sich sagt, „… den ganzen Absicht Elohims zu verkünden“ (Apostelgeschichte 20,27), nicht ein einziges Wort über die einzelnen Personen der Gottheit verliert? Erkennen Sie nicht, dass hier ein großes Problem besteht? Was Sie denken und auch ich früher dachte, nämlich dass die Idee der Dreieinigkeit in der Bibel sehr wohl entwickelt wird, obwohl sich das Wort „Dreieinigkeit“ selbst nicht darin befindet, stimmt nicht. Die Schlussfolgerung einer Dreieinigkeit in der Natur Elohims kommt zunächst aus dem Erbe einer katholischen Irrlehre. Diese Trinitätslehre existierte nämlich unter den ersten Christen nicht. Diese Lehre entspringt der falschen Interpretation einiger Bibelstellen aufgrund dieses katholischen Hintergedankens, in dem sich der Protestantismus badet. 3) Elohim ist EINER Wie also offenbart Elohim sich selbst in seinem Wort? „Shâmaʿ Yisrā’ēl YHWH elohenu YHWH ‚ecḥāḏ“ („Höre Israel! YHWH, unser Elohim, YHWH ist Einer„) (5.Mose 6,4). Diesen Glauben, der auf der Schrift beruht, teilen bis heute alle Juden, und dies seit Beginn. Dieser Glaube lehrt uns, dass Elohim Einer ist („ecḥāḏ„), was aus der wörtlichen Bedeutung dieses Ausdrucks hervorgeht. Es handelt sich also um einen Monotheismus, wie Juden oder Moslems ihn vertreten. Yehoshua selbst teilte diesen Glauben an einen EINZIGEN Elohim. „Yehoshua aber antwortete ihm: Das erste Gebot von allen ist: Höre Israel, der Herr, unser Elohim, der Herr ist Einer“ (Markus 12,29). Man könnte nun vorbringen – wie ich es früher tat – dass die Offenbarung Elohims fortschreitend ist und die Juden noch nicht diese Offenbarung Elohims, nämlich der „Pluralität in der Einheit“, hatten. Oder dass die Dreieinigkeit erst mit Yehoshua im Neuen Bund offenbart wurde, und dies trotzdem mit einigen Vorzeichen im Alten Bund. Das „Schâma“-Gebet jedoch ist ein starker Widerspruch zu einem mehrfachen Elohim und eine starke Gegenposition zu irgendeiner Trinität. Es handelt sich also um Betrug, um Lüge, und zwar aus dem einfachen Grund, dass die Dreifaltigkeit schon lange vor dem Judentum und Christentum in heidnischen Religionen existierte. 4) Die Dreifaltigkeit, ein heidnisches Konzept Die Babylonier verehrten eine Gottheit, zu dessen Untergebenen Nimrod gehörte (1.Mose 10 und 11; Vorschau auf den Antichristen). Diese Dreifaltigkeit übertrug sich im Laufe der Zeit auf unterschiedliche heidnische Religionen. Von Babylon kam sie nach Ägypten, wo Horus, der Sohn Isis und Osiris, als Reinkarnation seines Vaters Osiris galt; von Ägypten nach Griechenland, in dem es die Mysterien von Eleusis gab; von Griechenland nach Rom, und schließlich vom römischen Katholizismus in den aktuellen Protestantismus und darüber wiederum in die Freikirchen. Mit fortschreitender Ausschweifung wurden diese Religionen Polytheistisch und personifizierten die unterschiedlichen Aspekte des einen wahren Elohims. So wurden aus einem Elohim mehrere voneinander verschiedene Götter. Der Katholizismus und dann auch der Protestantismus wurden somit zu einem Bindeglied zum Heidentum. Elohim so zu entstellen bedeutet Weltlichkeit und ist ein Gräuel. Vor diesem Hintergrund verstehen wir besser, was der Herr den Hebräern sagen wollte, als er sie aus Ägypten herausgeführt hatte, wo Dreifaltigkeiten verehrt wurden: „Höre Israel! YHWH, unser Elohim, YHWH ist Einer“ (5.Mose 6,4). Elohim sagte ihnen gleichsam deutlich: „Hör zu, mein Volk, ich bin einer und nicht drei!“. Wie sonst könnte man verstehen, dass die Heiden noch vor den Juden die Offenbarung eines dreieinigen Elohims hatten? Waren nicht sie, die Juden, es, welche die Offenbarung Elohims an die Nationen weitergeben sollten? Waren nicht sie es, denen die Aussprüche Elohims anvertraut worden waren (Römer 3,2)? Mussten sie erst von den heidnischen Völkern über ihren Elohim aufgeklärt werden? Dies steht im echten Widerspruch zu allem, was die Schrift sagt. Zudem kann

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Die Bekehrung: Den Heiligen Geist empfangen und mit ihm wandeln

1) Der Mensch Der Mensch besteht aus drei Teilen: Körper  Seele  Geist   Fleisch   Herz Der Körper ist die äußere Hülle des Menschen. Die Seele stellt sein eigentliches ICH dar, das was man sein Herz nennt oder in der Bibel auch das „Fleisch“. Sie ist der Sitz der Gefühle und macht den Charakter des Menschen aus. Sie ist der Wille des Menschen und trifft Entscheidungen. Durch den Geist kann der Mensch mit Elohim (Gott) in Kontakt treten, denn „Elohim ist Geist“ (Joh 4,24), oder er kann im schlechten Fall auch mit anderen geistlichen Mächten Kontakt aufnehmen.  2) Die Bekehrung Wenn sich ein Mensch bekehrt, so geschieht dies in 5 Schritten: Er hört zunächst das Wort Elohims, erkennt seine Schlechtigkeit (Sünden), bekennt sie vor Elohim, bittet um Vergebung  und ändert seine Gesinnung und damit sein Leben (das Bekenntnis und Bitte um Vergebung gegenüber seinen Mitmenschen kommt dann auch noch hinzu). Nun ist er ein neuer Mensch geworden, sein Geist ist völlig erneuert: „Wenn also jemand in Mashiah ist, ist er eine neue Schöpfung. Die alten (Dinge) sind vergangen; siehe, alle die (Dinge) sind neu geworden“ (2.Kor 5,17). Schritte zur Bekehrung a. Hören des Wortes b. Erkennen c. Bekennen d. Um Vergebung bitten von Herzen e. Umkehren, Gesinnung ändern Hat sich ein Mensch bekehrt, lebt er in dem Bewusstsein, dass Elohim ihm alle Schuld, die er vor seiner Bekehrung auf sich geladen hatte, vergeben ist.  „Wer ist ein El wie du, der die Ungerechtigkeit vergibt, und die Übertretung des Überrestes seines Erbteils übersieht? Er behält seinen Zorn nicht auf immer, denn er hat Gefallen an Güte. Er wird sich unser wieder erbarmen, wird unsere Ungerechtigkeiten niedertreten; und du wirst alle ihre Sünden in die Tiefen des Meeres werfen“ (Mi 7,18-19) In Hes 36,22-36 ist nachzulesen, dass Elohim selbst die Umkehr eines Menschen bewirkt. Yehoshua (Jesus) sagt beispielsweise: „Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zieht“ (Joh 6,44) Sehen wir uns also noch einmal die Schritte der Bekehrung mit dem Hintergrund an, dass alle Kraft und Wirkung von Elohim ausgeht („Denn ihr seid aus Gnade errettet, durch den Glauben, und das nicht aus euch, (es ist) Elohims Gabe“ Eph 2,8): Damit der Mensch seine Bosheit überhaupt erkennen kann, muss Elohim durch sein Wort zu ihm gesprochen haben und ihm die Augen öffnen. Damit der Mensch die Schuld vor Elohim eingestehen und um Vergebung bitten kann, muss der Heilige Geist ihm Demut ins Herz geben. Elohim selbst ist es, der den Bekehrten gerecht spricht durch das Blut Yehoshuas Mashiahs (Jesu Christi). Damit der Mensch mit veränderter Gesinnung/ Einstellung  weitergehen kann, ist Elohims Kraft notwendig.   Was geschieht bei der Bekehrung im geistlichen Bereich? „Denn Elohims Wort ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und es durchdringt bis zur Trennung sowohl von Seele und Geist…“ (Hebr 4,12). Wer das Wort Elohims als Wahrheit erkennt, in dem vollzieht sich der im Bibelvers genannte Prozess. Seele und Geist werden voneinander abgetrennt. Die Seele kann nun nicht mehr über den Geist dominieren. Wenn es in der Bibel heißt: „Und ich werde reines Wasser auf euch sprengen…“ (Hes 36,25), dann bedeutet dies eine Reinigung und Veränderung des Herzens.  Der Mensch ist nun „von oben her geboren„, so wie Yehoshua es dem Nikodemus erklärt hat: „…Amen, amen, ich sage dir: Wenn jemand nicht von oben geboren ist, kann er das Reich Elohims nicht sehen“ (Joh 3,3  → Kap 16 nachlesen) Die üblichen Bibelübersetzungen gebrauchen den Ausdruck „von neuem geboren“, was aber nicht dem griechischen Wort „anothen“ entspricht. Dieses bedeutet „von einem höheren Ort aus, das was von den Himmeln oder von Elohim kommt, von Anfang an“. Das Wort „ano“ bezieht sich auf alles, was „oben, im Himmel“ ist. Somit ist der bekehrte Sünder, also Christ, ein Mensch, der im Himmel geboren ist und ab jetzt sein „Bürgerrecht in den Himmeln“ hat (Phil 3,20). Er gehört also nicht mehr zu dieser Welt: „…weil ihr nicht aus der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt auserwählt habe, deswegen hasst euch die Welt“ (Joh 15,19).  Da es im Himmel nur heilige Personen gibt, ist auch dieser Mensch von nun an vor Elohim ein Heiliger, da Yehoshua an seiner statt die Strafe auf sich genommen hat. Dies ist die erste Art der Heiligung, die der Gläubige völlig unverdient, als Geschenk, erhält. 3) Die Umwandlung der Seele Die Gesinnung zu ändern, also der letzte Punkt der Bekehrung, ist die Arbeit deiner Seele. Diese wurde von Kindheit, ja von Mutterleib an, verletzt. Deshalb muss sie geheilt werden durch die wahre Lehre, das reine Wort Elohims, und durch Gebet für sie. Dies geschieht jedoch nicht in einem Augenblick, wie die Erneuerung des Geistes. Der Mensch ist vom Augenblick seiner Bekehrung an von oben geboren, er hat einen neuen Geist, trägt jedoch noch alte Verwundungen des Herzens mit sich herum. Das Herz, die Seele, muss von Elohim in einem lebenslangen Prozess geheilt werden. Du musst dich von deiner Mentalität, von deinen Bräuchen und Gewohnheiten trennen. Da werden alle alten Leidenschaften, Verletzungen und menschlicher Stolz weggenommen: Das „ICH WILL“ (Ego) muss immer kleiner werden und Charakterzüge, die Elohim nicht ehren, müssen verschwinden (Bitterkeit, Zorn, Rache, Rassismus, Neid, Habgier, Geiz, sexuelle Begierden und andere Ausschweifungen → Werke des Fleisches: Gal 5,19-21). Wo im Herzen somit ein „Vakuum“ entstanden ist, füllt dieses der Heilige Geist mit seinen Früchten aus: „Doch die Frucht des Geistes ist: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Güte, Freundlichkeit, Glauben“ (Gal 5,22).  Diesen gesamten, geschilderten Prozess nennt man Heiligung: „Der ungerecht Handelnde handle weiterhin ungerecht, und der Verunreinigte verunreinige sich weiter, und der Gerechte werde weiterhin gerecht, und der Heilige werde weiter geheiligt!“ (Off 22,11) Wer also durch die Bekehrung in die Stellung eines Heiligen versetzt wurde, ist nun daran, sich weiter zu heiligen, also von Elohim vervollkommnen zu lassen: Jedes Mal, wenn du in dir eine Schwäche entdeckst und du änderst dahingehend deine Richtung, ist das in diesem Bereich eine Änderung, eine Bekehrung und Heiligung.  Wenn du dem Heiligen Geist in jeder Situation gehorchst, sterben die Werke des

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