Nicole Höflschweiger

Ein Jünger Yehoshuas (Jesu) sein

1) Was ist ein Christ? Das Wort „Christ“ kommt in der Bibel tatsächlich nur drei Mal vor, und zwar erwähnt es Lukas zwei Mal in der Apostelgeschichte und Petros in seinem 1. Brief ein Mal.  Apostelgeschichte 11,26: „Und als er ihn gefunden hatte, brachte er ihn nach Antiochia. Da geschah es mit ihnen, dass sie ein ganzes Jahr in der Versammlung zusammenkamen und eine zahlreiche Menge lehrten, und dass die Jünger zuerst in Antiochia Christen genannt wurden„.  Wir entnehmen hier, dass der eigentliche Begriff für diejenigen, die Yehoshua nachfolgten, „Jünger“ war und dass diese erst „Christen“ genannt wurden, nachdem sie intensive Lehre empfangen hatten, also das Wort in ihnen Wurzeln gefasst hatte. Die „Christen“ sind demnach schon vollendete Jünger. Daraus erkennen wir, dass der Terminus „Christ“ eine andere Bedeutung als die ihm heutzutage zugemessene hat. In unserer Zeit wird „Christ“ recht inflatiös und gedankenlos für einen Teil der Menschheit gebraucht, der Kirchen und gewissen religiösen Gruppierungen angehört. Das Wort „Jünger“ kommt hingegen in der Bibel über 260-mal vor. Somit stellt sich vielmehr nachfolgende Frage. 2) Was ist ein Jünger Yehoshuas letzte Worte vor seiner Himmelfahrt bestanden in dem recht bekannten Missionsauftrag an seine Apostel:  „Die elf Jünger gingen aber nach Galiläa auf den Berg, wohin Yehoshua sie bestellt hatte. (…) Wenn ihr gegangen seid, macht also alle Nationen zu Jüngern, indem ihr sie tauft für den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, indem ihr sie lehrt, alles zu bewahren, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters. Amen!“ (Matthäus 28,16 und 19-20).  Jünger wird man also ab dem Tag der Bekehrung, also wenn man zum Glauben an Yehoshua kommt.  Wir lesen hier, dass man als Jünger in die Lehre geht, eine Ausbildung macht. Davon zeugt auch das griechische Wort für Jünger, mathetes, das „Lernender“, „Schüler“, „Jünger“ bedeutet. In der Glaubensschule muss man lernen und Lehre bekommen. Genauso wie im normalen Leben gibt es im Glauben auch fleißige und faule, schnelle und langsame Studenten. Das Alter spielt hier keine Rolle. Im Lateinischen lautet das entsprechende Wort discipulus. Auch dieses bedeutet „Student“, „Lehrling“, „Jünger“. Abgeleitet werden davon die englische und französische Übersetzung des Wortes „Jünger“: „disciple“, aber auch die in unserem Sprachgebrauch bekannte „Disziplin“. Aufschluss über die Jüngerschaft gibt besonders der Prophet Yesha’yah (Jesaja) in Jesaja 50,4-5: „Adonay YHWH [1] hat mir eine Zunge der Jünger gegeben, damit ich wisse, den Müden durch ein Wort aufzurichten. Er weckt, am Morgen, am Morgen, er weckt mir das Ohr, damit ich höre wie Jünger. Adonay YHWH hat mir das Ohr geöffnet, und ich, ich bin nicht widerspenstig gewesen, bin nicht zurückgewichen„. Hier erfahren wir über zwei Qualitäten eines Jüngers, bzw. zwei Prozesse der Jüngerseins: 1) das Hören (wiederum unterteilt in Lehre empfangen, zuhören und lernen) und 2) das Weitergeben. Nähere Ausführungen gibt es im weiteren Verlauf. 3) Der Jünger im Alten Bund Ein Jünger hat einen Meister. Im Alten Bund war der Jünger Diener seines Meisters, eines anderen Menschen, der sein Herr und Vorbild war. Das hebräische Wort, das im Deutschen mit „Jünger“ übersetzt ist, heißt limmûwd. Es hat die Bedeutung „gelehrt, gelernt“, „in der Jüngerschaft unterwiesen“ und „gewöhnt an etwas“. Der Jünger lernt also nicht nur theoretisch, sondern gewöhnt sich an den Lebensstil seines Meisters so lange und so sehr, dass er diesem gleich wird. Ziel des Jüngers war es somit, wie sein Meister zu werden. Moshe (Mose) und Yoshua (Josua) 2.Mose/Exodus 24,13: „Und Moshe machte sich auf mit Yehoshua, seinem Diener, und Moshe stieg auf den Berg Elohims„.  Solange Moshe auf dem Berg war (40 Tage lang!) musste sein Diener Yoshua (Yehoshua) auf ihn warten. Dieser wich nicht von der Seite seines Herrn Moshe:  „Und YHWH redete mit Moshe von Angesichtern zu Angesichtern, wie ein Mann mit seinem Freund redet. Und er kehrte zum Lager zurück. Sein Knecht aber, Yehoshua, der Sohn Nuns, ein Jüngling, wich nicht aus dem Innern des Zeltes“ (2.Mose/Exodus 33,11). Eliyah (Elia) und Eliysha (Elisa) 1.Könige 19,19-21: „Und er ging von dannen und fand Eliysha, den Sohn Shaphats, der gerade pflügte mit zwölf Joch Rindern vor sich her, und er war bei dem zwölften; und Eliyah ging zu ihm hin und warf seinen Mantel auf ihn. Und er verließ die Rinder und lief Eliyah nach und sagte: Lass mich doch meinen Vater und meine Mutter küssen, so will ich dir nachfolgen. Und er sagte zu ihm: Gehe, kehre zurück! Denn was habe ich dir getan? Und er kehrte von ihm zurück und nahm das Joch Rinder und schlachtete es, und mit dem Geschirr der Rinder kochte er das Fleisch derselben und gab es den Leuten, und sie aßen; und er machte sich auf und folgte Eliyah nach und diente ihm„. Yohanan (Johannes) der Täufer und seine Jünger „Und es geschah, als er an einem gewissen Ort war und betete, dass einer seiner Jünger zu ihm, als er aufhörte, sagte: Herr, lehre uns beten, wie auch Yohanan seine Jünger lehrte“ (Lukas 11,1). Dieser Stelle entnehmen wir, dass die Jünger Yohanans – der als letzter Prophet vor dem Neuen Bund bezeichnet werden kann (siehe Matthäus 11,11) – sogar das Beten von ihrem Meister gelernt hatten. So versteht man auch, dass Yehoshuas zeitgenössische Jünger genau verstanden, was es bedeutet, die Jünger eines Meisters zu sein. 4) Jüngerschaft in der Übergangszeit Die Übergangszeit war die Zeit Yohanan des Täufers: „Und dies ist das Zeugnis Yohanans, als die Juden aus Yerushalayim Priester und Leviten sandten, um ihn zu befragen und zu ihm zu sagen: Wer bist du? Und er bekannte und verleugnete es nicht, und er bekannte: Ich, ich bin nicht der Mashiah. Und sie fragten ihn: Was also? Bist du Eliyah? Und er sagt: Ich bin es nicht. Bist du der Prophet? Und er antwortete: Nein. Sie sagten also zu ihm: Wer bist du? Um denen eine Antwort zu geben, die uns gesandt haben. Was sagst du von dir selbst? Er erklärte: Ich bin die Stimme dessen, der ruft: In der Wüste ebnet den Weg des Herrn, wie Yesha’yah,

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Gleichgesinnte Glaubensgeschwister: Eine Gemeinde – Eine Lehre – Eine Sprache – Eine Liebe

1.Kor 1,10: „Doch ich ermahne euch, Brüder, durch den Namen unseres Herrn Yehoshua Mashiah, alle dieselbe Sprache zu sprechen und dass es keine Spaltungen unter euch gebe, sondern im selben Denken und in derselben Meinung übereinzustimmen.“ Göttliche Vision: Personen gingen in eine Gemeinde. Diese strahlten vor Licht, einige mehr und einige weniger, manche gar nicht. Anschließend kamen sie heraus und alle strahlten. Was ist in der Gemeinde geschehen? Kinder Elohims [1] saßen zusammen, sie machten Lobpreis und das Licht breitete sich aus. 1) Was ist ein christlicher Bruder? Wir in Deutschland haben Arbeit, Familie, Sorgen … und versuchen, alles allein zu meistern. Wir benötigen jedoch soziale Kontakte. Es bringt nichts, sich nur immer zuhause zu verstecken. Es ist gut, wenn Glaubensgeschwister sich treffen. Was sind Geschwister im herkömmlichen Sinn? jemand aus derselben Familie jemand mit denselben Eltern jemand mit demselben Samen ein Verwandter Wie erkenne ich einen Bruder oder eine Schwester in Mashiah (Christus)? Entscheidend ist Vers 12 im Johannesevangelium, Kapitel 1. Joh 1,1-13: „Im Anfang war der Logos und der Logos war hin zum Elohim und Elohim war der Logos. Er war im Anfang hin zum Elohim. Alle Dinge sind durch diesen gemacht worden und nichts, was gemacht worden ist, wurde ohne ihn gemacht. In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Dunkelheit, aber die Dunkelheit hat es nicht erfasst. Es war ein Mann mit Namen Yohanan, der von Elohim gesandt worden war. Er kam als Zeugnis, um vom Licht Zeugnis abzulegen, damit alle durch ihn glaubten. Er war nicht das Licht, sondern um Zeugnis zu geben über das Licht. Das Licht war das Wahre, das jeden Menschen erleuchtet, als es in die Welt kam. Er war in der Welt, und die Welt war durch ihn gemacht worden, aber die Welt hat ihn nicht erkannt. Er ist zu seinen Eigenen gekommen und seine Eigenen haben ihn nicht aufgenommen. Allen jedoch, die ihn aufgenommen haben, die an seinen Namen glauben, hat er die Macht gegeben, Kinder Elohims zu werden: Die nicht aus Blut oder aus dem Willen des Fleisches oder aus dem Willen des Mannes, sondern aus Elohim geboren sind.“ Kind Elohims werden an den Namen Yehoshuas (Jesu) glauben das Licht annehmen (Licht = Wort Elohims = Yehoshua; V.14 [2]) Somit ist man Christ, Kind desselben Vaters und Geschwister im Glauben. Exkurs: Was ist ein Christ? Christ kommt von Christus = Gesalbter; so wie Yehoshua (Jesus). Apg 11,22-26: „Und die Rede über sie kam der Versammlung zu Ohren, die in Yerushalayim war, und sie sandten Barnabas aus, um bis nach Antiochia durchzuziehen. Dieser freute sich, als er hingekommen war und die Gnade Elohims sah, und er ermahnte alle, mit Herzensentschluss beim Herrn zu verharren. Denn er war ein guter Mann und voller Heiligem Geist und Glaubens und eine zahlreiche Menge wurde dem Herrn hinzugefügt. Barnabas zog aber nach Tarsus, um Shaul aufzusuchen. Und als er ihn gefunden hatte, brachte er ihn nach Antiochia. Da geschah es mit ihnen, dass sie ein ganzes Jahr in der Versammlung zusammenkamen und eine zahlreiche Menge lehrten, und dass die Jünger zuerst in Antiochia Christen genannt wurden.“ 2) Dasselbe reden Warum sollen Kinder Elohims, also Glaubensgeschwister, dasselbe reden? Wir benötigen die gleiche Sprache, um uns zu verstehen. Sprache: durch Körper und durch Worte. Wir brauchen auch dieselbe Doktrin (= Lehre). Wenn wir nach „draußen“ gehen, zum Evangelisieren, müssen wir EINS sein. Apg 2,42: „Und sie verharrten in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brotbrechen und in den Gebeten.“ Wieso verstehen Brüder unterschiedlich? Wieso reden wir nicht dasselbe? unterschiedliches Verständnis/Interpretation verschiedene Väter verschiedene Geister unterschiedliche Sichtweisen unterschiedliche Interessen verschiedene Visionen/ Ziele Beispiel: Eigentlich kommt man in die Gemeinde, um in Mashiah gestärkt zu werden. Manche kommen aber, um vielleicht einen Ehepartner oder etwas Ablenkung vom Alltag zu finden. Der Hauptgrund dafür, dass Missverständnisse und unterschiedliche Redensarten unter Schwestern und Brüdern zustande kommen, sind die verschiedenen Lehren, die sie empfangen und im Kopf haben. 3) Falsche Lehren 1.Tim 1,3: „Ich bitte dich, in Ephesos zu bleiben, genauso wie ich (es tat), als ich nach Mazedonien reiste, um einigen anzuordnen, keine anderen Lehren zu lehren“ 1.Tim 4,1-3: „Der Geist aber sagt ausdrücklich [3], dass in den letzten Zeiten einige vom Glauben abfallen werden, indem sie an betrügerischen Geistern und Lehren von Dämonen festhalten: Durch die Heuchelei falscher Lehrer, die das eigene Gewissen mit einem Brenneisen gebrandmarkt haben, zu heiraten verbieten, und befehlen, sich von Speisen zu enthalten, die Elohim für diejenigen, die glauben und genau die Wahrheit erkannt haben, geschaffen hat, um dankbar eingenommen zu werden.“ Es gibt dämonische Lehren Verursacht durch betrügerische Geister Falsche Lehrer (Lügenredner, Heuchler) verbreiten diese. Schauspielerei (durch Heuchler, Scheinheilige): Sogenannte „Geschwister“ tun so, als ob sie heilig wären oder als ob sie eine Offenbarung hätten. Wir aber müssen vor Elohim und Menschen ehrlich sein und nicht so tun, als ob alles passt. Lügen: Eine Lüge ist das Gegenteil der Wahrheit. Lügen werden von falschen Lehrern erzählt. Man erkennt sie, indem man das Gesagte mit der Bibel vergleicht. Falsche Lehrer: Joh 1,13: „Die nicht aus Blut oder aus dem Willen des Fleisches oder aus dem Willen des Mannes, sondern aus Elohim geboren sind.“ Wenn man von Elohim geboren ist, kommt dies von Elohim selbst, also aus seiner Gnade. Die aus dem Fleisch Geborenen sind schon gebranntmarkt. Sie haben schon das Zeichen und ändern sich nicht (Sie sind „mit Brenneisen gehärtet“). Joh 8,38-47: „Ich rede, was ich bei meinem Vater gesehen habe, und ihr tut deshalb auch die Dinge, die ihr bei eurem Vater gesehen habt. Sie antworteten und sagten zu ihm: Unser Vater ist Abraham. Yehoshua sprach zu ihnen: Wenn ihr Kinder Abrahams wärt, würdet ihr die Werke Abrahams tun. Jetzt aber versucht ihr mich umzubringen, mich, einen Menschen, der zu euch die Wahrheit geredet hat, die ich von Elohim gehört habe. Das hat Abraham nicht getan. Ihr tut die Werke eures Vaters. Da sagten sie zu ihm: Wir wurden nicht durch unerlaubten Geschlechtsverkehr geboren, wir haben (nur) einen Vater: Elohim. Yehoshua aber sprach

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Die Frau als Gegenüber des Mannes

1) Einleitung Viele Jahre lang wurden wir gelehrt, dass die Frau nur aus einer Rippe des Mannes geformt wurde. Dies hatte zur Folge, dass sie im Vergleich zum Mann minderwertiger betrachtet wurde und nur geringere Arbeiten zu verrichten hatte. Grund dafür ist, dass die meisten Bibelübersetzer von ihrer Kultur, ihrer religiösen Sichtweise oder der Vorrangstellung des Mannes beeinflusst waren. Hier wollen wir jedoch klarlegen, dass die Frau wirklich eine Hälfte des Mannes darstellt, also die andere Hälfte des Mannes. 1.Mose/Genesis 1,26-28: „Und Elohim [1] hatte gesagt: Lasst uns den Menschen machen in unserem Bild, nach unserer Ähnlichkeit, und sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und über die fliegenden Geschöpfe der Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles kriechende Ding, das auf der Erde kriecht. Und Elohim schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Elohims hat er ihn geschaffen. Männlich und weiblich hat er sie geschaffen. Und Elohim segnete sie, und Elohim sagte zu ihnen: Tragt Frucht und vermehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan. Und herrscht über die Fische des Meeres und über die fliegenden Geschöpfe der Himmel und über alles Lebendige, das auf der Erde kriecht.“ Elohim segnete also den Mann und die Frau. Sie sind auch zusammen erschaffen worden. Im folgenden Text lernen wir mehr über die wahre biblische Identität der Frau und ihre Erschaffung. Elohim befreit uns von falschen Lehren. 2) Das sichtbare Gegenüber des Mannes: „neged“ 1.Mose/Genesis 2,18.20: „Und YHWH Elohim hatte gesagt: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Hilfe machen, die sein Gegenüber sei. (…) Und der Mensch nannte mit Namen alles Vieh und die fliegenden Geschöpfe der Himmel und alles Lebendige des Feldes, aber für den Menschen fand er keine Hilfe, die sein Gegenüber war.“ Das hebräische Wort „adam“ bezeichnet den Menschen als Rasse. Elohim hat diesen Menschen als zwei Geschlechter geschaffen. Für den Mann sollte ein echtes Gegenüber geschaffen werden. Frühere Übersetzungen haben in Vers 18 anstatt des Begriffs „sein Gegenüber“ die Wörter „seines Gleichen“ eingesetzt. Betrachten wir jedoch einmal das ursprüngliche, hebraische Wort genauer: Der Begriff „neged“ bedeutet „das, was sichtbar ist“, „das, was vor einem ist“, „gegenüber“ [2]. Das Wort „neged“ bezeichnet also das Wesen, das gegenübersteht. Die Bibel lehrt uns somit, dass die Frau das Gegenüber des Mannes ist. Sie steht vor dem Mann und ist ihm gleich. Sie ist geschaffen, um mit dem Mann zu sprechen, sich mit ihm auszutauschen. Die Frau betrachtet das Gesicht ihres Mannes und anders herum. Sie ist nicht dazu berufen, den Rücken ihres Mannes anzuschauen und soll sicher nicht hinter seinem Rücken stehen oder woanders. Betrachten wir die Geschichte Moshe (Mose). Sogar zu seinem Diener Moshe hat Elohim gesagt, dass er sein Gesicht nicht sehen darf:  2.Mose/Exodus 33,18-23: „Und er sagte: Lass mich doch deine Herrlichkeit sehen! Und er sagte: Ich, ich werde vorüber gehen lassen alle meine Schönheit vor deinen Angesichtern, und werde den Namen des YHWH verkünden dir gegenüber. Und ich werde begnadigen, wen ich begnadigen werde, und werde mich erbarmen, wessen ich mich erbarmen werde. Und er sagte: Du vermagst nicht meine Angesichter zu sehen, denn nicht kann ein Mensch mich sehen und leben. Und YHWH sagte: Siehe, es ist ein Ort bei mir, da sollst du auf dem Felsen stehen. Und es wird geschehen, wenn meine Herrlichkeit vorübergeht, so werde ich dich in die Felsenkluft stellen und meine Handfläche über dich decken, bis ich vorübergegangen bin. Wenn ich meine Handfläche wegnehmen werde, wirst du mich von hinten sehen, aber meine Angesichter sollen nicht gesehen werden.“ Der Unterschied zur Beziehung zwischen Elohim und Moshe verdeutlicht, dass die Frau gegenüber dem Mann keine Stellung einer Dienerin oder Magd einzunehmen hat. Die zwei betrachten gegenseitig ihr Angesicht. Auch mit dem Apostel Johannes verhielt es sich so. Der nämlich hat das Gesicht Mashiahs (Christi) betrachtet:  Offenbarung 1,12-16: „Und ich wandte mich um, um die Stimme zu sehen, welche mit mir redete, und als ich mich umgewandt hatte, sah ich sieben goldene Leuchter und inmitten der sieben Leuchter einen, einem Sohn des Menschen vergleichbar, mit einem bis zu den Füßen reichenden Gewand bekleidet, und an der Brust mit einem goldenen Gürtel umgürtet. Und sein Haupt und seine Haare weiß, so wie weiße Wolle, wie Schnee, und seine Augen wie eine Feuerflamme. Und seine Füße glänzendem Kupfer vergleichbar, wie wenn sie im Ofen glühten, und seine Stimme wie die Stimme großer Wasser. Und er hat in seiner rechten Hand sieben Sterne, und aus seinem Mund kam ein scharfes, zweischneidiges Schwert heraus. Und sein Angesicht wie die Sonne, die leuchtet in ihrer Kraft.“ Dieses Angesicht wurde der Gemeinde Yehoshuas offenbart, weil die Gemeinde das Wesen ist, das ihrem Mann – Yehoshua ha Mashiah – gegenübersteht. Wenn man jemandem gegenübersteht, hat man keine Geheimnisse voreinander. Man sieht den Gesichtsausdruck und die Emotionen des Herzens. So wie es der Gemeinde Yehoshuas Mashiahs (Jesu Christi) bestimmt ist, sollte es auch zwischen Mann und Frau sein: Es gibt kein Geheimnis voreinander. Im 2.Korinther 3,18 erklärt Paulos (Paulus): „Wir alle aber, die mit aufgedecktem Gesicht die Herrlichkeit des Herrn in einem Spiegel anschauen, werden in dasselbe Bild verwandelt, von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, wie durch den Herrn, den Geist.“ Auch vom Engel Gabriy’el (Gabriel) steht übrigens geschrieben, dass er vor dem Angesicht Elohims steht (Lukas 1 bei der Verkündigung der Geburt Yehoshuas (Jesu)). Später wird auch von Moshe gesagt, dass er Elohim bat, mit seinem Angesicht zu gehen. Moshe sprach dann mit Elohim von Du zu Du. Wenn man so mit Elohim geht, kann man vor den Menschen der Welt und vor den Dämonen stehen, ohne Angst zu haben. Da ja das hebräische Wort „neged“ aus 2.Mose/Exodus 2,18 auch „sichtbar“ bedeutet, erschließt sich, dass die Frau im Mann verborgen war, besser gesagt: unsichtbar im Menschen. Doch als Elohim Adam einschlafen ließ und die Frau herausgenommen hat, wurde sie sichtbar! Dies betrachten wir nun näher. 3) Die Seite und Hälfte des Mannes: „tsêlâ“ 1.Mose/Genesis 2,21-24: „Und YHWH Elohim ließ einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen, und er schlief ein. Und

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Das Gebet

1) Einleitung Ein Verständiger ist jemand, der Einsicht in die Dinge hat, ein Intelligenter. Elohims [1] Maßstab für Intelligenz ist nicht die uns üblicherweise bekannte. Wir Menschen verbinden Intelligenz mit Fähigkeiten, wie dem Denken allgemein, dem logischen Schlussfolgern, der Konzentration, dem Lernvermögen, der Merkfähigkeit, dem Erkennen und Lösen von Problemen, dem Planen usw. Ps 14,2: „YHWH hat vom Himmel herniedergeschaut auf die Söhne des Menschen, um zu sehen, ob ein Verständiger da sei, einer, der Elohim suche.“ Bei Elohim ist das anders. Wenn er auf die Erde sieht, fallen ihm nur die Menschen als intelligent auf, die ihn suchen, also: Zeit damit verbringen, nach seinem Willen zu forschen. Dies geschieht durch das Lesen/Hören des Wortes Elohims (Bibel) und durch Beten. 2)  Beten – was ist das? Elohim wünscht sich Gemeinschaft mit dem Menschen. Gemeinschaft hat immer etwas mit Kommunikation zu tun. Man hat ein direktes Gegenüber und versteht sich, mit und ohne Worte. Man spricht also mit dem Mund, möglicherweise mit einer Körperhaltung (auch Gestik, Mimik), vor allem aber auch mit einer gewissen Herzenshaltung. Wir stellen fest:    Gebet = Dialog, Gespräch mit Elohim Beim Gebet gibt es wie bei jedem Gespräch Sender (Sprecher) und Empfänger (Hörer). Es ist keine einseitige Handlung. Man spricht also mit Elohim und erwartet eine Antwort. Er ist unser Kommunikationspartner. Deshalb reden wir beim Beten nicht unablässig, sondern werden auch still, um zu hören, was Elohim uns zu sagen hat. Auch wenn Elohim spricht, erwartet er übrigens von uns eine Antwort. Folgendes Modell verdeutlicht dies: Das Sprechen mit Elohim ist dabei für uns Menschen noch das kleinere Problem. Es fällt leichter, auszudrücken, was einen selbst bewegt. Schwieriger ist das Hören auf Elohim und das Handeln nach dem, was Elohim uns sagt (das ist unsere Antwort auf sein Reden). Dafür muss man nämlich sich Zeit nehmen und gehorsam sein. Insgesamt gilt es, stets in Elohims Gegenwart zu bleiben und Gemeinschaft mit ihm zu haben. Das macht das Gebet aus. 3) Beten – zu wem? Es gibt viele Menschen in unterschiedlichen Religionen, die jeweils zu ihrem Elohim oder ihren Göttern beten. So scheint es vielen womöglich unbedeutend, an welche dieser Gottheiten man sich adressiert. Daher sagt der Volksmund gerne: „Hauptsache, man glaubt an irgendetwas.“ Aus der Definition im ersten Kapitel kann man jedoch schon entnehmen, wie wichtig die persönliche Beziehung mit diesem Elohim ist, das gegenseitige Reden, Hören und Antworten. Was nützt uns ein Elohim, der nicht hört? Daher ist es erleichternd, wenn uns der Psalm 65 darüber aufklärt, wer unser Gegenüber im Gebet wirklich sein soll: „Hörer des Gebets! Zu dir wird kommen alles Fleisch.“ (Ps 65,3) Aus dem Vers 2 geht hervor, dass es sich dabei um den Elohim Zions, also Jahweh, handelt. Er ist der himmlische Vater, den Yehoshua (Jesus) in Lukas 11 beschreibt, wenn er über das Beten spricht. Wenn in genanntem Vers gesagt wird, dass „alles Fleisch“ zu diesem Elohim kommen wird, so ist dies eine Vorausschau auf Zukünftiges. 4)  Beten – warum? Zahlreich sind die Gründe dafür, warum wir ein solides Gebetsleben haben sollten. (Folgendes ist eine Aufzählung, bei der keine bestimmte Rangfolge berücksichtigt wurde und die auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt). Um unter Elohims Schutz zu bleiben: „Wer unter der Decke Elyons1 bleibt, wird bleiben im Schatten Shaddays. Ich sage von YHWH: Meine Zuflucht und meine Burg; mein Elohim, auf ihn will ich vertrauen.“ (Ps 91,1-2) Um geheiligt zu sein: „Denn jedes Geschöpf Elohims ist gut und nichts (ist) verwerflich, wenn es mit Dank eingenommen wird. 5 Es wird nämlich durch Elohims Wort und durch Gebet geheiligt.“ (1.Tim 4,4-5) Um die Feinde zu vertreiben: „Dann werden meine Feinde hinter sich zurückkehren an dem Tag, an dem ich rufen werde. Dieses weiß ich, denn Elohim ist für mich.“ (Ps 56,10) Um vor Versuchung bewahrt zu werden (z.B. Essen): „Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung kommt! Der Geist (ist) zwar willig, das Fleisch aber schwach“ (Mt 26,41). Yehoshua fordert auch seine Jünger auf, zu wachen und zu beten, um standhaft zu bleiben; besonders im Matthäusevangelium erkennen wir, dass der Herr mehrmals auf das Gebet der Jünger besteht. Um nicht in das Netz des Teufels zu geraten: „Aber habt Acht auf euch selbst, damit eure Herzen nicht durch Völlerei und Trunkenheit und Lebenssorgen beschwert werden, und jener Tag plötzlich über euch hereinbricht. Denn wie eine Falle7 wird er über alle kommen, die auf der Oberfläche der ganzen Erde wohnen. Wacht also jederzeit im Gebet, um als würdig befunden zu werden, all dem, was im Begriff ist zu geschehen, zu entfliehen und vor dem Sohn des Menschen zu stehen.“ (Lk 21,34-36) Um Elohim zu hören: „Bewahre deinen Fuß, wenn du zum Haus Elohims gehst; und nahen, um zu hören, ist besser, als wenn die Törichten Schlachtopfer geben: denn sie haben keine Erkenntnis, so dass sie Böses tun.“ (Pred 4,17) Um unsere Probleme vor Elohim zu bringen (Phil 4,6): „Seid um nichts besorgt, sondern in allem lasst eure Anliegen durch Gebet und Flehen mit Dank vor Elohim bekannt werden.“ Um Elohim zu verherrlichen: „Und alles was ihr in meinem Namen bitten werdet, das werde ich tun, damit der Vater im Sohn verherrlicht werde.“ (Joh 14,13) Um in unserer Schwachheit gestärkt zu werden (Lk 22,40-43). Yehoshua selbst gibt uns hier ein Beispiel, wie er an einem Punkt, wo er keine Kraft mehr hat, handelt: Er möchte aus seinem eigenen, fleischlichen Willen zwar gerne den Kelch von sich weisen, aber schließlich ergibt er sich dem Willen Elohims, bittet um Kraft und ein Engel Elohims stärkt ihn in der schweren Situation: „Und ein Engel vom Himmel erschien ihm, der ihn stärkte.“ (V.43) Um von den Sünden befreit zu werden: „Kommt doch und wir werden miteinander rechten, spricht YHWH. Wenn eure Sünden wie Scharlach sind, wie Schnee sollen sie weiß werden; wenn sie rot sind wie Karmesin, wie Wolle sollen sie werden.“ (Jesaja 1,18; auch 43,25-26). Dem Propheten Jesaja offenbart deshalb Elohim, wie wichtig es ist, in Elohims Gegenwart zu bleiben, mit ihm zu „rechten“, also zu verhandeln, damit die Sünden ausgelöscht werden. Damit sich Elohims Verheißungen erfüllen: Daniel kämpft im Gebet, damit sich die früher gegebene Prophetie erfüllt (Dan 9,1). Das Gebet ist ein klarer und deutlicher Befehl in der Bibel: „Betet ununterbrochen!“

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Yehoshua: YHWH IST HEIL (Jahweh ist Heil)

Die Offenbarung des Namens Elohims In der jüdischen Tradition hat der Name große Bedeutung. Er ist mehr als ein Unterscheidungsmerkmal zwischen unterschiedlichen Individuen. Der Name birgt die Identität dessen, der ihn trägt, in sich und sagt viel aus über dessen Mission. Beispielsweise kommt der Name „Jesaja“ vom hebräischen „Yesha’yah“ und bedeutet „YHWH hat gerettet“. Tatsächlich hat der Prophet Yesha’yah die Rettung des YHWH wie kein anderer beschrieben und sein Buch ist reich an messianischen Prophezeiungen. Yehoshua (Jesus) war keine Ausnahme von dieser Regel. Die Namen, welche dem Herrn zugeschrieben sind, bestätigen seine Mission, seine Ämter und seine göttliche Natur. 1) Yehoshua Mashiah ist YHWH Um die Bedeutung des Namens Jesus (Yahweh ist Heil) zu verstehen, ist es äußerst wichtig, zuerst die des Tetragramms (die vier Buchstaben des Namens Elohims: YHWH) zu verstehen. Dieser Name kommt im Tanach [1] am meisten vor. Das Tetragramm YHWH ist im Namen „Jesus“ enthalten, was vom hebräischen „Yehoshua“, also „YHWH ist Heil“, kommt. Die vier Briefe, die diesen Namen ausmachen, haben eine sehr prophetische Bedeutung. a) Jod Jod י  ist der zehnte Buchstabe des hebräischen Alphabets. Er kommt von „jad“, was „Hand“ bedeutet. Dieser Buchstabe ist der Kleinste des Alphabets. Er ist es aber, der am meisten Kraft besitzt. Die Hand Elohims [2] hat uns nämlich geformt. „[Yod] Deine Hände haben mich gemacht und bereitet; gib mir Einsicht, und ich lerne deine Gebote“ (Ps 119,73). „Deine Hände haben mich ganz gebildet und gestaltet um und um, und du verschlingst mich!“ (Hi 10,8). Die Hand oder der Finger Elohims sind Zeichen seiner Macht. Folglich beginnt der Name Elohims mit einem Buchstaben, der seine Macht, seine Autorität und seine Kraft symbolisiert. Tatsächlich besteht das Reich Elohims durch Kraft (1. Kor 4,20 und 1. Thes 1,5). „Und die Magier taten ebenso mit ihren Zaubereien, um Läuse herauszubekommen, aber sie konnten es nicht. Und die Läuse kamen über Mensch und über Vieh. Und die Magier sagten zu Pharao: Das ist der Finger Elohims!2 Aber das Herz Pharaos verhärtete sich, und er hörte nicht auf sie, so wie YHWH geredet hatte“ (2.Mos/Ex 8,14-15). „Wenn ich aber durch Elohims Finger die Dämonen austreibe, so ist also Elohims Reich zu euch gekommen“ (Lk 11,20) b) He He ה ist der fünfte Buchstabe des hebräischen Alphabets. Er ist in 1.Mos/Gen 47,23 und in Hes 16,43 mit „siehe“ übersetzt worden. Es handelt sich dabei um den Herrn Yehoshua Mashiah, der den Menschen präsentiert werden muss. Johannes der Täufer hat nämlich seinen Jüngern das Lamm Elohims vorgestellt (Joh 1,29.35) und Pilatus hat ihn als Mensch vorgestellt (Joh 19,14). Die Botschaft, welche die Gemeinden predigen müssen, heißt: „Siehe, der Bräutigam!“ Von diesem Mitternachtsschrei lesen wir in Mt 25,6. Nur Yehoshua Mashiah allein soll präsentiert, verkündet und gelehrt werden (1.Kor 2,1-2; 15,1-11; 2.Kor 4,5). Der Buchstabe He bedeutet auch Lobpreis. Nachdem wir die Macht Elohims kennengelernt haben (Buchstabe Jod), drücken wir unsere Dankbarkeit durch Lobpreis aus. c) Waw Waw ו Ist der sechste Buchstabe des hebräischen Alphabets Er bedeutet „Nagel“, „Aufhänger“ oder „Angelhaken“. Im Hebräischen dient dieser Buchstabe als Koordinationsverbindung. Er repräsentiert alles, was Dinge miteinander verbindet. Der Name Yehoshua (Yahweh ist Heil) ist der Name, der so verschiedenartige Menschen zusammenbringt, dass sie miteinander eins sein können (Mt 18,18-20; Gal 3,28). Es ist anzumerken, dass Waw an folgenden Stellen mit „Haken“ übersetzt wird: 2.Mos/Ex 26,37; 27,10.17; 36,36-38; 38,10.19.28. Der Herr sagte zu Petrus, dass er ihn zu einem Menschenfischer mache (Lk 5,10) Mit dem Namen Yehoshua (Yahweh ist Heil) werden geheiligte Sünder an das Evangelium gebunden und gehängt. Mit dem Buchstaben Waw hängen wir an Yehoshua, wie die Reben am Weinstock (Joh 15,1-10). d) He He ה ist der fünfte Buchstabe des hebräischen Alphabets. Er wird ein zweites Mal benutzt, um die Menschen daran zu erinnern, welche Bedeutung Elohim dem Lobpreis beimisst. Der Herr sagte zu den Kindern Israel: „Ich, YHWH, Er, mein Name; und meine Herrlichkeit werde ich nicht einem anderen geben, noch meinen Lobpreis den geschnitzten Bildern“ (Jes 42,8) Das Tetragramm YHWH ist der am meisten gebrauchte göttliche Name mit mehr als 6500 Erwähnungen im Tanach. Obwohl der genaue Sinn von YHWH umstritten ist, rührt es eigentlich von der Wurzel HWH her, was zu HYH oder „Hayah“ geworden ist („ICH BIN“ oder „Ich werde sein“ oder „Ich werde werden“ auf Hebräisch). Es handelt sich um den Ursprung des Elohimsnamens, der dem Moshe/Mose in 2.Mos/Ex 3,14 mitgeteilt worden war: „Ich werde werden, der ich werden werde„. Dies wird auch übersetzt mit „Der, der aus sich selbst besteht„. Somit kann das heilige Tetragramm auch direkt mit dem in Verbindung gebracht werden, was in Offb 1,8 ausgedrückt wird: „der Seiende und der War und der Kommende„. Da die Juden den Namen Elohims außerordentlich heilig betrachteten und ihn nicht umsonst aussprechen wollten (2.Mos/Ex 3,14; 4.Mos/Lev 24,16), haben sie lange vor der Entstehung des Christentums damit aufgehört, das Tetragramm auszusprechen. Im Rahmen einer Vokalisierung und Zeichensetzung, die im V. bis X. Jh. stattfand, setzten dann die Masoreten – jüdische Gelehrte – Selbstlaute zwischen die Mitlaute von YHWH. Sie benutzten dazu die Selbstlaute des Wortes „Herr“. Im Gegensatz zu dem, was viele meinen, nämlich dass das Wort damit „JeHoWaH“ heißen sollte, war ihre Absicht ganz einfach die gewesen, dass der Leser das Wort „Herr“ anstatt „YHWH“ lesen solle, wenn er das Tetragramm sieht. In fast allen französischen (und auch deutschen) Bibelversionen kommt das Tetragramm nicht vor. Im Französischen war es Pierre-Robert Olivetan (1506-1538), der als Erster die französische Bibel auf der Basis hebräischer und griechischer Originaltexte übersetzte (1535). Er gab YHWH mit „der Ewige“ wieder und glaubte, damit dem Sinn dieses unaussprechlichen Namens am nächsten gekommen zu sein. Im Deutschen wird in Anlehnung an die jüdischen Schriften seit Luther der Elohimsname fast immer mit „HERR“ (großgeschrieben) wiedergegeben [3]. In unseren Ausgaben (BYM) wurde das Tetragramm mit „Yahweh“ wiedergegeben, der wahrscheinlichsten und verbreitetsten Aussprache des Elohimsnamens. Wie weiter oben beschrieben, spiegelt der Name die Identität und manchmal auch die Mission des Namensträgers wieder. Im gesamten Verlauf des Tanachs offenbaren mehrere zusammengesetzte Namen YHWHs, wie Elohim auf die Bedürfnisse der Menschen jeweils antwortete. Diese Namen haben sich in der

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Ein apokalyptisches Klima

„Darum wacht, denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde, wann der Sohn des Menschen kommt“ Matthäus 25,13 In der Bibel existieren vierzig Textstellen, die sich auf die Endzeit beziehen. Diese Textstellen wurden geschrieben um uns zu warnen. Sie erzählen uns über die vorangehenden Zeichen der Wiederkunft Yehoshuas (Jesu). Einige Zeichen haben sich schon ereignet und andere sind dabei sich zu ereignen. Matthäus 24 und Lukas 21 erklären uns deutlich diese Zeichen, welche der Wiederkunft Yehoshuas vorangehen müssen. Matthäus 24, 4-7: „Und Yehoshua antwortete und sprach zu ihnen: Erkennt! Niemand führe euch irre! Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: „Ich, ich bin der Mashiah“, und sie werden viele irreführen. Aber ihr seid im Begriff, von Kriegen und Kriegsberichten zu hören. Gebt Acht, dass ihr nicht erschreckt, denn dies alles muss geschehen. Doch es ist noch nicht das Ende. Denn es wird eine Nation gegen eine andere Nation erweckt werden und ein Reich gegen ein anderes Reich. Und es wird Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben an verschiedenen Orten geben„ Alle diese Zeichen sind dabei sich zu verwirklichen. Aber einige Zeichen sind augenscheinlicher als andere: Die Medien reden über diese Katastrophen, die durch die Natur oder die Industrie verursacht werden. Diese verbreiten sich auf der ganzen Welt. Deshalb stimmen die größten Wissenschaftler dieser Welt darin überein: Diese Katastrophen sind von einer außergewöhnlichen Breite. Obwohl diese Naturkatastrophen immer existiert haben, erklären die Wissenschaftler, dass sie in den letzten Jahren schlimmer geworden sind. Wir sehen, dass sie apokalyptische Dimensionen erreicht haben: Zyklone, Orkane, Stürme oder auch klimatische Veränderungen, aber auch Lawinen oder Erdbeben. Nehmen wir nur das Beispiel der USA, so verursachen die Orkane mehr Tote als alle anderen Naturphänomene. Man könnte noch andere Beispiele nennen, die genauso schlimm sind. Sprüche 8,34: „Glückselig der Mensch, der auf mich hört, indem er an meinen Türen wacht Tag für Tag, die Pfosten meiner Tore hütet!„ Schließlich sagen die Experten über das klimatische System, dass es sich weiter verschlimmern wird, und sie erwähnen auch, dass in den kommenden Jahrzehnten die Naturkatastrophen mehr und mehr Zerstörungskraft haben werden. Dies soll die schlummernden Gewissen wecken. Aber was sagt oder tut die Kirche in dieser Endzeit? Einige Christen wundern sich über die Tatsache, dass man vor zwanzig Jahren beispielsweise in Frankreich mehr über die Rückkehr der Herrn gesprochen hatte als heute! Yehoshua ha Mashiah (Jesus Christus) aber sagte: „Nein, damit ihr nicht etwa beim Zusammenlesen des Unkrauts zugleich mit ihm den Weizen auszieht“ (Matthäus 13,29). Als Botschafter Mashiahs (Christi) sollen wir unbedingt im Kopf behalten, dass die ganze Welt unter der Macht Satans ist. Diese Sachen sollen uns nicht Angst machen, weil sie geschehen müssen, aber es wird noch nicht das Ende sein. Sie deuten nur darauf hin, dass wir an der Endzeit angelangt sind. Der Count-Down hat schon angefangen: Wir sind am Vorabend der Ewigkeit. „Die Nacht ist weit fortgeschritten8, und der Tag ist nahe“ (Römer 13,12). Die Bibel warnt uns: Sie rät uns, vorsichtig zu sein, zu wachen und zu beten „Seht euch vor! Wacht und betet, denn ihr wisst nicht, wann die Zeit ist“ (Markus 13,33). „wacht auch ihr, denn ihr wisst nicht, wann der Herr des Hauses kommt – am Abend oder um Mitternacht oder beim Hahnenschrei oder früh am Morgen –“ (Markus 13,35). „Glückselig der Mensch, der auf mich hört, indem er an meinen Türen wacht Tag für Tag, die Pfosten meiner Tore hütet!“ (Sprüche 8,34). Zusatzinfo: Die durch Naturkatastrophen verursachte Sterblichkeit ist zwischen den Jahren 1980 und 2000 auf 60% gestiegen; diese Steigerung wird besonders durch die Erwärmung des Planeten und durch den Treibhauseffekt verursacht. Zwischen 1994 und 2004 waren 2,8 Milliarden Personen betroffen, wovon 796.408 Menschen starben (davon 226.408 durch den Tsunami im Dezember 2004 im Südosten von Asien). Es gab wirtschaftliche Verluste von ungefähr 849 Milliarden Dollar. Die größte Mehrheit (95%) der Opfer befindet sich in den ärmsten Ländern der Welt. Diese Regionen sind zum einen besonders gefährdet, wozu auch noch folgende Faktoren kommen: Mangel an Infrastruktur, um alarmieren zu können, eine ungeordnete städtische Entwicklung und Waldrodung und Erosion der Böden, das Überschwemmungen und Erdrutsche fördert. Quelle: catnat.net (erste Webseite der Wache über Naturkatastrophen) Bis 2080 schätzen die Experten in einem Projektbericht, dass bis 3,2 Milliarden Menschen von strengen Wassermangel betroffen sein werden und 600 Millionen von Hungersnot aufgrund von Dürre, Verschlechterung und Versalzung der Böden. Jedes Jahr werden 2 bis 7 Millionen zusätzliche Menschen Überschwemmungen erleben. (Auszug aus dem christlichen Magazin «Dokimos n°2»)

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Yehoshua (Jesus) und Petros

Der Fels und der Stein 1) Einführung Weitläufig gilt der Apostel Petros (Petrus) als „der Fels“. Die Päpste bezeichnet man als Nachfolger des Petros. Dieser von der Katholischen Kirche verbreitete Glaube ist Legitimation für das Papsttum, den „Stuhl Petri“, dessen Begründer, Verfechter und Anhänger sich auf die Bibelstelle berufen, in der Yehoshua (Jesus) zu Petros folgende Worte spricht: „Und auch ich sage zu dir, dass du Petros bist, und auf diesen Felsen will ich meine Versammlung bauen, und die Pforten des Hades werden sie nicht überwältigen“ (Matthäus 16,18). Viele Menschen denken, das Papsttum sei somit in der Bibel verankert. Doch entspricht die katholische Lehre von „Petros, dem Felsen“ der Wahrheit oder sind wir vielleicht einem Jahrtausende alten Irrglauben erlegen? Mit dieser Abhandlung soll das Verständnis „des Felsen“ im Licht der Bibel untersucht werden. Bedeutung des Felsen Ein Fels symbolisiert in der Bibel zumeist Festigkeit und Standhaftigkeit. Er dient auch als Schutz und Zufluchtsort. Er bietet Sicherheit und überdauert lange Zeit. Manchmal dient der Fels auch als Wasser- oder Nahrungsspender.[1] 2) Petros und Petra Zum besseren Verständnis müssen wir einige Wörter des obigen Bibelverses im griechischen Urtext betrachten. Das griechische Wort «petros» bedeutet übersetzt „Stein“. Der „Felsen“ hingegen heißt auf Griechisch «petra». Lesen wir mit diesem Hintergrund den Vers noch einmal, so lautet er: „Und auch ich sage zu dir, dass du ein Stein («petros») bist;  und auf diesen Felsen («petra») will ich meine Versammlung (Gemeinde, Kirche) bauen, und die Pforten des Hades (Pforten der Hölle) werden sie nicht überwältigen.“ Mit Petros und Petra, also dem Felsen, sind auf keinen Fall ein und dieselbe Person gemeint. Petros ist nicht der Fels, sonst hätte der Herr Yehoshua nämlich das Wort «petros» noch einmal verwendet und somit gesagt: „und auf diesen Stein werde ich meine Gemeinde bauen.“ Wer also ist «petra»? In Wirklichkeit hat der Herr sich selbst mit dem Felsen gemeint. Man kann sich bildlich vorstellen, wie Yehoshua bei der Aussage „Du bist «petros»“ mit dem Finger auf Shim’on Petros (Simon Petrus), dann aber bei der Fortführung „Auf diesen «petra» werde ich meine Gemeinde bauen“ auf sich selbst gedeutet hat. Seien wir einmal ehrlich und realistisch: Kann etwas so Großes wie Gemeinde oder Kirche auf einen Menschen gebaut werden? 3) Ein kleines Wort, so wichtig Bleiben wir noch ein bisschen bei der Analyse unseres Satzes: „Aber auch ich sage dir, dass du bist Petros; und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde (Versammlung, Kirche) bauen, und des Hades Pforten (Pforten der Hölle) werden sie nicht überwältigen.“ (Matthäus 16,18) Wir sehen uns ein kleines, scheinbar unbedeutendes Wort an, das jedoch einen großen Teil zum richtigen oder falschen Verständnis des Verses beiträgt. Es handelt sich um das griechische Bindewort (Konjunktion) «kaí», das in unserem Fall mit «und» übersetzt wurde. Was nicht ersichtlich ist: «kaí» kann auch mit anderen kleinen Wörtchen übersetzt werden («auch, sogar, tatsächlich, aber»). Verwendet man das Wörtchen «aber», so würde unsere Aussage folgendermaßen lauten: „Aber auch ich sage dir, du bist Petros; aber auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde (Versammlung, Kirche) bauen, und des Hades Pforten (Pforten der Hölle) werden sie nicht überwältigen.“ In diesem Fall kommt der Gegensatz zwischen Petros und dem Felsen noch deutlicher zum Ausdruck. Petros ist nicht der Fels. 4) Die Antwort Lesen wir die Aussage Yehoshua Mashiahs (Jesus Christus) einmal im Zusammenhang mit den vorhergehenden Versen, so wird uns ein weiteres Licht aufgehen. „Doch als Yehoshua in die Gegend von Cäsarea von Philippos gekommen war, fragte er seine Jünger und sprach: Wer sagen die Menschen, dass ich, der Sohn des Menschen, sei? Und sie sagten: Sicher Yohanan der Täufer; und andere Eliyah; und wieder andere Yirmeyah oder einer der Propheten. Er spricht zu ihnen: Ihr aber, wer sagt ihr, dass ich bin? Shim’on Petros antwortete und sprach: Du bist der Mashiah, der Sohn des Elohims, des Lebendigen. Und Yehoshua antwortete ihm und sprach: Glückselig bist du, Shim’on, Bar-Yonah, denn Fleisch und Blut haben dir das nicht offenbart, sondern mein Vater, der in den Himmeln ist. Und auch ich sage zu dir, dass du Petros bist, und auf diesen Felsen will ich meine Versammlung bauen, und die Pforten des Hades werden sie nicht überwältigen“ (Matthäus 16, 13-18). Yehoshua stellt hier den Jüngern die Frage, für wen sie ihn halten. Petros gibt die Antwort: „Du bist der Mashiah, der Sohn des Elohims, des Lebendigen“. Sofort macht ihm Yehoshua daraufhin klar, dass diese richtige Antwort nicht von ihm, Simon Petros selbst, komme, sondern von Elohim. Anschließend weist er den Jünger auf seine Winzigkeit hin, indem er ihm zu verstehen gibt: „Du bist ein Stein.“  Im Klartext sagt Yehoshua: „Ja, Simon, du hast die richtige Antwort gegeben, aber nicht aus dir selbst heraus, sondern Elohim hat dir das eingeflüstert. Aus dir kann so eine Offenbarung nämlich gar nicht kommen, denn du bist nur ein kleiner Stein!“ Und weiter offenbart er sich selbst: „Ich aber bin der große Felsen.“ Johannes der Täufer sagte einmal zur Volksmenge: „… Denn ich sage euch, dass Elohim dem Abraham aus diesen Steinen Kinder erwecken kann“ (Lukas 3,8). Ein Stein ist ein stummer, lebloser Gegenstand. Er kann nichts tun. Elohim jedoch, der Leben einhaucht, kann sogar Steine zum Schreien bringen: „Und er näherte sich schon dem Abhang des Ölbergs, und die ganze Menge der Jünger fing an, mit lauter Stimme voller Freude Elohim über all die Wunder zu loben, die sie gesehen hatten, indem sie sagten: Gepriesen sei der König, der da kommt im Namen des Herrn! Friede im Himmel und Herrlichkeit in der Höhe! Und einige der Pharisäer aus der Menschenmenge sagten zu ihm: Lehrer, weise deine Jünger scharf zurecht. Und er antwortete und sprach zu ihnen: Ich sage euch, wenn diese schweigen, werden die Steine schreien.“ (Lukas 19, 37-40) Sowohl Johannes der Täufer als auch Yehoshua signalisieren hier klar und deutlich, dass ein Mensch nur durch die Kraft Elohims Verständnis und Offenbarung im Herzen empfängt, so dass er wiederum mit der Stimme Elohim loben und anderen Menschen erzählen kann. Unser Lobpreis ist lediglich die automatische Antwort auf Elohims Gnade und Wirken. Ohne

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Der Einfluss der heidnischen Feste auf Kinder

Schon von klein auf nimmt das Kind an zeremoniellen Feiern teil, die den Jahreskreis sowohl in der Familie, als auch in der Gemeinschaft bestimmen. Was aber versteht man unter „Feier“? Das Wort stammt vom lateinischen „festa“ ab und bezeichnet eine religiöse oder zivile Festlichkeit, die an ein wichtiges Ereignis erinnert. Hier werden wir uns speziell mit religiösen Feierlichkeiten beschäftigen. Wir betrachten die Feste näher, in die wir mehr oder weniger in unserer Kindheit involviert waren. Und in der Tat: Wer hat noch nie einen Weihnachtsbaum geschmückt und mit Spannung auf den Weihnachtsmann oder das Christkind gewartet, die uns Geschenke bringen, wenn wir brav waren? Wer hat noch nie Ostereier gesucht oder einen Ansturm von fürchterlichen Verkleidungen an Halloween erlebt, eine gruseliger wie die andere? Für Christen ist es nur legitim zu fragen, welchen Einfluss all diese Feste bei Kindern haben und was die Bibel dazu sagt. Zu diesem Zweck betrachten wir den Ursprung einiger dieser in unserer Gesellschaft besonders weit verbreiteten Festlichkeiten näher und was sich hinter diesen verbirgt. 1) Halloween Halloween oder vielmehr „All Hallows Eve“ bedeutet „Der Abend aller Heiligen“, findet seinen Ursprung vor 2500 Jahren im Nordwesten Europas, genauer bei den Kelten und Galliern, und wurde das Fest „Samhain“ genannt (auf gaelisch „November“). Dieses rituelle Fest wurde in einer Vollmondnacht gefeiert  – der keltische Kalender richtet sich nämlich nach dem Mond – um das neue Jahr in Empfang zu nehmen. Das alte Jahr war mit dem Monat Oktober zu Ende. Nehmen wir zur Kenntnis, dass das Jahr bei den keltischen Stämmen aus zwei Abschnitten bestand, welche durch das milde, feuchte Klima Nordwesteuropas bestimmt waren: eine dunkle Hälfte, die am 1. November an „Samhain“ und eine helle Hälfte, die am 1. Mai an „Beltane“ begann. Das Fest Samhain dauerte sieben Tage – drei Tage vor und drei Tage nach dem Vollmond. Es war, egal welcher sozialen Schicht man entstammte, unter Androhung göttlicher Strafe verpflichtend. Bestandteil war ein Festessen, bei dem es im Überfluss Schweinefleisch (dieses Tier wurde als gewaltige, zerstörerische Gottheit angesehen, die Unsterblichkeit verlieh), Bier, Met (süßes, alkoholisches Getränk, fermentiert auf der Grundlage von Wasser und Honig) und Wein gab. Trunkenheit, begleitet von Liedern, rituellen Spielen mit Opferungen und dem Entfachen eines neuen, großen Feuers, waren vorherbestimmt. Jeder Haushalt musste sein Herdfeuer gelöscht haben, damit nun, zur Einführung des neuen Jahres, die Druiden ein neues Feuer entfachen konnten. Diese Feierlichkeit war dazu bestimmt, Durchgangswege zwischen der Welt der Lebenden und der Welt der Toten zu schaffen, wo jede Seite eingeladen war, sich auf die andere zu begeben. Somit verloren sogar die Verstorbenen ihre Unsichtbarkeit. Dieses Ereignis war auch in politischer, militärischer und kommerzieller Hinsicht wichtig, da man hier Verträge schloss und der König, welcher der Zeremonie vorsaß, seine Macht erneuerte. Später, unter römischer Besatzung, wurde dem Samhain noch ein Erntefest zu Ehren der etruskischen Göttin Pomone hinzugefügt. Als anschließend das Christentum eingeführt wurde, verwarf man das heidnische, rituelle Samhainfest zu Gunsten des Allerheiligenfestes, das 837 n.Chr. von Papst Gregor IV. angeregt wurde und auf dem liturgischen Kalender am 1. November angesetzt wurde. Trotzdem überlebte das Fest Halloween am 31. Oktober. Ein sagenumwobenes Fest Mitte des 19. Jh. wanderten viele Iren infolge einer Kartoffelfäule und der damit verbundenen Hungersnot in die Vereinigten Staaten aus und nahmen ihre Geschichten und Legenden mit, wie die des Geizkragens und Alkoholikers Jack o’Lantern, der die Zusage des Teufels erlangte, seine Seele nicht zu nehmen. An seinem Todestag wurde Jack wegen seines schlechten Verhaltens der Zutritt zum Himmel verweigert und als er in die Hölle kam, verjagte man ihn auch von dort aufgrund seines früheren Bundes mit dem Teufel. Da es aber sehr, sehr dunkel war, erhielt er eine Glut, die er in einer Rübe unterbrachte, welche er aushöhlte und aß, damit sie ihm als Laterne diene. So geschah es, dass er in Ewigkeit in der Dunkelheit umherirren sollte. Bei der Einwanderung ersetzten die Irländer die Rübe durch einen Kürbis, der auf amerikanischem Boden leichter zu finden war. Ende des 19.Jh. breitete sich dieses Fest in den Vereinigten Staaten auf nationaler Ebene aus. Hinzugefügt wurde das heute bekannte Betteln um Süßigkeiten mit seinem „Trick or Treat“, was bedeutet „Entweder Süßigkeiten oder Fluch“. In europäischen Ländern hat sich das moderne Halloween-Fest erst seit den 1990er Jahren immer mehr verbreitet. Betrachten wir nun das Weihnachtsfest mit seinen Ursprüngen. 2) Der 25.Dezember Das Fest „Weihnachten“, auf Französisch und Spanisch „Noel“, kommt eventuell aus dem Gallischen „noio hel“, was „Geburt der Sonne“ heißt (auf Italienisch „Natale“ = „Geburt“). Es wird am 25. Dezember gefeiert. Warum? Ursprünglich fand zwischen 20. und 23. Dezember auf der Nordhalbkugel die Wintersonnwende statt. Das lateinische „sol stare“ bedeutet „Die Sonne bleibt stehen“ (geht weder auf noch unter). Wenn die Tage kürzer wurden, machten sie der Bedrängnis der Finsternis und der Angst, die Sonne komme nie wieder, Platz. Deshalb mussten Götter und Gottheiten angefleht werden, damit die Sonne wieder erscheine. Dieser Wendepunkt im Jahreslauf brachte zahlreiche heidnische Vorstellungen mit sich, welche Fruchtbarkeit, Mutterschaft, Fortpflanzung und Sternkunde betrafen. Als Kampf gegen die Finsternis veranstalteten die Kelten riesige Feuer. Bei den Persern im Altertum feierte man am 25. Dezember die Geburt von Mithra, dem Gott der Geheimnisse und der Sonne der Gerechtigkeit. Dieser Gott des Lebens und des Lichts wurde von einer Jungfrau geboren und kämpfte gegen die Dunkelheit und das Böse. Man opferte ihm einen Stier. In Ägypten wurde Aion, der Sohn des Gottes Osiris, angebetet. Er war Symbol der wiedergeborenen Sonne. Was die Göttin Isis mit ihrem kleinen Sohn Horus in den Armen betrifft, so erinnert sie uns doch sehr stark an die Jungfrau Maria, welche das Jesuskind auf den Knien wiegt. Die Römer ehrten ihren Gott Saturn, den Gott der Zeit, der Landwirtschaft und des Feuers während der sogenannten Saturnalien vom 17. bis 24. Dezember. Zudem wurde am 25. Dezember die Geburt der Sonne gefeiert, was im Jahr 325 n.Chr. im christlichen Abendland übernommen wurde. Der Gott des Feuers oder der Sonne hieß bei den Babyloniern Tammus oder auch Moloch und Baal. Diese Titel waren die unterschiedlichen Bezeichnungen für Nimrod (1.Mose/Genesis

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Johannes Paul II – Papst der Heiligkeit ?

Man sagt, dass das Fest «Allerheiligen», ein Kult für verstorbene Menschen, Engel und Bilder, an die man Gebete richtet, das bevorzugte Fest von Papst Johannes Paul II. war, dem «Papst der Heiligkeit». Während der Trauerfeier des Kirchenfürsten konnte man eine Menge ständig schreien hören : «Santo, subito, santo, subito!», was heißt «Sofort heilig!» Die Stimme der Menge führte den Nachfolger, Papst Benedikt den XVI. dazu, den Prozess der Heiligsprechung seines Vorgängers zu eröffnen. Aber worin besteht diese Heiligsprechung bei den Katholiken? Sie besteht hauptsächlich darin, eine Zusammenschau von schriftlichen Zeugnissen zugunsten oder zuungunsten des Verstorbenen durch eine Ermittlung zu erstellen, die vom Vatikan [1] beschleunigt wird. Dann, nach dem Grad der «Heiligkeit» des Verstorbenen, wird einen Ehrentitel verliehen. Ab einem gewissen Grad bekommt man den Titel «verehrungswürdig», wenn die Ermittlung ergeben haben, dass « heroische Tugend » vorliegt. «Selig» (mit Zeremonie der Seligsprechung) ist jemand, wenn das Leben der Person als Beispiel dienen kann und ein Wunder vorliegt. Der Titel «heilig» kann schließlich erteilt werden im Falle der Bestätigung von zwei zusätzlichen Wundern. Man weiß, dass im Falle der Heiligsprechung des verstorbenen Papstes, der Papst Benedikt XVI wegen der Anwesenheit des neuen Heiligen im Himmel seine Unfehlbarkeit aufs Spiel setzt. Zur Zeit analysieren Ärzte und Theologen mit der Frage der Zeichen der Heiligkeit von Papst Johannes Paulus II. Besonderes Augenmerk liegt auf einem bekannten Wunder, bei dem eine 46-jährige französische Nonne von der Parkinson Krankheit geheilt worden sei. Diese Nonne heißt Marie Simon-Pierre und sie behauptet ohne mit den Wimpern zu zucken, dass sie im Juni 2005, von der Parkinson Krankheit befallen, durch übernatürliche Kraft plötzlich aufgestanden ist und so 2 Monate nach dem Tod von Papst Johannes Paulus II geheilt wurde. Marie Simon-Pierre hat bekannt: «Es ist das Werk Gottes durch den Mittler Johannes Paulus II»! Wenn dieses Wunder gültig ist, wird die Heilung der französischen Nonne ein wesentliches Element des Prozesses der Seligsprechung des damaligen Papstes darstellen. Was aber sagt uns das Wort Gottes über die Heiligkeit? Vor allem dieses päpstliche System, das den Titel «heilig» im Namen Gottes erteilt und einem Toten nach seinen Werken oder seiner religiösen Berufung zuschreibt, beeinträchtigt deutlich das Wort Gottes. Der Papst wird «Vikar des Sohnes Gottes» genannt. Vikar bezeichnet « jemanden, der vertritt; einen Ersatz» (Matthäus 24,5). 1870 wird im I. Vatikanischen Konzil das Dogma der Unfehlbarkeit des Papsts beschlossen. Dieses Dogma ist anti-biblisch. Es ist dem Evangelium entgegengesetzt. Davon überzeugt uns auch eine neue Umfrage (CSA- Le Monde des Religions, veröffentlicht in der letzten Nummer dieser Zeitung), die offenbart, dass nur einer von zwei Katholiken an Gott glauben. Auf die Frage: «Was existiert nach Ihrer Meinung nach dem Tod?», antworten 53%: «Es gibt was, aber ich weiß nicht was». Der Geist Gottes ist heilig, wie der Vater und wie der Sohn. Die Bibel lehrt uns, dass wir endgültig geheiligt worden sind durch das Opfer des Leibes Jesu (Hebräer 10,10). Und es ist der Glaube, der uns die Vergebung der Sünden erteilt (Apostelgeschichte 10,43). Wir sind durch das Prinzip des Glaubens gerechtfertigt (Römer 5,1) während der römische Katholizismus lehrt, dass es «die Sakramente» (und der Glaube) sind, die rechtfertigen. Für uns, für diejenigen, die Söhne und Töchter Gottes genannt werden und in der Heiligung leben, ist der Wille Gottes das entscheidende Kriterium, zu ihm zu gehören oder nicht. Es gibt keine Elite. Der Apostel Paulus schrieb, dass man sich, um «heilig» zu sein, notwendigerweise von der Sünde trennen muss, das heißt, sich heilig zu bewahren wegen des in uns wohnenden Heiligen Geistes (1.Korinther 3,16; 1.Korinther 6,18 und 20). Es bedeutet beispielsweise, sich vor Unzucht zu schützen; seinen Körper in der Heiligkeit und der Ehrlichkeit zu bewahren, ohne sich einer leidenschaftlichen Begierde hinzugeben wie die Heiden es tun, die Gott nicht kennen (1.Thessalonicher 2,21). Die Heiligen werden nämlich die Welt richten (1.Korinther 6,2). Diejenigen, die dies nicht lehren und dieses Evangelium nicht predigen, wie es in der Bibel steht, sind unter dem Fluch Gottes (Galater 1,8). Lassen wir uns von den falschen Lehrern nicht täuschen (Kolosser 2,8). Überprüfen wir alles in Anbetracht des Wortes Gottes (1.Thessalonicher 5,21). Zusatzinfo: [1] Das Wort «Vatis» bedeutet «vom Wein». Und das Wort «can» bedeutet «Schlange». Die Übersetzung des Wortes «Vatikan» heißt «göttliche Schlange». Der Vatikan ist eine Hochburg der Wahrsagerei und der Astrologie. Die Mitglieder der katholischen Macht sind immer mit dunklen Praktiken verbunden.   (Auszug aus dem christlichen Magazin «Dokimos n°2»)

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Der geistliche Kampf II: Die Absichten Satans

2.Korinther 2,10-11: „Denn wem ihr etwas vergebt, dem (vergebe) ich auch. Und wenn ich jemandem etwas vergeben habe, so habe ich es um euretwillen vergeben, in der Gegenwart Mashiahs, damit Satan nicht die Oberhand über uns gewinnt, denn wir ignorieren seine bösen Gedanken nicht„. [1]    1) „…denn wir ignorieren seine bösen Gedanken nicht“ „bösen Gedanken“ Das hier verwendete griechische Wort „noema“ bedeutet Gedanke, Wahrnehmung mit dem Verstand, Absicht, Plan, Einfall, Gedanke, um die Menschen zu betrügen [2]. Der im Französischen verwendete Begriff „machinations“ oder „mauvais desseins“ bedeutet Machenschaften, Intrigenspiel und drückt so eine „sich im Verborgenen abspielende, unlautere Handlung, Unternehmung, mit der sich jemand einen Vorteil zu verschaffen oder einem anderen zu schaden sucht [3]“ aus. „die Oberhand über uns“ Im Satz vorher lesen wir nämlich von den Bedenken Paulos (Paulus), nicht übervorteilt zu werden. Das griechische Wort dafür – „pleonekteo“ – heißt übersetzt „übervorteilen, begaunern, überlisten“ oder auch „mehr haben wollen“ [4] (als einem zusteht). Es ist ein Synonym für ausnutzen, betrügen, aber auch kontrollieren. Die negativ behafteten Begriffe „Machenschaften“ oder „Intrigen“ erklären somit den Sinn der Aussage präziser, als das neutrale Wort „Gedanken“. Wir haben uns in der Überschrift für das zwar neutrale, dennoch zielgerichtete Wort „Absichten“ entschieden. Satans Absichten kennen In der westlichen oder wirtschaftlich weit entwickelten Welt (womit Europa, USA…gemeint ist) kennen sich – anders als in Lateinamerika oder Afrika zum Beispiel – die meisten Menschen nicht mit der geistlichen Wirklichkeit aus. Man befindet sich derart im Verstandesdenken, dass viele Menschen die Pläne Satans, seine Absichten, nicht kennen und deshalb ignorieren. Sie werden vom Teufel manipuliert. Auch viele Christengemeinden sind aus diesem Grund von Satan geleitet. Wollen wir mündige und siegreiche Christen werden, sind wir gezwungen, uns mit diesem Thema auseinanderzusetzen. In der geistlichen Welt gibt es nämlich eine Liste, einen Plan für dich, wie man dich vom Weg abbringen kann. 2) Der Kampf in den Gedanken Diese Darstellung demonstriert, dass unsere Gedanken ein Kampffeld sind und dass wir durchaus gedanklich manipuliert werden können. Erst bei oder nach der Bekehrung erkennen wir die Boshaftigkeit unserer Gedanken. Diese können beispielsweise sein: Revolte, Klage, Pläne gegen jemanden, sexuelle Begierden usw. Das Ziel Satans ist es, dich aus dem Schutz Elohims herauszuführen, damit du früher stirbst und vor allem, damit du in Sünde stirbst. Durch Feuerpfeile versucht er, dich geistlich zu töten, damit du nicht in den Himmel gehst, da auch er nicht dort sein kann. In Johannes 8,44 sagt Yehoshua (Jesus) zu den ihn umgebenden Juden: „Ihr seid aus dem Vater, dem Teufel, und ihr wollt die Begierden eures Vaters erfüllen. Er ist ein Mörder von Anfang an gewesen und er ist nicht in der Wahrheit stehen geblieben, denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, redet er aus seinen Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben„. Ab dem Zeitpunkt der Geburt hat Satan einen Plan für jedes Kind. Bestimmte Dämonen sind dazu beauftragt, diesen Menschen bis zu seinem Tod zu überwachen. Um diesem Plan entgegenzuwirken, müssen wir verstehen, wie die negativen Gedanken zum Tod führen. Der Prozess des geistlichen Kampfes in den Gedanken Wir lesen Jakobus 4,14-15: „Jeder wird aber versucht, wenn er durch seine eigene Begierde mit einem Köder angelockt und gefangen wird. Wenn dann die Begierde schwanger geworden ist, bringt sie die Sünde zur Welt. Und wenn die Sünde begangen wurde, bringt sie den Tod„. Wir fassen zusammen: Œ Begierde Normalerweise hat die Begierde immer mit unseren 5 Sinnen zu tun. Du hörst, riechst, schmeckst, betastest und vor allem siehst etwas, das dich reizt, zu begehren. Nehmen wir an, du hörst Kritik von jemandem. Du begehrst dich zu rächen.  Empfängnis Du hast diesen Gedankenpfeil empfangen und nun wachsen in deinem Inneren Gedanken des Ärgers und Grolls heran. Der Stolz in dir macht dich blind für andere Lösungen. Dies alles geschieht so unbemerkt, dass es sogar dir sehr nahestehende Menschen, wie der Lebenspartner, nicht merken. Ž Geburt der Sünde Dieses Feuer der Bitterkeit macht, dass du irgendwann deinen Plan gegen deinen Nächsten ausführst. Die Sünde ist geboren.  Tod Du bist geistlich tot, von Elohim getrennt und nicht mehr unter seinem Schutz. Dieser Prozess gilt für jede Art von Sünde. Auch die Angst bei Christen gehört zum Beispiel dazu. Eine Armee aus Ängstlichen und Unselbständigen kann nicht mehr kämpfen. Gemeindeleiter sind dann ständig damit beschäftigt, die Gebetsanliegen ihrer Gemeindemitglieder zu befriedigen. Im 2.Korinther 10,3-6 lesen wir von Festungen und Vernunftschlüssen, in anderen Versionen auch Gedankengebäude: „Denn obwohl wir im Fleisch wandeln, kämpfen wir nicht nach dem Fleisch. Denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig vor Elohim, zur Zerstörung von Festungen. Wir stürzen die Denkweisen und jede Höhe, die sich gegen die Erkenntnis Elohims erhebt, und nehmen alle Gedanken in den Gehorsam des Mashiah gefangen. Und wir sind bereit, für jeden Ungehorsam Rache zu nehmen, wenn euer Gehorsam erfüllt sein wird„. Stell dir vor, du liest deine Bibel. Bald wird ein Gedanke kommen, um dich zu stören: dein(e) Ex, Essen, Zorn… Paulos sagt deshalb in unserem Anfangsvers, dass uns die Gedanken Satans nicht unbekannt sind. Er rät uns aus diesem Grund, zum Schutz unserer Gedanken den Helm des Heils anzuziehen: „Nehmt aus diesem Grund die ganze Waffenrüstung Elohims, damit ihr am bösen Tag widerstehen könnt und, nachdem ihr alles vollbracht habt, (fest) stehen bleibt. Steht also (fest), eure Hüften mit Wahrheit umgürtet, und mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit bekleidet, und an den Füßen beschuht, in Bereitschaft für das Evangelium des Friedens. Nehmt vor allem den Schild des Glaubens, mit dem ihr imstande sein werdet, alle feurigen Pfeile des Bösen auszulöschen. Nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist Elohims Wort“ (Epheser 6,13-17).   3) Die menschlichen Diener Satans Wenn ein Kind Elohims im Glauben stark ist, so werden womöglich die Feuerpfeile Satans auf die Gedanken nicht wirken. Der Christ ist gut gewappnet, lässt sich nicht durch Begierden verleiten und ist somit in geistlicher Hinsicht nicht zu haben. Der Teufel bedient sich dann anderer Menschen, um diesen Menschen zu verführen. Die Diener Satans, die wir vielleicht sogar als Mitchristen betrachten, nähern sich uns zu

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