Nicole Höflschweiger

Der geistliche Kampf I: Die geistliche Geographie

Daniel 10,1-21: „Im dritten Jahr Koreshs, des Königs von Persien, wurde dem Daniye’l, der mit Namen Beltshazar genannt wird, ein Wort offenbart; und das Wort ist Wahrheit und (betrifft) einen großen Krieg; und er verstand das Wort und bekam Urteilsvermögen über die Vision. In jenen Tagen war ich, Daniye’l, in Tränen drei Wochen der Tage. Köstliche Speise aß ich nicht, und weder Fleisch noch Wein kam in meinen Mund und, salben, ich salbte mich nicht, bis drei Wochen der Tage erfüllt waren. Und am vierundzwanzigsten Tag des ersten Monats, da war ich am Ufer des großen Stromes, das ist der Hiddeqel. Und ich erhob meine Augen und sah, und siehe, da war ein Mann in Leinen gekleidet, und seine Lenden waren umgürtet mit feinem Gold aus Uphas. Und sein Leib war wie ein Chrysolith, und seine Angesichter wie das Aussehen des Blitzes, und seine Augen wie Feuerfackeln, und seine Arme und seine Füße wie das Auge von poliertem Kupfer, und die Stimme seiner Worte wie die Stimme einer Menge. Und ich, Daniye’l, allein sah die Vision, und die Männer, die mit mir waren, sahen die Vision nicht; aber ein großer Schrecken fiel auf sie, und sie flohen, um sich zu verbergen. Und ich blieb allein übrig und sah diese große Vision; und es blieb keine Kraft in mir, und meine Pracht verwandelte sich bis zum Verderben, und ich behielt keine Kraft. Und ich hörte die Stimme seiner Worte, und wie ich die Stimme seiner Worte hörte, sank ich in tiefen Schlaf auf meine Angesichter, mit meinen Angesichtern zur Erde. Und siehe, eine Hand berührte mich und bewegte mich auf meine Knie und die Flächen meiner Hände. Und er sagte zu mir: Daniye’l, kostbarer Mann, beurteile die Worte, die ich zu dir rede, und stehe auf deiner Stelle! Denn ich bin jetzt zu dir gesandt. Und als er dieses Wort zu mir redete, stand ich zitternd auf. Und er sagte zu mir: Fürchte dich nicht, Daniye’l, denn von dem ersten Tag an, an dem du dein Herz hingabst, zu beurteilen und dich gegenüber deinem Elohim zu demütigen, sind deine Worte erhört worden; und wegen deiner Worte komme ich. Und der Oberste des Königreichs Persiens ist mir 21 Tage gegenüber gestanden; und siehe, Miyka’el, einer der ersten Obersten, ist gekommen, um mir zu helfen, und ich blieb dort übrig bei den Königen von Persien. Und ich bin gekommen, um dich beurteilen zu lassen, was deinem Volk am Ende der Tage widerfahren wird, denn es ist noch eine Vision für diese Tage. Und wie er so mit mir diese Worte redete, legte ich meine Angesichter zur Erde und wurde stumm. Und siehe, wie die Ähnlichkeit der Söhne des Menschen berührte meine Lippen; und ich tat meinen Mund auf und redete und sagte zu dem, der mir gegenüber stand: Mein Herr, wegen der Vision kehrten meine Wehen sich gegen mich, und ich habe keine Kraft behalten. Und wie vermag der Knecht dieses meines Herrn mit diesem meinem Herrn zu reden? Und ich, von nun an bleibt keine Kraft mehr in mir und kein Odem ist in mir übrig. Und erneut berührte mich das Aussehen eines Menschen und stärkte mich. Und er sagte: Fürchte dich nicht, kostbarer Mann, Shalom dir! Stärke dich! Stärke dich! Und während er mit mir redete, erstarkte ich und habe gesagt: Mein Herr möge reden, denn du hast mich gestärkt. Und er sagte: Weißt du, warum ich zu dir gekommen bin? Und jetzt kehre ich zurück, um mit dem Obersten von Persien zu kämpfen, und wenn ich ausziehe, siehe, wird der Oberste von Yavan kommen. Aber ich will dir kundtun, was in dem Buch der Wahrheit verzeichnet ist. Und es ist nicht einer, der mir gegen jene beisteht, als nur Miyka’el, euer Oberster[1]„. 1) Kontext: Babel (Babylon) Die Deportation Daniye’l wurde in etwa im Alter von zehn bis fünfzehn Jahren zusammen mit ungefähr 70 Prozent der jüdischen Bevölkerung von König Nebukadnezar nach Babel deportiert. In der Prophezeiung des Jeremia sollte Babylon die Juden 70 Jahre lang unterdrücken. Die Gegnerschaft Judas und Babels/Persiens Beim Analysieren folgender Bibelstelle erkennen wir, dass die Verschleppung nach Babel von Anfang an ein geistlicher Kampf war. Lesen wir Daniel 1,1-2: „Im dritten Jahr der Regierung Yehoyaqiyms, König von Yehuda, kam Nebukadnetsar, König von Babel, nach Yerushalayim und belagerte es. Und Adonay gab Yehoyaqiym, König von Yehuda, in seine Hand, und einen Teil der Geräte des Hauses Elohims; und er brachte sie auf das Land Shinears, in das Haus seines Elohims, und die Geräte brachte er in das Schatzhaus seines Elohims“. Nebukadnetsar brachte die Geräte Elohims (die für den Dienst YHWHs vorgesehenen Menschen) in das Haus seines eigenen elohims Nebu (Nebukadnetsar = Nebu schützt). Die Juden waren der Verführung ausgesetzt, einem anderen elohim zu dienen. Der babylonische König dachte dabei, er kämpfe gegen einen elohim wie jeden anderen. Was er nicht wusste war, dass er die Juden nur mit der Einverständnis YHWHs verschleppte, weil dieser allmächtig ist. Durch den Propheten Yirmeyah/Jeremia hatte dieser seine Absichten mit seinem Volk schon kundgetan. Das Fasten Daniels Da sich die 70 Jahre babylonischer Gefangenschaft ihrem Ende zuneigten, betete Daniye’l zu JAHWEH, um ihn wegen der Befreiung seines Volkes anzuflehen. Dies ist es, was wir soeben in Kapitel 10 gelesen haben. Das 21 tägige Fasten Daniels war dabei nicht religiös geplant, sondern ergab sich spontan, als Daniel auf eine Antwort Elohims wartete. Deshalb bringt es nichts, wenn Christen ein dreiwöchiges Fasten nach der Art Daniye’ls planen, sondern man sollte sich beim Fasten vom Geist Elohims leiten lassen.     2) Der Engel Elohims und der Fürst von Persien Wir ersehen aus unserer Bibelstelle, dass Elohim dem Daniye’l als Antwort auf dessen Gebet einen Engel schickte. Dieser sollte Daniye’l eine Botschaft bringen. Das Wort „Engel“ bedeutet „Bote“ und genau das war es, was Elohim gesandt hatte: einen Botschafter. Der Fürst von Persien nun ist auch ein Engel, aber ein Engel Satans, eine territoriale Macht, die ihr Territorium verteidigte, auf dem sich Daniye’l befand. So konnte der Bote Elohims nicht zu Daniye’l durchdringen, er wurde blockiert. Eine Zeichnung veranschaulicht die Situation:   Wie ist so etwas möglich, da Elohim doch allmächtig ist und wissentlich seinen Engel losgesandt hatte. Wie konnte

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Der gebundene Mensch

1) Die Bindungen Folgendes Bild erhielt ein Christ während seines Gebets zu Elohim: (Der rote Kreis, welcher das Seil mit dem Menschen verbindet, ist hier noch einmal vergrößert dargestellt) Erklärung des Bildes Der Mensch ist angebunden. Er läuft in einem bestimmten Radius umher, geht seinen Beschäftigungen nach, führt vielleicht sogar ein Christenleben und merkt aber nicht, dass er einen Haken an sich hat, an dem stets eine Schnur, ein Seil befestigt ist oder befestigt werden kann. Der Teufel hat so ein leichtes Spiel mit dem Menschen, da dieser stets in seinem Machtbereich bleibt, wo er kontrolliert werden kann.  Das bedeutet, dass wir denken, wir kämen voran, gehen aber dennoch nur ein Stück weit bis zu einem bestimmten Punkt, an dem wir an unsere menschlichen Grenzen stoßen. Grenzen (Gebundenheiten) Sünden eigene Laster, Untugenden, Begierden Einstellungen, Präferenzen, Sichtweisen, Vorurteile Emotionen und Beziehungen mit Menschen Hexerei und Flüche das Fleisch, die menschliche Natur Wir versuchen, mit guten Vorsätzen und vielleicht auch etwas Anstrengung ein besseres Leben zu führen. Immer wieder kommen wir aber an den Punkt, den wir nicht überschreiten dürfen. Der Feind hat uns eine Barriere geschaffen, damit wir ja kein siegreiches Leben in Yehoshua Mashiah (Jesus Christus) führen. Er weiß genau, in welchen Bereichen sich unsere Schwachpunkte befinden. Dort hakt er auch ein um uns zu binden. Bei dir sind das vielleicht der Neid, die Einkaufssucht, Genusssucht, Geiz und Habgier, Rassismus, die Ablehnung von Kritik, dein Stolz, falsche Gutmütigkeit, Naivität, Menschenfurcht, die Familie, Kollegen, falsche Freunde, sexuelle Begierden, homosexuelle Neigungen, Faulheit, Depressionen und psychisch Krankheit, Alkoholismus, ein cholerisches Wesen, Streit, Aberglaube, spirituelle und esoterische Praktiken, Okkultismus, die Religion, Hexerei/ böse Wünsche gegen dich und deine Familie, bestimmte Eigenarten, die du hast oder die in deiner Familie schon seit Generationen bestehen… Wenn du rückfällig wirst und immer wieder die gleichen Fehler machst, kommst du vielleicht immer wieder vor Elohim (Gott), weil es dir immer wieder leid tut, du dich immer wieder darüber schämst oder dich immer wieder über dich selbst ärgerst und dann tust du immer wieder für die gleiche Sache Buße! Du drehst dich also entsprechend unseres Bildes immer um die gleiche Achse im Kreis. Ein negatives Beispiel: Belsazar, der Leichtfertige So ein Mensch, der an die Dinge dieser Welt gebunden war, war Belsazar, der Sohn des babylonischen Königs Nebukadnezar. Im Buch Daniel, Kapitel 5 kann man von seiner Liebe zum Wein, zu Luxus und zu Festgelagen lesen, für die er sogar Dinge aus dem Tempel verwendete bzw. entwendete. Dies ist ein Bild dafür, dass dieser Mann seine eigenen Belange und oberflächliche Lebensweise über die Belange Elohims stellte. Der Götzendienst wurde ihm schließlich zum Verhängnis: Während eines Gastmahls erschien eine Hand, welche folgende Worte an die Mauer schrieb: „25 …Mene, mene, tekel parsin.“ Der Prophet Daniye’l (Daniel) erklärte daraufhin: „26 Dies ist die Deutung des Wortes: Mene: Elahh hat dein Königtum gezählt und hat ihm ein Ende gemacht. 27 Tekel: du bist in der Waage gewogen und mangelnd befunden worden“ (Daniel 5,25-27) Noch in der selben Nacht verstarb dieser leichtsinnige König. Elohim hat die Macht, uns die „Regierung“ über unser Leben zu nehmen. Da unsere Tage gezählt sind, ist es tragisch, wenn Elohim wegen unseres oberflächlichen und ungehorsamen Lebens zu uns sagen muss: „Du bist auf der Waage gewogen und mangelnd befunden worden…“! Da wir so leichtsinnig mit Elohim umgehen, hat der Teufel auch leichten Zugriff auf uns. Er nimmt seine Werke nämlich ernst. Er „kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu verderben“ (Johannes 10,10) Elohim meint es ernst. Der Teufel meint es ernst. Nur wir nehmen vieles auf die leichte Schulter. Wenn wir in der Hölle sind, entdecken wir einen Elohim, der keine Gefühle hat. Das Mitgefühl Elohims hört nämlich dort auf, wo es um die Ausführung seines Wortes geht.   2) Ein erfolgreiches Christenleben Der Himmel, das ewige Glück, ist der insgeheime Wunsch eines jeden Menschenherzen und soll das größte Ziel eines Christen sein. Elohim möchte darum, dass du über die Grenzen gehst. Elohim möchte, dass du ein erfolgreiches Christenleben führst und diesen Haken mit Seil loswirst. Deshalb musst du dir dringend einige Tatsachen vergegenwärtigen. Sich der Lage bewusst sein Alles, was wir im Wort lesen, ist Realität. In diesem Bewusstsein sollen wir stets leben. Wir modernen Menschen aber leben größtenteils wie im Hamsterrad. Wir stehen auf, gehen arbeiten, kommen heim und nehmen manche Dinge auf die leichte Schulter. Wir erwarten Yehoshua nicht. Die Vorstellung von Yehoshuas Rückkehr [1] findet in unserem Alltag keinen Platz mehr. Deshalb sollten wir uns mit dem Gedanken über den Tod, über die Entrückung und über unseren eigenen Lebensstil unbedingt beschäftigen. „Und passt euch nicht diesem Zeitalter an, sondern werdet durch die Erneuerung eures Denkens verwandelt, damit ihr prüft, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Elohims ist“ (Römer 12,2). Mit den nächsten Punkten wollen wir betrachten, was der Wille Elohims für diese Welt und für unser eigenes Leben ist. Yehoshua kommt In der Bibel steht, dass Yehoshua mit großer Geschwindigkeit kommt (Offenbarung 22,7 [2]). Er nimmt nur Christen mit, die bereit sind, „damit er sie sich selbst darstelle als eine Gemeinde, die herrlich sei, so dass sie weder Flecken noch Runzeln noch etwas ähnliches habe, sondern dass sie heilig und tadellos sei“ (Epheser 5,27). Wir müssen deshalb wissen: Wenn Yehoshua Mashiah wiederkommt und er findet uns im Zustand der Gebundenheit, Ungehorsam und Sünde, so nimmt er uns nicht mit. Wenn wir in diesem Zustand sterben, gehen wir auch nicht in den Himmel. Und wenn wir in diesem Zustand weiterleben, richten wir Schaden auf der Erde an, anstatt Gutes zu bewirken. Stattdessen sollen wir die Einstellung der ersten Christen annehmen, die jederzeit mit der Rückkehr Yehoshuas gerechnet haben. Dein Kleid muss weiß sein Wie soeben gelesen, ist die Braut Yehoshuas Mashiahs tadellos. Da niemand weiß, wann ihn entweder der Tod oder die Entrückung heimsucht, gilt für uns: „Deine Kleider seien weiß zu aller Zeit, und das Öl mangle nicht auf deinem Haupt!“ (Prediger 9,8) Das Öl symbolisiert hier wie an anderen Stellen den Heiligen Geist. Über das weiße Kleid lesen wir in Offenbarung 19,8: „Und es wurde ihr gegeben, dass sie sich in feines Leinen, glänzend und rein, kleidet. Denn das

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Wach auf!

Jesaja 52,1-2: „Wache auf, wache auf! Kleide dich mit deiner Stärke, Zion! Kleide dich mit den Gewändern deiner Pracht, Yerushalayim, du heilige Stadt! Denn er wird nicht weiterfahren zu dir einzugehen, der Unbeschnittene und der Unreine. Schüttle den Staub von dir ab, stehe auf, setze dich hin, Yerushalayim! Mache dich los von den Fesseln deines Halses, du gefangene Tochter Zion!“ Dieser Vers kann als dringender Aufruf zur Erweckung verstanden werden. Bevor eine größere Erweckung sichtbar wird, muss ein Mensch, auch Christ, zunächst persönlich erweckt, also wach, sein. Wo es ein Aufwecken braucht, herrscht vorher Schlaf. Gemeint ist hier selbstverständlich nicht unser natürlicher Schlaf, den jeder Mensch braucht, damit sich der Körper von den Aktivitäten des Tages erholen und neue Kraft tanken kann. Wie wir aber im Folgenden sehen werden, gibt es Parallelen zwischen leiblichem und geistlichem Schlaf, was es uns ermöglicht, die Hintergründe und Zusammenhänge des geistlichen Schlafes besser zu verstehen. 1) Der Schlaf „Wach auf!“, sagt man zu jemandem, der noch schläft. Wir werden im Folgenden noch hören, dass der Schlaf im geistlichen Sinne auch dem Tod gleichzusetzen ist. Natürliche Ursachen von Müdigkeit Wenn man müde ist, will man schlafen. Müde werden wir beispielsweise durch: Arbeit Krankheit Medikamente, Drogen, Alkohol Depression, Sorgen, Angst Bequemlichkeit, Luxus, Essen Hypnose Diese Liste erhebt selbstverständlich nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, da es sich hier um keine wissenschaftlich-medizinische Abhandlung handelt. Es soll jedoch deutlich werden, dass die Ursachen geistlicher Müdigkeit sich mit obigen Punkten immer wieder überschneiden. Anhand des folgenden Beispiels (Alkohol) wird das schon klar: „Wer hat Ach, wer hat Weh, wer Zänkereien, wer Klage, wer Wunden ohne Ursache? Wer Trübung der Augen? Die spät beim Wein sitzen, die einkehren, um Mischtrank zu erforschen. Sieh den Wein nicht an, wenn er sich rot zeigt, wenn er im Becher blinkt, leicht hinuntergleitet. Sein Ende ist, dass er beißt wie eine Schlange und sticht wie eine Viper. Deine Augen werden Seltsames sehen, und dein Herz wird verkehrte Dinge reden. Und du wirst sein wie einer, der im Herzen des Meeres liegt, und wie einer, der da liegt auf der Spitze eines Mastes. Man hat mich geschlagen, es schmerzte mich nicht; man hat mich geprügelt, ich fühlte es nicht. Wann werde ich aufwachen? Ich will es wieder tun, will ihn abermals aufsuchen“ (Sprüche 23,29-35). Hier erfahren wir, dass der im Übermaß Alkohol genießende Mensch verwirrt wird und sich im Zustand des Schlafes befindet. So lange er mit seiner Untugend nicht aufhört, wird er nicht aufwachen. Ursachen geistlicher Müdigkeit Die Sünde Eine Untugend wie oben nennt die Bibel Sünde. Sünde führt dich in den geistlichen Schlaf, auch geistlichen Tod. In Jakobus 1,14-15 steht geschrieben: „Jeder wird aber versucht, wenn er durch seine eigene Begierde mit einem Köder angelockt und gefangen wird. Wenn dann die Begierde schwanger geworden ist, bringt sie die Sünde zur Welt. Und wenn die Sünde begangen wurde, bringt sie den Tod“.  Dein Schlummer raubt dir die Kraft. Leben ist nicht mehr da: „Deshalb spricht er: Wach auf, der du schläfst, und steh auf aus den Toten, und der Mashiah wird dir leuchten“ (Epheser 5,14). Die Faulheit und Nachlässigkeit In Sprüche lesen wir viele Verse über die Faulheit. Hier nur einige davon: Sprüche 19,15: „Faulheit versenkt in tiefen Schlaf, und eine lässige Seele wird hungern“. Sprüche 6,6-11: „Geh hin zur Ameise, Fauler, schau ihre Wege und werde weise! Sie, die keinen Obersten, Amtmann und Gebieter hat, sie bereitet im Sommer ihr Brot, sie sammelt in der Ernte ihre Nahrung. Bis wann willst du liegen, du Fauler? Wann willst du von deinem Schlaf aufstehen? Ein wenig Schlaf, ein wenig Schlummer, ein wenig Händefalten, indem man sich hinlegt… Und sie wird kommen, sie wird geschehen, deine Armut, und dein Bedarf, wie der Mann des Schildes“ Sprüche 22,13: „Der Faule spricht: Ein Löwe ist draußen; ich möchte ermordet werden mitten auf den Straßen!“ Was wir immer wieder leicht vergessen, ist die Tatsache, dass nicht nur Schlechtes tun Sünde ist, sondern auch unterlassene gute Taten („Wer also Gutes tun kann und es nicht tut, für den ist es Sünde“, lehrt uns Jakobus 5,17). Du verzögerst durch deine Faulheit Elohims (Gott) guten Plan und machst, dass sein Wort unwirksam ist und keine oder nur wenige Früchte trägt. Somit ist Faulheit oder Nachlässigkeit mit Ungehorsam Elohim gegenüber gleichzusetzen, womit wir beim nächsten Punkt wären. Der Ungehorsam Unser großes Problem ist seit Adam unser Ungehorsam. Eva wurde verführt, von der Schlange sozusagen hypnotisiert oder verzaubert. Adam jedoch war Elohims Gebot mit Absicht ungehorsam. Römer 6,16: „Wisst ihr nicht, dass, wem ihr euch als Sklaven zum Gehorsam zur Verfügung stellt, ihr dessen Sklaven seid, dem ihr gehorcht? Entweder der Sünde zum Tod, oder des Gehorsams zur Gerechtigkeit?“. Wenn Elohim dich angewiesen hat, etwas zu tun und du tust es nicht, dann machst du sein Wort machtlos. Du achtest seinen Namen nicht und hast keinen Respekt vor ihm. So ist es auch umgekehrt, wenn Elohim dir etwas verboten hat und du tust es trotzdem. Ein Beispiel von Ungehorsam, der bestraft wurde, finden wir im Buch 1.Samuel 15. Nach wiederholter Missachtung von Elohims Anordnungen wurde Saul als König abgesetzt. Der Prophet Samuel erklärte damals: „Siehe, Gehorchen ist besser als Schlachtopfer, Aufmerksam hören besser als das Fett der Widder. Denn die Sünde der Wahrsagerei ist Widerspenstigkeit, und Abgötterei und Theraphim ist Eigensinn“ (1.Samuel 15,22-23). Der Götzendienst Damit sprechen wir die letzte Ursache des geistlichen Schlafes an. Eine lange Bibelstelle aus dem Korintherbrief sagt viel über dieses Thema aus:  „Ich will aber nicht, dass ihr darüber unwissend seid, Brüder, dass unsere Väter alle unter der Wolke waren und dass sie alle durch das Meer gegangen sind, und sie alle auf Moshe getauft wurden, in der Wolke und im Meer, und sie alle die gleiche geistige Nahrung zu sich nahmen, und sie alle dasselbe geistliche Getränk tranken, denn sie tranken von dem geistlichen Felsen, der (ihnen) folgte; der Felsen war aber der Mashiah. An den meisten von ihnen hatte Elohim aber keinen Gefallen gefunden, denn sie wurden in der Wüste niedergemacht. Diese Dinge sind aber als Vorbilder für uns geschehen, damit wir nicht Böses begehren, so wie auch sie es

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Ein ehrliches Herz

Sprüche 4,23-24: „Behüte dein Herz mehr als alles, was zu bewahren ist; denn von ihm aus sind die Quellen der Leben. Tue von dir die Verkehrtheit des Mundes, und die Verdrehtheit der Lippen entferne von dir“ Wir wollen heute betrachten, wie wichtig die Aufrichtigkeit in der Beziehung mit Elohim (Gott) ist. Im obigen Vers wird sogar erwähnt, dass das Leben davon abhängt. Umkehr, Reue, Errettung, Schutz, Seelenfrieden und Frieden mit anderen Menschen resultieren aus einer wahrhaften und ehrlichen Herzenshaltung. 1) Das Ehrliche Herz als Nährboden für die Liebe 1.Timotheos 1, 5-7: „Das Endziel des Gebotes ist nämlich Liebe aus reinem Herzen und gutem Gewissen und ungeheucheltem Glauben, wovon einige abgewichen sind und sich sinnlosem Geschwätz zugewandt haben. Sie wollen Lehrer der Torah sein und verstehen weder das, was sie sagen, noch das, was sie fest behaupten“. Die Liebe Aus Vers 5 entnehmen wir, dass die Liebe das endgültige Ziel jeder christlichen Lehre ist und sein muss. Wenn die Predigten, die du hörst, in dir nicht bewirken, dass du Elohim und die Menschen (einschließlich dir selbst) mehr liebst, so höre damit auf, sie anzuhören. Dann stimmt nämlich etwas mit dem Prediger nicht, oder du selbst nimmst es dir nicht zu Herzen. Im 1.Korinther 13,4-8.13 wird die Liebe etwas näher beschrieben: „Die Liebe ist geduldig, sie erweist sich als sanftmütig, die Liebe ist nicht neidisch, die Liebe prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf, sie tut nichts Unanständiges, sie sucht nicht ihren eigenen Vorteil, sie ärgert sich nicht, sie beachtet das Böse nicht. Sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sondern sie freut sich mit der Wahrheit. Sie bedeckt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erträgt alles. Die Liebe vergeht nie. […] Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei. Doch die Größte von diesen (ist) die Liebe„ Aus dieser Bibelstelle erkennt man, dass eine gewisse Herzenshaltung notwendig ist, um nicht zu beneiden, zu prahlen, unanständig, eigennützig, bitter und nachtragend zu sein. Das reine Herz Elohim kann man sich nur nähern, wenn man es ehrlich meint. Die allererste Voraussetzung ist ein wahrhaftiges Herz. Du vertuschst dann nichts mehr, sondern legst alles offen vor deinen Schöpfer. Hebräer 10,22: „lasst uns ihm mit aufrichtigem Herzen und voller Glaubensgewissheit nähern, damit unsere Herzen vom schlechten Gewissen durch Besprengung gereinigt und unsere Leiber mit reinem Wasser gewaschen werden„ Mit einem wahrhaftigen Herzen geschieht in dir ein Umwandlungsprozess. Du glaubst, dass nur Elohim, Yehoshua (Jesus), dir jetzt noch helfen kann und dadurch wird dein Herz rein gemacht und das böse Gewissen verschwindet. Hesekiel 36,25-26: „Und ich werde reines Wasser auf euch sprengen, und ihr werdet rein sein; von allen euren Unreinheiten und von allen euren Götzen werde ich euch reinigen. Und ich werde euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres geben; und ich werde das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben„ Das fleischerne Herz beinhaltet – im Gegensatz zu dem egoistischen steinernen Herzen – die Elohims- und Nächstenliebe. Diese Liebe im Herzen soll sodann der Motor in deinem Leben sein und die Motivation für alles was du tust. Das Herz ist dann rein, es tümmelt sich nichts Falsches mehr darinnen: falsche Einstellungen und Sichtweisen, Boshaftigkeit, Hass, Schadenfreude, Vorurteile, Neid, Wut, Bitterkeit, Vergeltung, Unzucht, unreine Gedanken, Ehebruch, Gelüste und Abhängigkeit, falsche Religion, usw… Solltest du diese Dinge dennoch in deinem Herzen entdecken, so erlaubt es dir deine Ehrlichkeit, wieder und wieder vor Elohim zu kommen und ihn um Gnade zu bitten, damit er dein Herz verändere. Das gute Gewissen Somit erlangst du auch ein reines Gewissen, wie in Hebräer 13,18 steht: „Betet für uns, denn wir sind davon überzeugt, dass wir ein gutes Gewissen haben, da wir uns in allem gut verhalten wollen!“ Ein gutes Gewissen resultiert einzig und allein daraus, dass du weißt, dass Elohim dir vergeben hat. Vergeben kann er dir wiederum nur, wie wir in Kapitel 1 gelesen haben, wenn du ehrlich vor ihn kommst, weil dich deine Sünde stört oder weil du nicht loskommst von ihr. Wenn du alles, was du tust, mit reinen und ehrlichen Gedanken machst, dann kannst du mit Paulos (Paulus) sagen: „Sondern wir haben die geheimen Dinge, für die man sich schämen muss, aufgegeben, indem wir nicht hinterlistig wandeln, auch nicht Elohims Wort verfälschen, sondern uns durch die Manifestation der Wahrheit selbst jedem Gewissen der Menschen vor Elohim empfehlen“ (2.Korinther 4,2). Das gute Gewissen ist nichts anderes, als die Heilsgewissheit, die feste Überzeugung, dass du gerettet bist, was auch geschieht. Es ist die Gewissheit, dass du dir nichts vorzuwerfen hast und dich nichts von der Liebe Christi scheiden kann (Römer 8).  Selbstverständlich sind unsere Gedanken auch angegriffen, weswegen uns Paulos in Epheser 6,17 empfiehlt: „Nehmt auch den Helm des Heils…“. Dieser Helm schützt dich vor den unsichtbaren Angriffen deines Feindes, des Teufels, der auf dich Feuerpfeile abschießt, um deine Gedanken zu verunreinigen. In deinen Gedanken findet dann der „heilige Krieg“ statt, den die Religionen im Laufe der Geschichte und auch heutzutage sehr fehlinterpretiert haben!  „Denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig vor Elohim, zur Zerstörung von Festungen. Wir stürzen die Denkweisen und jede Höhe, die sich gegen die Erkenntnis Elohims erhebt, und nehmen alle Gedanken in den Gehorsam des Mashiah gefangen“ (2.Korinther 10,4-5). Das ist dein täglicher Glaubenskampf in deinen Gedanken! Der ungeheuchelte Glaube Es geht hier um den wahrhaftigen, echten Glauben an Yehoshua Mashiah (Jesus Christus), den Erlöser. Das Wort „Glaube“ wird in der Bibel auf unterschiedliche Art und Weise gebraucht. Glaube ist ein Synonym für das Evangelium (Römer 1,8). Glaube ist eine Geistesgabe (1.Korinther 12,9). Glaube ist eine Frucht des Geistes (2.Thessalonicher 1,3). In Yohanan/Johannes 4,23-24 drückt Yehoshua aus, dass wir Elohim wahrhaftig anbeten müssen: „Aber die Stunde kommt und sie ist schon gekommen, in der die wahren Anbeter den Vater in Geist und Wahrheit anbeten werden, denn solche sucht der Vater (als) seine Anbeter. Elohim ist Geist und die ihn anbeten, müssen ihn in Geist und Wahrheit anbeten“  Die Anbetung muss mit ungeheucheltem Glauben sein. Untersuchen wir das griechische Wort für Heuchelei, „hypocritos“, so ist damit ein Schauspieler gemeint, der eine Rolle spielt. Er

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Der geistliche Kampf III: Der Kampf des Glaubens

Bibelstellen: Daniye’l/Daniel 10 und Hebräer 11. 1) Die befreiende Botschaft Der Engel mit dem Evangelium In Daniel 10 lesen wir von dem Engel, der zu Daniye’l (Daniel) geschickt wurde. Der Engel war wie ein Prophet, der ein befreiendes Evangelium [1] zu übermitteln hatte. Diese Botschaft sollte nicht zu Daniye’l und dem Volk durchdringen, damit dieses Volk nicht freigesetzt würde. Daniel 10,1-6.9-14: „Im dritten Jahr Koreshs, des Königs von Persien, wurde dem Daniye’l, der mit Namen Beltshazar genannt wird, ein Wort offenbart; und das Wort ist Wahrheit und (betrifft) einen großen Krieg; und er verstand das Wort und bekam Urteilsvermögen über die Vision. In jenen Tagen war ich, Daniye’l, in Tränen drei Wochen der Tage. Köstliche Speise aß ich nicht, und weder Fleisch noch Wein kam in meinen Mund und, salben, ich salbte mich nicht, bis drei Wochen der Tage erfüllt waren. Und am vierundzwanzigsten Tag des ersten Monats, da war ich am Ufer des großen Stromes, das ist der Hiddeqel. Und ich erhob meine Augen und sah, und siehe, da war ein Mann in Leinen gekleidet, und seine Lenden waren umgürtet mit feinem Gold aus Uphas. (…) Und ich hörte die Stimme seiner Worte, und wie ich die Stimme seiner Worte hörte, sank ich in tiefen Schlaf auf meine Angesichter, mit meinen Angesichtern zur Erde. Und siehe, eine Hand berührte mich und bewegte mich auf meine Knie und die Flächen meiner Hände. Und er sagte zu mir: Daniye’l, kostbarer Mann, beurteile die Worte, die ich zu dir rede, und stehe auf deiner Stelle! Denn ich bin jetzt zu dir gesandt. Und als er dieses Wort zu mir redete, stand ich zitternd auf. Und er sagte zu mir: Fürchte dich nicht, Daniye’l, denn von dem ersten Tag an, an dem du dein Herz hingabst, zu beurteilen und dich gegenüber deinem Elohim zu demütigen, sind deine Worte erhört worden; und wegen deiner Worte komme ich. Und der Oberste des Königreichs Persiens ist mir 21 Tage gegenüber gestanden; und siehe, Miyka’el, einer der ersten Obersten, ist gekommen, um mir zu helfen, und ich blieb dort übrig bei den Königen von Persien. Und ich bin gekommen, um dich beurteilen zu lassen, was deinem Volk am Ende der Tage widerfahren wird, denn es ist noch eine Vision für diese Tage (…)„ [2]. Der Widerstand Bei dem, was der Engel zu bringen hatte, handelte es sich um die aktuelle, zeitgemäße Botschaft. Das Wort „Engel“ heißt auch auf Hebräisch „mal’Ach, was „Bote“ bedeutet. Der Prinz Persiens, also diese spirituelle Macht, wollte dieses brandaktuelle Evangelium nicht in das Reich lassen. Dort waren nämlich Menschen gefangen, die Gefahr liefen, durch die Botschaft in die Freiheit zu gelangen. Da dieser Fürst das wusste, bot er Widerstand. Arten von Gefangenschaft Die Leute auf der Erde sind seit dem Sündenfall gebunden. Sie haben unterschiedliche Arten von Joch/Sklaverei/Gefangenschaft: Sünde, Tradition, Bräuche Menschen: Beispiel: Eine Frau, die von ihrem Mann geschlagen wird, ist unter seinem Joch. Die Unterwürfigkeit muss in einer Ehe gegenseitig sein, nicht einseitig! Dämonen Religiöse, zeremonielle Gesetze   2) Was ist der Glaubenskampf? Was der Glaubenskampf nicht ist Glauben ist nicht, eine Hochzeit, einen Mercedes oder BMW etc. zu erbitten. Es gibt Menschen, die in der Nacht Angst vor Geistern haben und die ganze Nacht beten. Sie wollen mit einer Methode das Böse vertreiben und haben keinen echten Glauben. Für den Glauben kämpfen, heißt also nicht, den ganzen Tag gegen Dämonen zu kämpfen. Der Glaubenskampf hat absolut nichts mit einem physischen Kampf mit Waffen zu tun, wie es beispielsweise der Islam propagiert [3]. Der Glaube: Was ist das? Glaube kommt aus dem Geist/aus dem Wort Johannes 6,63: „Der Geist macht lebendig, das Fleisch nützt nichts. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben„. Der Glaube ist geistlich, denn er ist aus dem Wort geboren:  „Wie also werden sie den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Und wie werden sie an den glauben, von dem sie nicht gehört haben? Und wie werden sie hören ohne jemanden, der predigt? Und wie werden sie predigen, wenn sie nicht gesandt worden sind? Wie geschrieben steht: Wie lieblich sind die Füße derer, die das Evangelium des Friedens verkünden, die das Evangelium der guten Dinge verkünden!“ (Römer 10,14-15). Glauben heißt nicht Schauen Wir sind Geister, die mit Elohim, dem Geist, sprechen sollen. Wenn du an unsichtbare Dinge glaubst, ist das wegen deines Glaubens. Wenn du an die Existenz der Hölle glaubst, obwohl du sie noch nie gesehen hast, ist das wegen deines Glaubens. Hebräer 11,1: „Es ist aber der Glaube eine Grundlage der Dinge, die man erhofft, eine Überzeugung derer, die man nicht sieht„. Der Glaube ist mehr, als zu glauben, dass Elohim einem Sachen schenkt. Glauben heißt, Elohim blind zu vertrauen, also Augen zu und weitergehen. Der Christenweg besteht nicht darin, erst zu schauen und dann dahin zu gehen. Auch wenn ich bete und Elohim heilt mich nicht, glaube ich, auch wenn ich sterbe, glaube ich, dass Elohim mich im Geist schon geheilt hat und ich die Ewigkeit mit ihm verbringen werde. Abraham glaubte zum Beispiel, dass Elohim seinen Sohn Yitzhak (Isaak) auferwecken kann, obwohl er so etwas noch nie zuvor gesehen oder gehört hatte. Glaube ist Gehorsam Glaube ist der Gehorsam zu Elohim und anzuwenden, was Elohim dir sagt, egal was um dich herum passiert. Iyov (Hiob) beispielsweise hat Elohim gehorcht, obwohl sich viele schlimme Dinge in seinem Leben ereigneten. Lebendiger Glaube Der Glaube ist nicht tot. Er wird von Handlungen begleitet. Wenn du nur Kanapé-Predigten hörst, wo nichts geschieht, ist das toter Glaube. Der Glaube bedeutet, mit dem Vater in Kontakt zu sein und seine Sachen auszuführen. Wir sind Demonstranten Elohims auf der Erde, um IHN zu zeigen. Verrückter Glaube Wer Glauben hat, ist auf eine Art und Weise verrückt. Paulos (Paulus) erklärt im 1.Korintherbrief, Kapitel 1, dass das Kreuz für die Heiden eine Torheit ist. Satans Plan Traum: Eine Person kam in ein Zimmer von jemandem, in dem viel Licht war. Der Eindringlich wollte das Licht ausschalten. Das Licht ausschalten bedeutet, den Glauben auslöschen. Alles, was Satan vorhat, ist, den Glauben von Christen auszuschalten. Die Menschen mit erloschenem Glauben sind die Abgefallenen und diese gehen sogar oft weiter in die Gemeindeversammlungen. Um

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Der geistliche Kampf IV: Die Fallstricke Satans

1 Timotheus 3,1-7: „Das Wort ist sicher: Wenn jemand nach einem Aufseherdienst strebt, begehrt er ein schönes Werk. Der Aufseher muss deshalb tadellos sein, Mann einer Frau, maßvoll, seine Wünsche und Impulse beschränkend, bescheiden, gastfreundlich, fähig zu lehren, nicht dem Wein ergeben, kein Schläger, nicht gierig nach Geld, sondern sanftmütig, nicht streitsüchtig, nicht geldliebend. Er soll das eigene Haus gut leiten, seine Kinder mit aller Würde in Unterordnung halten. Wenn aber jemand dem eigenen Haus nicht vorstehen kann, wie wird er sich um Elohims Versammlung kümmern? Kein Neuling, damit er nicht aufgeblasen ins Gericht des Teufels falle. Er muss aber auch ein gutes Zeugnis haben von denen, die draußen sind, damit er nicht in Schande und in die Falle des Teufels falle„. [1] 1) Wortklärung „krima“ (griech.) = Gericht; Gerichtsverhandlung am Ende der Zeit; (Straf-) Urteil, Verurteilung; Verdammung; gerichtl. Prozess „pagis“ (griech.) = Falle, Fallstrick, Schlinge, Verführung 2) Gericht üben Satan unterliegt selbst dem Gericht Elohims am Ende der Zeit. Er hat aber auch die Macht, momentan Gericht zu üben und zu zerstören. Ständig unterzeichnet er Urteile gegen die Menschen, die sündigen. Wenn du einmal in die Falle Satans getappt bist, wird er dich nach deinen Taten richten. Darum versucht er, uns zu fangen mit den Dingen, die uns gefallen. Er weiß nämlich genau, was wir mögen und was nicht. Absichten Satans 2.Timotheus 2,24-26: „Ein Sklave des Herrn soll aber nicht streiten, sondern zu allen sanft sein, lehrfähig, geduldig mit Fehlern, der in Sanftheit die Widersacher lehrt: Vielleicht wird Elohim ihnen Umkehr geben für die genaue und korrekte Kenntnis der Wahrheit, und sie werden wieder nüchtern aus der Falle des Teufels, die von ihm für seinen Willen eingefangen worden sind„ Satan versucht immer, uns aus der Heiligung, Elohimsfurcht, aus der Disziplin des Gebets und Wortes Elohims und somit vom Glauben wegzubringen. Außerdem möchte er Personen umbringen, die eine große Gefahr für ihn darstellen. So weiß er, dass eine Person beispielweise 1 Million Leute für Yehoshua (Jesus) gewinnen und jeder von diesen Menschen wieder andere Seelen gewinnen wird. Dies war der Fall bei Moshe (Mose), welcher als Baby der Gefahr des Pharaos ausgesetzt war und bei Yehoshua, welcher durch König Herodes verfolgt war. 3) Die Fallstricke Fallstrick erklärt am Beispiel der Angel Folgendes Bild veranschaulicht, wie Satan sich den Menschen fängt. Bild Fisch Mithilfe der Angelschnur wird der Fisch, sobald er angebissen hat, in eine Richtung gezogen. Der so gefangene Mensch tut Satans Willen. Die Begierden So wie Elohim Bücher hat, in denen die Taten der Erretteten aufgeschrieben sind, gibt es auch bei Satan Bücher, in welchen festgehalten ist, was jeden einzelnen betrifft: der Tagesablauf, die Vorlieben… Er kennt unsere Begierden gut, da es auch seine eigenen Begierden sind: „Ihr seid aus dem Vater, dem Teufel, und ihr wollt die Begierden eures Vaters erfüllen“ (Johannes 8,44).  Das griechische Wort für „Begierde“ bedeutet: persönliches Verlangen, Leidenschaft der kranken Seele [2]. 2.Timotheus 2,22: „Fliehe aber vor den jugendlichen Begierden, und laufe Gerechtigkeit, Glauben, Liebe, Frieden nach mit denen, die den Herrn aus reinem Herzen anrufen„. Markus 4,19: „und die Sorgen dieses Zeitalters und der Betrug des Reichtums und die Begierde nach den übrigen Dingen kommen hinein und ersticken das Wort, und es wird unfruchtbar„. Die Frucht am Baum der Erkenntnis Die Frucht, durch die Chavvah (Eva) vom Teufel verführt wurde, war schön anzusehen und sah sehr schmackhaft aus. Was Eva nicht wusste, war, dass alle Schwierigkeiten der Welt und der gesamten Menschheit darin verborgen waren. Sie hätte nur gehorsam sein müssen, ihre Begierde war aber stärker. Die Frucht diente als Köder. So wie in dieser Frucht für Eva sind auch in den Fallen Satans für dich alle Flüche auf einmal enthalten. So kannst du mit einem falschen Schritt gleich viele Sünden auf einmal in dein Leben bringen, Krankheiten und andere Unglücke. Die Köder Satans Um dich zu fangen hat Satan überall seine Diener: in Schulen, Krankenhäusern, Büros, Gemeinden… Er weiß, wer zu ihm gehört und bringt diese Leute (die sich dessen bewusst oder nicht bewusst sind) an den Ort, an dem er sie braucht, um andere zu beeinflussen. Es gibt Menschen, die niemals errettet werden, egal wie viele biblische Lehren sie bekommen. Sie haben ein verhärtetes Herz und sind da, um andere, wackelige Leute, zu fangen, indem sie diese erst einmal beobachten. Der Teufel studiert nämlich seine Beute genau. Er weiß, dass wir sehr emotionale Wesen sind und nutzt das aus. Wenn man die geistlichen Augen geöffnet hätte, würde man die Angelschnur sehen, mit der sich viele Menschen fortbewegen. Wirksamer Köder: Ehepartner Stellen wir uns vor, dass jemand Elohim dienen sollte. Er hat schon von Geburt an bestimmte Gaben und eine Berufung. Auch der Teufel weiß oder ahnt dies, da diesen Menschen eine bestimmte Salbung umgibt. Er wird versuchen, diesem Menschen beispielsweise eine Frau oder einen Mann zuzuführen, welche(r) nichts mit Elohim am Hut und viele Dämonen hat und der/die den Diener/die Dienerin von Elohims Bestimmung wegbringen soll. Werden die beiden ein Paar, bekommt der ursprünglich vorgesehene Diener Elohims die Dämonen und erbt zudem die Flüche seiner Schwiegerfamilie. Er ist blockiert. Manche Menschen haben viele Jahre verloren, weil sie falsch geheiratet haben. Beispiel: König Achab (Ahab) und seine Frau Iyzebel (Isebel) Der israelische König Achab fand Gefallen an einer sidonischen Prinzessin, die gleichzeitig Priesterin Baals war. Sie brachte sowohl ihren Mann als auch ein ganzes Volk, das hinter ihm stand, zu Fall. Beispiel: Iyov (Hiob) und seine Frau Satan hatte alles versucht, um Iyov aus der Heiligung zu bringen. Doch dieser liebte Elohim weiter, obwohl er alles verloren hatte. Iyovs Frau – die seiner sicher überdrüssig war – wurde dann benutzt, indem sie Iyov aufforderte, Elohim zu fluchen und dann zu sterben. Glücklicherweise ließ Iyov sich nicht großartig beeinflussen. Beispiel: König David und Bath-Sheba (Batseba) Durch den Ehebruch Davids mit der Frau eines anderen Mannes, nämlich Bath-Sheba, der Frau des Uriyah (Uria), beging David nicht nur eine Sünde, sondern eine Serie von Verfehlungen begann: Unzucht, Ehebruch, Mord, Lüge, Inzest bei seinen eigenen Kindern, später, Neid, Hass… Falsche Freunde als Köder Wer nicht mit Elohim allein sein kann, wird immer in die Fallstricke Satans fallen. Er muss sich stets in Gesellschaft befinden und läuft Gefahr, sich mit

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Das Zeugnis Yehoshuas Mashiahs (Jesu Christi)

1 Joh 5:6-8: „Dieser Yehoshua, der Mashiah, ist es, der gekommen ist durch Wasser und Blut; nicht im Wasser allein, sondern im Wasser und im Blut. Und es ist der Geist, der Zeugnis gibt, weil der Geist ist die Wahrheit. Denn es sind drei, die im Himmel Zeugnis geben: Der Vater, das Wort und der Heilige Geist, und diese drei sind Einer. Es sind auch drei, die auf der Erde Zeugnis geben: Der Geist und das Wasser und das Blut, und die drei sind für den Einen„. Liest man nun den grünen Teil der Bibelstelle, so kann jemand annehmen, dass es sich hier um 3 Personen handelt, welche im Himmel „walten“, um Zeugnis zu geben über Yehoshua Mashiah (Jesus Christus). Dies wollen wir widerlegen.   1) Was ist ein Zeuge? Laut Wörterbuch (Google) ist ein Zeuge 1. eine „Person, die einen bestimmten Vorfall beobachtet hat“ und 2. eine „Person, die vor Gericht etwas aussagt.“   2) Die Zeugen der Gottessohnschaft:  Hintergrund Alter Bund Der Apostel Yohanan (Johannes) gibt sowohl in seinem Evangelium als auch im 1.Yohananbrief Aufschluss, welche Zeugen für Yehoshua Mashiah aussagen, weil sie ihn kennen. Wir dürfen speziell bei den Aussagen Yehoshuas selbst nicht vergessen, dass dieser damals zu Juden sprach und er noch nicht gestorben, also der Alte Bund noch gültig war. Der besagte, dass ein einziger Zeuge keine Gültigkeit besaß.  Zeugen, die nicht ausreichen Yehoshua beteuert in Joh 5,31: „Wenn ich über mich selbst Zeugnis gebe, ist mein Zeugnis nicht wahrhaftig“. Er sagt diese Worte vor dem Hintergrund des mosaischen Gesetzes: „Durch den Mund zweier Zeugen oder den Mund dreier Zeugen soll ein Wort bestätigt werden“ (5.Mos 19,15; Joh 8,17). Außerdem spricht Yehoshua hier von sich als Mensch, nicht als Elohim (Gott). Joh 5,33-34: „Ihr habt Männer zu Yohanan geschickt und er hat der Wahrheit Zeugnis gegeben. Ich aber nehme nicht das Zeugnis von Menschen …“. Als Elohim kann Yehoshua das Zeugnis eines Menschen nicht annehmen, weil dieses nicht genügt. Er braucht göttliches Zeugnis! Gültige Zeugen: Bibelstellen Yehoshua als Elohim zeugt von sich selbst, weil er weiß, woher er kam und wohin er geht (Joh 8,14). „[…] Der vom Himmel kommt, ist über allen und was er gesehen und gehört hat, darüber gibt er Zeugnis, aber niemand nimmt sein Zeugnis an. Wer sein Zeugnis angenommen hat, hat besiegelt, dass Elohim wahr ist“ (Joh 3,31-33). Wir wissen, dass im Himmel Elohim ist und vom Himmel nur Elohim kommen kann, nichts Menschliches. Der Vater, der ihn gesandt hat, zeugt von ihm (Joh 8,18; Joh 5,37). Er ist zugleich der, welcher ihn gesandt hat und der, welcher gekommen ist. Die Werke Yehoshuas/Elohims zeugen für ihn (Joh 5,36; Joh 10,25). Die Schriften zeugen von Yehoshua (Joh 5,39). Die Schriften sind das Wort Elohims (Dazu mehr im folgenden Kapitel). Die Jünger Yehoshuas zeugen von ihm (Apg 1,8). 3) Die Zeugen im Himmel „Denn es sind drei, die im Himmel Zeugnis geben: Der Vater, das Wort und der Heilige Geist, und diese drei sind Einer“ (1.Joh 5,7). In manchen Übersetzungen steht „und diese drei sind eins“. Das ist nicht richtig. Vielmehr muss an der Stelle stehen: „und diese drei sind EINER“. Die Wortwahl, die hier im Griechischen gebraucht wird, entspricht dem hebräischen „EHAD“, welches im 5.Mos 6,4 vorkommt, wo Elohim die Israeliten lehrt, dass er EINER ist (nicht eins; mangelhafte deutsche Bibelübersetzung!). Daraus geht hervor, dass es sich wirklich auch nur um Einen handelt, nicht um drei voneinander unterschiedliche Personen. Betrachten wir nun die drei genauer, nämlich „der Vater, das Wort und der Heiliger Geist“. Das Wort ist Elohim In Joh 1,1 steht geschrieben: „Im Anfang war der Logos und der Logos war hin zum Elohim und Elohim war der Logos“. Hier kann man nicht behaupten, dass es sich bei „Elohim“ um den Sohn handeln würde, sondern es heißt ELOHIM. Elohim umfasst alles. Er ist der Schöpfer. Im Vers 4 geht es weiter: „In ihm war das Leben …“. Wir glauben, dass in Elohim das Leben ist. „… und das Leben war das Licht der Menschen“. Yehoshua sagt von sich, dass er das Licht der Welt sei (Joh 8,12). Wir erkennen also, dass es sich bei den Erscheinungsformen Vater und Sohn um EINEN handelt, nämlich um den lebendigen Elohim. Der Herr ist der Geist/ Das Wort ist Geist Wir lesen weiter in Joh 1,14: „Und der Logos ist Fleisch geworden und hat unter uns sein Zelt aufgeschlagen …“. Das ist das Wort (Logos), der Vater (welcher laut Joh 4,24 der Geist ist), der Heilige Geist, der im Himmel vorher Zeugnis abgelegt hat und weiter Zeugnis ablegt: „Wenn aber er, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern wird alles reden, was er hören wird und er wird euch das Kommende verkünden“ (Joh 16,13).  Der Geist kann also auch auf der Erde Zeuge sein, worüber wir später noch lesen werden. Er hat sich in Menschengestalt gezeigt. Ganz klar kommt das in 2.Kor 3,17-18 zum Ausdruck, wo es heißt: „Denn der Herr ist der Geist (gemeint ist Yehoshua) und wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit. Wir alle aber, die mit aufgedecktem Gesicht die Herrlichkeit des Herrn in einem Spiegel anschauen, werden in dasselbe Bild verwandelt, von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, wie durch den Herrn, den Geist„. In Joh 6,63 lehrt Mashiah uns: „Der Geist macht lebendig, das Fleisch nützt nichts. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben“. Zusammenfassung: der unbeschreibliche Elohim Im Himmel bezeugt also der Heilige Geist, welcher lebendig macht (Joh 6,63). Man kann mit anderen Worten auch sagen, dass das Wort bezeugt, weil es Geist und Leben ist (Joh 6,63; Joh 1,4). Da das Wort Elohim ist und Elohim Geist ist und Elohim auch der Vater ist, bezeugt also auch der Vater. (Joh 1,1; Joh 4,24) So verstehen wir, dass es sich nicht um unterschiedliche Personen handelt, sondern um unterschiedliche Arten, wie Elohim sich uns zeigt. Verwechseln wir deshalb nicht die verschiedenen Seiten und Facetten Elohims mit verschiedenen Personen! Wer einen Vater braucht, dem ist Elohim Vater. Wer einen Arzt braucht, dem ist Elohim Heiler. Wer ein Wort braucht, dem ist Elohim Wort. Wer Wasser oder Brot braucht, dem ist ER Wasser oder Brot. Wer mehr Feuer braucht, dem ist ER Feuer. ER ist ALLES. Er ist Elohim. ER ist Lamm und Löwe

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Die Gebetserhörung – „Bittet und es wird euch gegeben werden“

Lukas 11,5-13: „5 Und er sprach zu ihnen: Wer von euch wird einen Freund haben und wird um Mitternacht zu ihm gehen, um ihm zu sagen: Freund, leih mir drei Brote, 6 da mein Freund von der Reise bei mir angelangt ist, und ich nichts habe, was ich ihm vorsetzen soll; 7 und der würde von innen antworten und sagen: Mach mir keine Mühe, die Tür ist schon geschlossen und meine kleinen Kinder sind bei mir im Bett. Ich kann nicht aufstehen, um dir zu geben. 8 Ich sage euch, wenn er auch nicht aufstehen und ihm geben wird, weil er sein Freund ist, so wird er wenigstens aufgrund seiner Unverschämtheit aufwachen und ihm geben, soviel er braucht. 9 Darum sage ich euch: Bittet, und es wird euch gegeben werden. Sucht, und ihr werdet finden. Klopft an, und es wird euch aufgemacht werden. 10 Denn jeder Bittende empfängt, und der Suchende findet, und dem Anklopfenden wird aufgemacht werden. 11 Wer unter euch ist demnach ein Vater, den der Sohn um ein Brot bitten wird: Er wird ihm doch wohl nicht einen Stein geben? Oder auch um einen Fisch: Er wird ihm statt des Fisches doch wohl nicht eine Schlange geben? 12 Oder auch, wenn er um ein Ei bäte: Er wird ihm doch wohl nicht einen Skorpion geben? 13 Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben geben könnt, wieviel mehr wird der Vater vom Himmel her denen den Heiligen Geist geben, die ihn bitten!„ 1) Die Beziehung zwischen Beter und Elohim (Gott) Das richtige Verhältnis zu Elohim ist unabdingbar für Gebetserhörung. Freund „Wer von euch wird einen Freund haben …“ (V.5). Schon dieser erste Vers macht deutlich, dass zwischen Elohim und Mensch ein Freundschaftsverhältnis bestehen muss, damit Elohim auf das Gebet antworten kann. Die Worte Yehoshuas (Jesu) drücken aus, dass es leicht sei, etwas von Elohim zu erbitten. Die einzige Bedingung, die Yehoshua (Jesus) nennt, ist das „Freund sein“. Vater-Kind „Wer unter euch ist demnach ein Vater, den der Sohn um ein Brot bitten wird…“ (V.11) Die Vater-Kind-Beziehung ist noch bindender als eine Freundschaft. Das Kind hat nämlich einen legitimen Anspruch auf die Unterstützung und den Unterhalt des Vaters, welcher wiederum dem Kind gegenüber in der Pflicht steht. Er hat das Kind gezeugt und wird deshalb auch für es sorgen. 2) Elohims Rolle und Einstellung Der Hörer des Gebets In Psalm 65,3 wird Elohim so bezeichnet: „Hörer des Gebets! Zu dir wird kommen alles Fleisch“. Dieser Name ist beim Herrn Programm. Er hört – wenn es nur von ihm abhängt – Gebete stets, wie auch in Jesaja 59,1 steht: „Siehe, die Hand des YHWH ist nicht zu kurz, um zu retten, und sein Ohr nicht zu schwer, um zu hören“.  Elohims gute Gedanken für uns Elohims Wille ist es nicht, dass wir zunächst leiden, bevor wir etwas von ihm erhalten. Wie Vater oder Mutter das Wohlergehen ihrer Kinder im Sinn haben, so mag uns auch Elohim glücklich sehen. In Jeremia 29,11-14 steht deshalb: „Denn ich selbst weiß die Gedanken, die ich selbst über euch denke – Spruch des YHWH –, Gedanken des Friedens und nicht zum Unglück, um euch Ausgang und Hoffnung zu gewähren. Und ihr werdet mich anrufen und hingehen und zu mir beten, und ich werde auf euch hören. Und ihr werdet mich suchen und finden, denn ihr werdet nach mir fragen mit eurem ganzen Herzen; und ich werde mich von euch finden lassen – Spruch des YHWH –„.  „[Qof] Nahe ist YHWH allen, die ihn anrufen, allen, die ihn anrufen in Wahrheit. 19 [Resh] Er tut das Verlangen derer, die ihn fürchten, und ihren Hilfeschrei hört er und rettet sie“ (Psalm 145,18-19). Elohims Konstanz Die Position und Einstellung Elohims als Freund und himmlischer Vater ist klar und gilt ewig. Er möchte beständig nur das Gute für uns. „Jede exzellente Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben. Und es kommt vom Vater der Lichter herab, bei dem keine Veränderung oder ein Schatten des Wechsels ist“ (Jakobus 1,17). Elohim ist also konstant. Wenn es an ihm liegt, müsste folgendes Pfeildiagramm immer aufgehen:                         Gebet des Christen           Elohim  →→→→→→  unbedingte Gebetserhörung Woran liegen dann unsere unerfüllten Gebete? 3) Die Rolle und Einstellung des Beters Der wackelige Faktor in obiger Gleichung ist der Christenmensch, also der Betende. Zweifel, Abfall und Irrtümer verurteilen seine Projekte vor Elohim immer wieder zum Scheitern. So werden wir im Folgenden sehen, wie die Herzenshaltung des Beters die Gebetserhörung beeinflusst. Irrtümliche Sichtweisen über Elohim revidieren Nicht umsonst fordert uns Yaakov (Jakobus) auf: „Meine geliebten Brüder, verirrt euch nicht: Jede exzellente Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben. Und es kommt vom Vater der Lichter herab, bei dem keine Veränderung oder ein Schatten des Wechsels ist“ (Jakobus 1,16-17). Wir müssen die Art und Weise, wie wir Elohim sehen, überdenken. Wir fühlen uns manchmal in unserer schlechten Situation insofern wohl, als wir uns als Märtyrer sehen, welche „zum Leiden bestimmt sind“. Elohims Sicht ist anders. Ihm gefällt unser Übel nicht. Bis zum Durchbruch weiterbeten Im Buch Yehoshua (Josua) lernen wir, dass es manchmal Ausdauer im Gebet braucht, um einen Durchbruch zu erlangen. Yehoshua (Josua) erhielt vom Herrn den Auftrag, sechs Tage mit Kriegern und Priestern um die Stadt Yeriycho (Jericho) zu ziehen, bevor dann bei der letzten Umrundung am siebten Tag die Mauern einstürzten (Josua 6). In der Zwischenzeit waren die Israeliten dem Spott ihrer Feinde ausgesetzt, die ihnen mit Sicherheit die Hoffnung auf einen Sieg und auf ein Wunder rauben wollten. Auch Yehoshua (Jesus) erzählte seinen Jüngern ein Gleichnis, das sie ermutigen sollte, zu beten, bis sie das Erbetene erhalten hätten: „Er sagte ihnen aber auch ein Gleichnis dafür, dass sie stets beten und nicht nachlassen sollen, und sprach: Es war ein gewisser Richter in einer Stadt, der Elohim nicht fürchtete und sich vor keinem Menschen scheute. Und es war eine Witwe in jener Stadt. Und sie kam zu ihm und sagte: Schaffe mir Recht von meinem Gegner. Und eine Zeitlang wollte er nicht. Danach sagte er aber zu sich selbst: Wenn ich auch Elohim nicht fürchte und keinen Menschen respektiere, so will ich trotzdem, weil diese Witwe mir Mühe

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Der Sohn des Menschen zur Rechten Elohims

Apg 7,55-56 „Doch er hatte, voll mit dem Heiligen Geist, die Augen auf den Himmel gerichtet (und) sah die Herrlichkeit Elohims, und Yehoshua zur Rechten Elohims stehen. Und er sprach: Siehe, ich sehe die Himmel geöffnet und den Sohn des Menschen zur Rechten Elohims stehen!„ Diese geistliche Schau erhielt Stephanos, der erste Märtyrer. Sie war der Grund für seine Steinigung. Bei religiösen Menschen und denjenigen, welche (noch) wenig Einblick in die Gesamtaussage der Bibel haben, kann diese Vision zu der irrtümlichen Meinung führen, dass am himmlischen Thron zwei Personen sitzen bzw. stehen. Unser Ziel ist es, mit dieser Abhandlung darüber Aufklärung zu bringen. 1) Der Thron Elohims Zunächst wollen wir uns vorstellen, welche Örtlichkeit Stephanos in seiner Vision gesehen haben musste und betrachten dazu die Aussagen Yehoshuas selbst. Beim Verhör vor dem Hohen Rat spielte sich folgende Szene ab: „…Noch einmal fragte ihn der Hohepriester und sagt zu ihm: Bist du der Mashiah, der Sohn des Gelobten? Und Yehoshua sprach: Ich bin es! Und ihr werdet den Sohn des Menschen zur Rechten der Macht sitzen und mit den Wolken des Himmels kommen sehen“ (Mk 14,61-62).  Etwas früher vertraute Yehoshua (Jesus) seinen Jüngern auf dem Ölberg schon an: „Und wenn der Sohn des Menschen in seiner Herrlichkeit kommen wird, und alle heiligen Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen. Und vor ihm werden alle Nationen versammelt werden, und er wird sie voneinander trennen, wie der Hirte die Schafe von den Böcken trennt„ (Mt 25,31-32). Aus den drei bisher gelesenen Bibelstellen gehen folgende Tatsachen hervor: Yehoshua wird als Sohn des Menschen bezeichnet. Elohim (Gott) ist und hat die Macht. Bei der Herrlichkeit Elohims handelt es sich um seinen Thron. Yehoshua hält Gericht. Yehoshua, der zur Rechten steht, sitzt auch zur Rechten und sitzt gleichzeitig auf dem Thron! Wer außer Elohim kann so etwas? Jemand mag wohl behaupten, es gäbe einen Thron für Elohim und einen für Yehoshua. Dies wird aber klar in der Offenbarung widerlegt: „Und sofort war ich im Geist. Und siehe: Ein Thron stand im Himmel, und auf dem Thron jemand, der saß. Und der da saß, war vom Aussehen einem Jaspisstein und einem Sardis vergleichbar, und ein Regenbogen war rings um den Thron, vom Aussehen einem Smaragd vergleichbar“ (Offb 4,2-3). „1 Und ich sah in der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß, ein Buch, innen und außen beschrieben, mit sieben Siegeln versiegelt. […] 5 Und einer aus den Ältesten sagt zu mir: Weine nicht! Siehe, er war siegreich, der Löwe, der aus dem Stamm Yehuda ist, die Wurzel Davids, um das Buch zu öffnen und seine sieben Siegel. 6 Und ich schaute, und siehe, in der Mitte des Thrones und der vier lebendigen Wesen und in der Mitte der Ältesten stand ein Lamm wie geschlachtet, das sieben Hörner hatte und sieben Augen, was die sieben Geister Elohims sind, die über die ganze Erde ausgesandt sind. 7 Und es kam und nahm das Buch aus der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß“ (Offb 5,1.5-7).  „Und ich sah hin, als das Lamm eines von den sieben Siegeln öffnete …„ (Offb 6,1). Wir folgen aus diesen drei Texten Es handelt sich um einen Thron Elohims, nicht um mehrere. Zur Rechten dessen auf dem Thron, also genau dort, wo man den Sohn des Menschen vermuten würde (!), befindet sich ein Buch. Der Löwe aus dem Stamm Yehuda (Juda), der gleichzeitig die Wurzel Davids ist, sollte das Buch öffnen. Tatsächlich wird das Buch aber vom Lamm geöffnet, was bedeutet, dass der Löwe das Lamm ist. Das Lamm sitzt auf dem Thron, nimmt aber das Buch gleichzeitig aus der Hand / Rechten dessen, der auf dem Thron sitzt. Sitzen also zwei Personen auf dem Thron? Dann würde ja einer auf dem anderen sitzen! In keiner anderen Bibelstelle steht jemals, dass zwei Leute auf dem Thron sind. Es ist der Thron des einen Elohims! Elohim ist EINER, der auf dem Thron sitzt: das Lamm, der Löwe, der Menschensohn, der das Buch hat und der wie Edelsteine aussieht. Wir können seine Geheimnisse und Erscheinungsformen nur bewundern, niemals aber mit unserem menschlichen Verstand durchdringen. 2) Der Sohn des Menshen In unserer anfänglichen Bibelstelle heißt es: „Und er sprach: Siehe, ich sehe die Himmel geöffnet und den Sohn des Menschen zur Rechten Elohims stehen!„ (Apg 7,56).  Von diesem Sohn heißt es im Kolosserbrief: „Dieser ist das Bild des unsichtbaren Elohims, der Erstgeborene aller Schöpfung„ (Kol 1,15). Warum aber wird Yehoshua besonders bei Lukas (welcher sowohl das Lukasevangelium als auch die Apostelgeschichte verfasste) immer wieder als Sohn des Menschen bezeichnet? Die Menschwerdung Elohim kann man nicht sehen, weil er Geist ist (Joh 4,24). Es bedurfte der Fleischwerdung Elohims. Da er auf diese Erde als Mensch geboren wurde, nennt man ihn auch Sohn des Menschen. Für das jüdische Volk musste die Vision des Stephanos mit dem erhöhten Menschensohn einerseits etwas besonders Provokatives (für Gegner), andererseits etwas sehr Erfreuliches (für Gläubige des neuen Weges) gewesen sein, da sie ja auf den Mashiahs (Messias) gewartet hatten, der unterschiedliche menschliche Kriterien erfüllen musste. Im Alten Bund wurde beispielsweise über diesen Sohn des Menschen vorhergesagt, dass er Davids Sohn sein würde und dass er ein Priester sein würde. Der Sohn Davids Der von den Juden erwartete Retter sollte ein Nachkomme Davids sein, und somit Sohn eines Menschen. Bei Yehoshua trifft dies in doppelter Weise zu, da sowohl sein Adoptivvater Joseph (aus der Linie Salomos) als auch seine Mutter Maria (aus der Linie Nathans) von David abstammte [1]. In Jer 23,5-6 lesen wir Erstaunliches: „Siehe, Tage kommen – Spruch des YHWH –, da ich dem David einen gerechten Spross erwecken werde; und er wird als König regieren und verständig handeln, und Recht und Gerechtigkeit üben auf dem Land. In seinen Tagen wird Yehuda gerettet werden und Israel in Sicherheit wohnen; und dies wird sein Name sein, mit dem man ihn nennen wird: YHWH Tsidkenu“ (das bedeutet ‚YHWH unsere Gerechtigkeit‘). Die Nachkommen Davids erbten nach israelischem Recht das Königtum Davids. Dieser spezielle Nachkomme sollte nach unserem Text jedoch nicht nur die irdische Königsherrschaft, sondern auch den göttlichen Namen erben! Der war dem Mose am

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