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Die Heiligung

(Alle Namen und Bibelverse sind der deutschen Version der Bibel von Yehoshua Mashiah entnommen)   „Jagt dem Frieden mit allen nach und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird“ (Hebräer 12,14) 1. hagiasmos: Hingabe/Weihe und Reinigung Das griechische Wort hagiasmós „hat mit einer Art Reinigung zu tun. Man trennt sich und wird getrennt von den Dingen der Welt. Es ist die Hingabe an Yehoshua und seine Wirkung im Herzen und im Leben des Menschen“ [1]. Wir erkennen hier, dass damit zum Teil ein Prozess der Heiligung gemeint ist. Wenn wir hier lesen, neben dem Frieden auch dieser Heiligung nachjagen zu müssen, und zwar als Bedingung dafür, den Herrn zu sehen, ist es also für jeden Christen essenziell, genau zu wissen, was dieses Wort bedeutet. Die beiden Bedeutungen werden wir weiter unten näher beleuchten. Zunächst sehen wir uns einen Vers aus dem hebräischen Text der Torah an.     „Und Elohim segnete den siebten Tag und heiligte ihn, denn an demselben ruhte er von all seinem Werk, das Elohim geschaffen hatte, indem er es machte“ (1.Mose/Bereshit 2,3) 2. qadash – abgesondert und geweiht sein Hier lesen wir von dem Ziel und Produkt der Heiligung: Auch das hebräische Ursprungswort qadash spricht von Reinheit. Das Verb bedeutet laut Definition [2], im zeremoniellen oder moralischen Sinne rein zu sein. Der Schöpfer ist schon rein und heilig. Der Mensch und die gefallene Schöpfung müssen daher nicht nur den Prozess der Reinigung und Heiligung durchlaufen, sondern auch vom Schöpfer als rein und heilig erklärt werden. Diese Art von Heiligung ist notwendig, nicht weil unbedingt Sünde oder Schmutz vorhanden ist, sondern weil der Herr etwas Spezielles mit dem Leben dieser Person machen will. Der in der Bibelstelle besagte siebte Tag beispielsweise war gar nicht unehrenhaft oder unrein. Er sollte unter allen Tagen nur eine besondere Funktion erfüllen.     „Ihr aber werdet vollkommen sein, wie euer Vater in den Himmeln vollkommen ist!“ (Matthäus 5,48) 3. Aussicht auf Vollkommenheit Yehoshua erklärt hier den Kindern Elohims (Gottes) in seiner Bergpredigt, dass sie vollkommen sein werden. Im Gegensatz zu vielen Bibelversionen in unterschiedlichen Sprachen, in denen es heißt „Seid/Werdet vollkommen, wie euer Vater in den Himmeln vollkommen ist“ – also die Aussage des Herrn als Befehlsform (Imperativ) übersetzt wurde, ist hier [3] die Zukunftsform verwendet. Die Zeitform „Futur“ heißt, dass etwas ganz sicher in der Zukunft geschehen wird. Anstatt eines frustrierenden Befehls, den kein Mensch befolgen kann, weil einfach niemand vollkommen ist [4], gibt uns der Herr Yeshua hier eine schöne Aussicht: Wir werden vollkommen sein! Natürlich impliziert dieses Endziel der Perfektion auch einen vorausgehenden Prozess: die Perfektionierung. Dabei ist es so gut, das Bild unseres vollkommenen himmlischen Vaters im Blick zu haben; umso besser für uns, dass er selbst auf die Erde gekommen ist, um uns sein Vorbild zu geben!     „Und du sollst das Salböl nehmen und die Wohnung salben und alles, was darin ist, und du sollst sie heiligen und alle ihre Geräte, und sie soll heilig werden. Und du sollst den Brandopferaltar salben und alle seine Geräte und den Altar heiligen, und der Altar soll heilig der Heiligen sein. Und du sollst das Becken salben und sein Gestell und es heiligen. Und du sollst Aaron und seine Söhne herzunahen lassen an den Eingang des Versammlungszeltes und sie mit Wasser waschen. Und bekleide Aaron mit den heiligen Kleidern und salbe ihn und heilige ihn, dass er mir den Priesterdienst ausübe. Und seine Söhne sollst du herzunahen lassen und sie mit den Tuniken bekleiden. Und du sollst sie salben, so wie du ihren Vater gesalbt hast, dass sie mir den Priesterdienst ausüben. Und ihre Salbung soll geschehen, um ihnen zu einem ewigen Priestertum zu sein in ihrer Generation. Und Moshe tat nach allem, was ihm YHWH geboten hatte, so tat er“ (2.Mose/Shemot 40,9-16) 4. Die auserwählten Geräte Wir lesen hier von einem Auftrag, den YHWH (Jahwe) dem Moshe (Moses) gegeben hatte, als es um die Errichtung des Heiligtums ging: Er sollte sowohl Utensilien als auch Personen für den Dienst im Tempel bereit machen, also wie vorhin erwähnt, vervollkommnen. Wir lesen hier die verschiedenen Ausdrücke „heiligen“, „salben“, „waschen“, „bekleiden“. Wie wir vielleicht schon gehört haben, ist der Alte Bund, in dem es um die physische Errichtung eines Heiligtums ging, immer ein Bild für das Geistige, das Yehoshua mit seiner Gemeinde, der Versammlung der Gläubigen, vorhatte und vorhat. Genauso wie diese Geräte und die Söhne Aarons sollen auch wir für den Dienst am Heiligen vorbereitet werden und sein. Der Heilige ist Elohim selbst, seine Kinder sind seit 2000 Jahren als „Tempel des Heiligen Geistes“ [5] auf der Erde. Dies hat seit das Kreuzeswerk, die Auferstehung und die Ausgießung des Heiligen Geistes bewirkt. Und seitdem gelten auch die Kinder Elohims als heilige Priesterschaft [6] entsprechend der Söhne Aarons, die Priester am Heiligtum im Alten Bund waren. Somit lässt sich schon erkennen, dass es Menschen gibt, die wie früher diese Utensilien dem Herrn geweiht sind. Ein Elohim Geweihter kann nicht mehr sehen, tun oder sagen, was er will, sondern muss für Elohim brauchbar sein und gemacht werden. Das nennt man Heiligung.     „Als aber die Güte und die Menschenliebe unseres Retter-Elohims erschien, errettete er uns nicht aus Werken heraus, die wir in Gerechtigkeit getan hätten, sondern nach seiner Barmherzigkeit durch das Bad der Neugeburt und Erneuerung des Heiligen Geistes, den er über uns durch Yehoshua Mashiah, unseren Retter, reichlich ausgegossen hat, damit wir, durch seine Gnade gerechtfertigt, entsprechend der Hoffnung des ewigen Lebens Erben werden“ (Titus  3,4-7) 5.  Etappen der Heiligung 5.1.  Erste Etappe der Heiligung: Neugeburt, Weihe, Hingabe Was hier der Apostel Paulos seinem Gefährten Titus erklärt, verdeutlicht sehr schön, was passiert, wenn jemand Yehoshua Mashiah (Jesus Christus) als seinen Herrn und Retter annimmt und sich dafür entscheidet, an ihn zu glauben. Wir sprechen hier von dem Vorgang, der allgemein „Bekehrung“ genannt wird. Man wird „durch seine Gnade gerechtfertigt“, wie im obigen Vers gesagt, und man empfängt den Heiligen Geist. Diese erste Etappe der Heiligung hat – wie auch in folgenden Versen veranschaulicht, mehrere Namen. Gemeint

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Die Einladung

Der Text beschreibt die Einladung Elohims (Gottes) zum „Hochzeitsmahl des Lammes“ als Sinnbild für das Heil und das ewige Leben. Er macht deutlich, dass weltliche Dinge wie Besitz, Familie oder Bequemlichkeit diese Einladung nicht verdrängen dürfen. Gläubige werden aufgerufen, Elohim an erste Stelle zu setzen und ihren Glauben aktiv zu leben.   Einleitung Die Entrückung der Braut des Lammes, also der Christen [1], steht unmittelbar bevor, um das Hochzeitsmahl im Himmel zu feiern. Die Gesamtheit der Gläubigen ist die „Verlobte“ Yehoshua Mashiahs, im Himmel findet dann nach dem Ereignis der Entrückung die Hochzeit statt.   Was ist das Hochzeitsmahl? Beim Hochzeitsmahl des Lammes handelt es sich um die Versammlung der entrückten Gläubigen im Himmel, wie es uns im Buch  Offenbarung/ Apokalypsis, Kapitel 19, Verse 6 bis 9 beschrieben Wird:  „Und ich hörte (es) wie eine Stimme einer großen Volksmenge und wie eine Stimme vieler Wasser und wie eine Stimme mächtiger Donner, die sprachen: Hallelu-Yah! Denn der Herr, unser Elohim, der Allmächtige, regiert. Lasst uns fröhlich sein und frohlocken und ihm Ehre geben, denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich vorbereitet. Und es wurde ihr gegeben, dass sie sich in feines Leinen, glänzend und rein, kleidet. Denn das feine Leinen ist die Gerechtigkeit der Heiligen. Und er spricht zu mir: Schreibe: Glückselig (sind) diejenigen, die zum Hochzeitsmahl des Lammes eingeladen sind! Und er spricht zu mir: Dies sind Elohims wahre Worte.“  Diejenigen, die am Hochzeitsmahl teilnehmen, sind die, deren Name im Buch des Lebens geschrieben steht. Man bekommt dort seinen Lohn, seine Belohnung für das, was man auf der Erde für den Herrn geleistet hat. Von jedem wird Rechenschaft gefordert werden, je nach den Gaben, die ihm gegeben wurden. Laut der heiligen Schrift gibt es Auszeichnungen, es werden Kronen verliehen werden.[2] Jedes Mal, wenn uns in der Bibel von einer Einladung oder von einem gemeinsamen Essen erzählt wird, erinnert uns das an das ultimative Gastmahl bei der Hochzeit des Lammes und der Braut im Himmel . Der Herr Yehoshua wird zu uns nämlich über nichts sprechen, was er nicht selbst auf der Erde erlebt hat.   Das Gleichnis vom Gastmahl Im Lukasevangelium 14, Verse15-24 lesen wir vom großen Abendmahl. Der Herr bringt uns hier – wie an viele anderen Stellen – die spirituellen Gegebenheiten näher, indem er uns mit den physischen Sachen konfrontiert und diese erklärt.   „Als aber einer der Feiernden dies hörte, sagte er zu ihm: Glückselig (ist), wer Brot essen wird im Reich Elohims! 16 Er sprach aber zu ihm: Ein gewisser Mensch machte ein großes Abendmahl und lud Viele ein. 17 Und er sandte seinen Sklaven zur Stunde des Abendmahls, um den Gästen zu sagen: Kommt, denn es ist schon alles bereit. 18 Aber sie fingen alle ausnahmslos an, sich zu entschuldigen. Der Erste sagte zu ihm: Ich habe einen Acker gekauft und muss unbedingt hinausgehen und ihn besehen. Ich bitte dich, halte mich für entschuldigt. 19 Und ein anderer sagte: Ich habe fünf Paar Ochsen gekauft und ich gehe, um sie zu untersuchen. Ich bitte dich, halte mich für entschuldigt. 20 Und ein anderer sagte: Ich habe eine Frau geheiratet und darum kann ich nicht kommen. 21 Da kam der Sklave zurück und berichtete dies seinem Herrn und der Hausherr wurde zornig und sprach zu seinem Sklaven: Geh schnell hinaus auf die Straßen und Gassen der Stadt und bringe die Armen und Verstümmelten und Lahmen und Blinden hier herein. 22 Und der Sklave sagte: Herr, es ist geschehen, was du geboten hast, und es ist noch Platz. 23 Und der Herr sprach zu dem Sklaven: Geh hinaus auf die Wege und an die Zäune und zwinge sie, hereinzukommen, damit mein Haus voll wird. 24 Denn ich sage euch, dass nicht einer jener Männer, die eingeladen waren, mein Abendmahl kosten wird.“ Hier lesen wir, dass es verschiedene Gründe gibt, die jemand vorgeben kann, um nicht an diesem Gastmahl teilzunehmen.   Die Ausreden In unserem Gleichnis lehnen drei Personen die Einladung ab. „Aber sie fingen alle ausnahmslos an, sich zu entschuldigen“, heißt es im Vers 18.   Der Bauch Die erste Person müsse sich um ihren kürzlich gekauften Acker kümmern. Auf dem Feld wachsen die Pflanzen, das Getreide und die Früchte, die uns ernähren. Es ist ein Symbol für die Dinge, die wir essen. Dieser Erste konnte nicht dienen, weil ihm das Essen so wichtig war. Den Bauch als Beweggrund für eine Ausrede hat auch die zweite Person, die Ochsen gekauft hat (Vers 19). Diese Tiere sind ein Bild für das Fleisch, das wir essen. Alles was wir verzehren, geht in die Toilette und letztendlich in die Kläranlage, egal wie gut es schmeckt oder wie exquisit es sein mag, egal wie gut sortiert der Markt oder das Kaufhaus wohl ist. Alles, was wir auf der Erde kaufen, hat keinen bleibenden Wert, auch wenn die Qualität noch so ausgezeichnet ist. Es handelt sich um vergänglichen Wert, um vergängliches Werk. Alles wofür wir auf der Erde arbeiten, bleibt auf der Erde, weil es nur um den Erhalt der irdischen Dinge geht. Es hat keinen bleibenden Verdienst für das Himmelreich. Irdischer Reichtum verschafft uns keinen Zutritt zum Hochzeitsmahl. Achtung, damit kein Missverständnis entsteht: Der Herr ist einverstanden mit der irdischen Nahrung, weil sie unseren Körper erhält. Aber er legt mehr wert auf das Wort Elohims, die Nahrung für die Seele und den Geist.   Die Frau Der Dritte an der Einladung Uninteressierte hat wegen seiner Frau abgewiesen. Ihm war die Ehe wichtiger als die Einladung des Herrn. Zwar hat Elohim in seinem Wort gesagt, dass es nicht gut für den Menschen sei, alleine zu sein. Man darf jedoch seine Ehe niemals über die Einladung des Herrn stellen! Dieser Mensch allerdings hat das Heil wegen seiner Frau verweigert. Wenn der Herr dich so sehr liebt, dass er dich dringend retten will, kann er dir die Frau oder den Mann auch wegnehmen, wenn du deiner Berufung wegen ihr oder ihm nicht nachkommst.  Auch wenn du wegen deiner Kinder oder Eltern oder anderer Familienmitglieder nicht in deine Berufung kommst, kann der Herr sie dir wegnehmen oder dich von ihnen trennen. Die Einladung zum Hochzeitsmahl ist der wichtigste Ruf. Falls du die Einladung

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Der Eifer für den Herrn

Der Eifer für den Herrn (Alle Bibelverse und Namen wurden der deutschen Ausgabe der Bibel von Yehoshua Mashiah entnommen)    „Da erinnerten sich seine Jünger daran, dass geschrieben steht: Der Eifer für dein Haus hat mich verzehrt“ (Johannes/Yohanan 2,17) 1)     Was ist Eifer? Im Wörterbuch wird Eifer definiert als  ernsthaftes Bemühen, Verfolgen eines Ziels Begeisterung für eine Sache aufgeregte Eile [1] Das altgiechische Wort für „Eifer“ heißt zelos. Dieses Wort meint ursprünglich, dass man sich um eine Sache oder einen Menschen so leidenschaftlich sorgt, dass dadurch eine hitzige Erregung entsteht, sei es positiv als Eifer oder negativ als Eifersucht. Diese Hitze oder Glut im positiven Sinn ist die Begeisterung und Leidenschaft des Geistes, auch beim Verteidigen von etwas oder jemandem. Das kann man auch Enthusiasmus nennen. Im anderen Sinn kann zelos auch Eifersucht bedeuten, entweder von Menschen, aber auch Elohims (Gottes) Eifersucht.   „14 Und er fand im Tempel Rinder-, Schaf-, Taubenverkäufer und Geldwechsler vor, die dort saßen. 15 Und er machte eine Peitsche aus kleinen Stricken und verjagte sie alle aus dem Tempel, samt den Schafen und Rindern. Er verstreute das Geld der Geldwechsler und stieß die Tische um. 16 Und er sprach zu den Taubenverkäufern: Nehmt diese Sachen von hier weg! Und macht das Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle. 17 Da erinnerten sich seine Jünger daran, dass geschrieben steht: Der Eifer für dein Haus hat mich verzehrt„ (Johannes/Yohanan 2,14-17) 2)     Der verzehrende Eifer Die Menschen damals dachten sicher, dieser Mann, der die Händler aus dem Tempel peitschte, sei verrückt. Es war aber ein Eifer für den Herrn, ja auch ein Eifer des Herrn. Die Sorge darum, dass der Tempel verschmutzt sei, war zu groß! Wo ist aber dieser Eifer, für den Herr einzutreten, bei uns? Der Eifer muss wie ein Feuer sein, das nicht aufzuhalten ist.    „26 Denn wenn wir absichtlich sündigen, nachdem wir die präzise und korrekte Kenntnis der Wahrheit empfangen haben, bleibt kein Opfer für Sünden mehr übrig, 27sondern so ein furchterfülltes Erwarten des Gerichts und Glut eines Feuers, das im Begriff ist, die Gegner zu verzehren“ (Hebräer 10,26-27) 3)     Gericht Das oben erwähnte Wort zelos wird in dieser Bibelstelle mit „Glut“ übersetzt. Der Eifer des Herrn wird somit mit einer Feuersglut verglichen, die alles verzehrt, was entgegensteht. Dies war derselbe Eifer, der Yehoshua bei der Säuberung des Tempels antrieb. Dieser Eifer richtet die Werke der Finsternis. Er muss aber klar vom falschen Eifer abgegrenzt werden, von dem wir in den folgenden Versen lesen.    „13 Wer ist weise und intelligent unter euch? Er zeige aus einem guten Verhalten seine Werke in Sanftheit der Weisheit. 14 Aber wenn ihr bitteren Eifer und einen parteiischen Geist in euren Herzen habt, brüstet euch nicht und lügt nicht gegen die Wahrheit. 15 Denn diese ist nicht die Weisheit, die von oben herabkommt, sondern sie ist irdisch, sinnlich und teuflisch. 16 Denn da, wo Eifersucht und ein parteiischer Geist ist, herrschen Unordnung und alle Arten von bösen Taten“ (Jakobus/Yaakov 3,13-16) 4)     Der bittere Eifer Es gibt einen falschen, bösartigen Eifer. Dieser beginnt im Herzen, weil in Markos 7 geschrieben steht, dass alle Dinge aus dem Herzen kommen. Die Person mit bitterem Eifer hat ein Problem im Herzen, sie ist gefangen und braucht Befreiung, weiß dies aber nicht. Paulos hatte beispielsweise auch den Eifer für die Torah, das jüdische Gesetz, noch bevor er sich zu Yehoshua bekehrte. Er war 100% Eiferer und hatte riesige Leidenschaft für seine Sache, aber in eine falsche Richtung. Dort fand man keine Weisheit, keine Liebe.    „1 Brüder, das Wohlwollen meines Herzens und mein Flehen zu Gunsten Israels zu Elohim betrifft das Heil. 2 Denn ich gebe ihnen Zeugnis, dass sie Eifer für Elohim haben, aber nicht nach präziser und korrekter Erkenntnis. 3 Denn da sie Elohims Gerechtigkeit nicht erkannten und ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten suchten, haben sie sich der Gerechtigkeit Elohims nicht untergeordnet“ (Römer 10,1-3)  5)     Eigene Gerechtigkeit oder Elohims Gerechtigkeit? Wenn wir unser Herz genau erforschen, werden wir feststellen, ob wir unsere eigene Gerechtigkeit aufstellen wollen oder Elohims Gerechtigkeit. Wollen wir jemandem die Wahrheit sagen, stellen wir uns doch die Frage: Sprechen wir, um uns zu rechtfertigen oder uns zu zeigen oder sprechen wir, um die Sache des Herrn zu verteidigen? Hat man den bitteren Eifer, scheut man nicht davor zurück, anderen Menschen wehzutun, um seine eigene Sache, sein eigenes Ansehen, seine eigene Position zu verteidigen. (Ja, es stimmt, dass sich Menschen immer in ihren Gefühlen verletzt fühlen werden, sogar wenn jemand ihnen die Wahrheit sagt. Davon sprechen wir nicht.) Um jedoch wahren vom falschen Eifer zu unterscheiden, muss man untersuchen, ob es um die Sache des Herrn oder um das eigene Ego geht. So gibt es Leute, die haben Eifer dafür, den anderen bloßzustellen. Sie tun, was sie tun, nicht aus Liebe zum Herrn, sondern nur um zu zeigen, dass sie Recht haben und der andere im Unrecht ist. Genau das ist der „bittere Eifer“. Diese Art von Eifer bringt Spaltung, weil es ein parteiischer Geist ist. Der bittere Eifer ist beispielsweise auch rassistisch. Er stellt sich selbst als besser hin. Achten wir auf unsere Herzen!     „15 Und wenn dein Bruder gegen dich gesündigt hat, dann geh hin, tadle ihn zwischen dir und ihm allein. Wenn er auf dich hört, so hast du deinen Bruder gewonnen. 16 Wenn er aber nicht hört, dann nimm noch einen oder zwei mit dir, damit aus dem Mund von zwei oder drei Zeugen jede Sache bestätigt werde. 17 Wenn er aber nicht auf sie hören wird, so sage es der Versammlung. Wenn er aber auch auf die Versammlung nicht hören wird, so sei er für dich wie der Heide und der Zöllner“ (Matthäus/Mattithyah 18,15-17) 6)     Seinen Bruder gewinnen In diesen Versen wird uns gezeigt, wie man den Bruder gewinnen kann, also (zurück) gewinnen für Yehoshua und nicht für einen anderen Zweck. Es ist darum so wichtig, dass unser Herz rein ist, auch wenn es unter Geschwistern etwas zu regeln gibt. Wenn demnach zwei Personen es nicht schaffen,

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Wir sind vergänglich

Wir sind vergänglich (Alle Namen und Bibelverse sind der deutschen Version der Bibel von Yehoshua Mashiah entnommen)   „5 Tue mir kund, YHWH, mein Ende, und das Maß meiner Tage, was es ist, damit ich wisse, wie vergänglich ich bin! 6 Siehe, Breiten einer Hand hast du meinen Tagen gegeben, und meine Lebensdauer ist wie nichts vor dir. Ja, nur ein Dampf ist jeder Mensch, der dasteht. Selah. 7 Ja, als ein Schattenbild wandelt der Mann umher; ja, vergebens ist er voll Unruhe; er häuft auf und weiß nicht, wer es einsammeln wird.“ (Psalm 39:5-7) Das hebräische Wort für „vergänglich“ bedeutet auch „verworfen“, „abgelehnt“, „flüchtig“, „mangelhaft“, „nur vorübergehend“ und zeigt wirklich die Kurzlebigkeit und Unvollkommenheit des Menschen auf. Er wird sogar mit einem Dampf verglichen, den man ja nicht sehen kann und der kaum spürbar und sofort wieder weg ist. Alles was der Mensch von sich aus produziert, ist ebenfalls diesen Kriterien unterworfen. Somit gehört alle Ehre dem Herrn, falls wir etwas Gutes hervorbringen! Keine dieser fehlerhaften, flüchtigen Kreaturen kann sich selbst für ihre Errungenschaften loben. Somit ist Stolz völlig unnötig! Wir sollen außerdem immer daran denken, dass wir nicht ewig auf der Erde leben und für die uns anvertrauten Dinge nur begrenzte Zeit haben.    „Und YHWH Elohim bildete den Menschen aus dem Staub des Erdbodens, und er hauchte in seine Nasenlöcher den Odem der Leben, und der Mensch wurde eine lebendige Seele“ (1.Mose/Bereshit 2:7)  Der Mensch wurde aus Staub gemacht, man kann dafür auch „Lehm“, „Erde“ sagen. Das ist eine schmutzige, nicht achtenswerte Substanz. Wir lesen aber auch davon, wie der Mensch lebendig und wertvoll wurde: durch den Lebensatem, der ihm von Elohim eingehaucht wurde. Das ist der Heilige Geist. Nur dieser ist es, der uns kostbar macht und uns Werke hervorbringen lässt, die auch wertvoll und dauerhaft sind, nicht aus unserer eigenen Kraft.    „Und Adonay hat gesprochen: Weil dieses Volk mit seinem Mund sich naht und mit seinen Lippen mich ehrt, und sein Herz fern von mir hält, und ihre Furcht vor mir angelerntes Menschengebot ist“ (Jesaja/Yesha’yah 29:13) Diese Verse zeigen genau unseren angeblichen „Gottesdienst“, wenn er nur äußerlich ist und das Herz nicht dabei ist. Es ist wie mit dem Menschen, der aus dem „Staub vom Erdboden“ gemacht ist, aber nicht den „Odem der Leben“ hat. Achten wir nicht mehr auf das Äußerliche, Vergängliche, auf das „angelernte Menschengebot“. Fürchten wir ab jetzt lieber das, was wirklich bleibt und was der Heilige Geist ins Herz gelegt hat.   „13 Nun zu euch allen, die ihr sagt: Heute oder morgen wollen wir in die und die Stadt gehen und dort ein Jahr verbringen und Handel treiben und Gewinn machen. 14 Ihr wisst keinesfalls, was der morgige Tag bringen wird. Denn was ist euer Leben? Es ist nur ein Dampf, der ein wenig Zeit sichtbar ist und dann verschwindet“ (Jakobus/Yaakov 3:13-14) Wir nehmen uns viele Dinge vor und machen uns Pläne. Wir denken, wir hätten unbegrenzt Zeit, um diese Pläne in die Tat umzusetzen. Egal ob es um die Dinge des täglichen Lebens geht oder um die Ideen Elohims: Wir wissen tatsächlich nicht, „was der morgige Tag bringen wird“: Krankheit? Schicksalsschläge? Tod?    „Und wie es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht“ (Hebräer 9:27) Die Tatsache des Sterbens jedes Menschen ist offensichtlich. Niemand entgeht dieser Tatsache. Der Herr helfe uns, diese Zeit auf der Erde ab jetzt so zu verbringen, dass das anschließende Gericht für uns ein Anlass des Glücks und nicht des Bedauerns sein wird!

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Der Heilige Geist

Viele Schriftstellen zeugen vom Heiligen Geist. Den Kindern Elohims helfen diese Verse, um den Heiligen Geist besser kennenzulernen und so unterscheiden zu können, ob gerade der Heilige Geist spricht oder ob sie es mit einer falschen Eingebung zu tun haben. Man nennt dieses Unterscheidungsvermögen auch „Urteilskraft“. 1) Wer ist der Heilige Geist? Der Geist der Wahrheit –> Joh 14,17 „…den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn weder sieht noch kennt. Ihr kennt ihn aber, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein“. Der Geist der Wahrheit kann nur die Wahrheit sprechen und über die Wahrheit sprechen. Er lügt nie, im Gegensatz zum Vater der Lüge, von dem wir in Joh 8,44 lesen: „Ihr seid aus dem Vater, dem Teufel, und ihr wollt die Begierden eures Vaters erfüllen. Er ist ein Mörder von Anfang an gewesen und er ist nicht in der Wahrheit stehen geblieben, denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, redet er aus seinen Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben“. Der Geist der Heiligkeit –> Röm 1,3-4 „Über seinen Sohn, der dem Fleisch nach aus dem Samen Davids gekommen ist, und dem Geist der Heiligkeit nach bestimmt ist als Sohn Elohims in Kraft, durch die Auferstehung Yehoshua Mashiahs, unseres Herrn, aus den Toten“.  Da der Heilige Geist heilig ist, überzeugt er von Sünde und Gerechtigkeit und Gericht.  „Und wenn er gekommen ist, wird er die Welt von Sünde und von Gerechtigkeit und von Gericht überzeugen“ (Joh 16,8). Der Parakletos –> Joh 14,16 und 1.Joh 2,1 „Und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Parakletos geben, um in Ewigkeit bei euch zu sein“.  In verschiedenen Bibelübersetzungen wird dieses griechische Wort unterschiedlich wiedergegeben, beispielsweise mit „Beistand“, „Tröster“… Wir lesen in den Kommentaren in der BYM (https://bym.zurueckzumwort.org/bible) über das griechische Nomen und Adjektiv „parakletos“: Dies bedeutet „vorgeladen“, „zur Seite gerufen“, „zur Hilfe gerufen“. Als Nomen bezeichnet es „einer, der für einen anderen plädiert“, „ein Richter“, „ein Prozessbeteiligter“, „ein Verteidiger“, „ein Rechtsbeistand“, „ein Anwalt“.  Eine weitere Erklärung finden wir in 1.Joh 2,1: „Yehoshua, unser Verteidiger: Das Wort „parakletos“ (griech. Nomen) findet sich ebenso in Joh 14 bis 16 wieder, wo es für den Heiligen Geist verwendet wird. Der Herr hat momentan die Funktion unseres Verteidigers oder Rechtshelfers im Himmel (siehe Röm 8,34 und Hebr 7,25).“ „Meine Kinderlein, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand gesündigt hat, haben wir einen Parakletos beim Vater, Yehoshua Mashiah, den Gerechten“ (1.Joh 2,1).  Hier ziehen wir wieder Parallelen zur vorhin schon gelesenen Bibelstelle aus Joh 16,8 „Und wenn er gekommen ist, wird er die Welt von Sünde und von Gerechtigkeit und von Gericht überzeugen“.  Wenn also der Geist der Heiligkeit von Gerechtigkeit überzeugt und der Parakletos Yehoshua Mashiah ist, der Gerechte, ist mit dem Geist der Heiligkeit auch Yehoshua Mashiah gemeint!! Der Geist von Yehoshua –> Phil 1,19-20 „Denn ich weiß, dass sich dies (für) mich als Heil herausstellen wird durch euer Flehen und durch Unterstützung des Geistes Yehoshua Mashiahs, 20 nach meiner anhaltenden Erwartung und Hoffnung, dass ich mich für nichts schämen muss…“.  Auch hier ist zu erkennen, dass es sich um ein und denselben Geist handelt, den Parakletos: den Geist Yehoshuas, der unterstützt. Der Geist des Herrn –> Lk 4,18-19 und Jes 61,1-2 „Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, die Armen zu evangelisieren; er hat mich gesandt, die mit zerbrochenen Herzen zu heilen, den Gefangenen Freiheit und den Blinden neue Sicht zu predigen, die Zerschlagenen freizusetzen, 19 zu predigen ein angenehmes Jahr des Herrn“.  Der vom Propheten Yesha’yah genannte Geist des Herrn wird hier vom Herrn Yehoshua selbst wieder erwähnt. Der Geist Elohims -> Röm 8,9 „Ihr seid aber nicht im Fleisch, sondern im Geist, wenn tatsächlich Elohims Geist in euch wohnt…“.  Wenn wir den Vers weiterlesen, erkennen wir, dass dieser Geist Elohims auch der Geist des Mashiah ist. Der Geist des Mashiah –> Röm 8,9 „…Wenn aber jemand den Geist Mashiahs nicht hat, der ist nicht sein“. Siehe auch Apg 16,7. Eine andere Stelle über den Geist Mashiahs bezeugt, dass es den Heiligen Geist schon im Alten Bund gegeben hat:  „Heil, bezüglich dessen die Propheten nachforschten und ängstlich und fleißig recherchiert haben, die bezüglich der Gnade in euch prophezeit haben; 11 untersuchend, auf welche Zeit oder welchen Umstand der Geist Mashiahs, der in ihnen war, hindeutete, der schon vorher von den Leiden Mashiahs und von den darauffolgenden Herrlichkeiten zeugte“ (1.Petr 1,10-11). Der Heilige Geist ist also auf keinen Fall eine von drei Personen (Vater, Sohn, Geist), sondern es ist alles EINER, ein und derselbe, wie wir nun gelesen haben. 2) Beispiele von Personen mit Heiligem Geist Hatte Yohanan der Täufer den Heiligen Geist? Yohanan der Täufer und der Heilige Geist –> Lk 1,39-45 In dem Bericht über den Besuch Miryams bei ihrer Verwandten Eliysheba, der Mutter Yohanans, erfahren wir, dass sowohl Eliysheba mit dem Heiligen Geist erfüllt wurde, als auch ihr Baby im Bauch schon mit Heiligem Geist erfüllt war.  „Und Miryam stand in diesen Tagen auf und ging eilig in die Gebirgsregion, in eine Stadt Yehudas. 40 Und sie kam in das Haus Zekaryahs und begrüßte Eliysheba. 41 Und es geschah, sowie Eliysheba den Gruß Miryams hörte, dass das Baby in ihrem Bauch hüpfte. Und Eliysheba wurde mit dem Heiligen Geist erfüllt 42 und rief mit lauter Stimme und sprach: Du bist unter den Frauen gesegnet, gesegnet ist auch die Frucht deines Bauchs. 43 Und woher (geschieht) mir dies, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? 44 Denn siehe: Sobald die Stimme deines Grußes in meine Ohren drang, hüpfte das Baby vor Freude in meinem Bauch. 45 Und glückselig ist, die geglaubt hat, denn es wird sich erfüllen, was vom Herrn zu ihr geredet wurde“. Yohanan und der Geist des Eliyah –> Mt 17,11-13 Yohanan sagte von sich selber, dass er nicht der kommende Eliyah sei. Diese Aussage bezog sich auf die Vorstellung der Juden, dass Eliyah wieder so komme, wie er in den Himmel aufgefahren war. Da sich Yohanan der Täufer nicht mit dieser Figur identifizierte, beteuerte er in Joh 1,21, dass er nicht Eliyah sei: „Und sie fragten ihn: Was also? Bist du Eliyah? Und er sagt: Ich bin es nicht…“. Yehoshua hingegen verglich Yohanan sehr wohl mit Eliyah. Mt 11,10-14: „Denn es ist der, von dem geschrieben steht: Siehe, ich sende meinen Boten vor deinem Angesicht her,

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Ein Jünger Yehoshuas (Jesu) sein

1) Was ist ein Christ? Das Wort „Christ“ kommt in der Bibel tatsächlich nur drei Mal vor, und zwar erwähnt es Lukas zwei Mal in der Apostelgeschichte und Petros in seinem 1. Brief ein Mal.  Apostelgeschichte 11,26: „Und als er ihn gefunden hatte, brachte er ihn nach Antiochia. Da geschah es mit ihnen, dass sie ein ganzes Jahr in der Versammlung zusammenkamen und eine zahlreiche Menge lehrten, und dass die Jünger zuerst in Antiochia Christen genannt wurden„.  Wir entnehmen hier, dass der eigentliche Begriff für diejenigen, die Yehoshua nachfolgten, „Jünger“ war und dass diese erst „Christen“ genannt wurden, nachdem sie intensive Lehre empfangen hatten, also das Wort in ihnen Wurzeln gefasst hatte. Die „Christen“ sind demnach schon vollendete Jünger. Daraus erkennen wir, dass der Terminus „Christ“ eine andere Bedeutung als die ihm heutzutage zugemessene hat. In unserer Zeit wird „Christ“ recht inflatiös und gedankenlos für einen Teil der Menschheit gebraucht, der Kirchen und gewissen religiösen Gruppierungen angehört. Das Wort „Jünger“ kommt hingegen in der Bibel über 260-mal vor. Somit stellt sich vielmehr nachfolgende Frage. 2) Was ist ein Jünger Yehoshuas letzte Worte vor seiner Himmelfahrt bestanden in dem recht bekannten Missionsauftrag an seine Apostel:  „Die elf Jünger gingen aber nach Galiläa auf den Berg, wohin Yehoshua sie bestellt hatte. (…) Wenn ihr gegangen seid, macht also alle Nationen zu Jüngern, indem ihr sie tauft für den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, indem ihr sie lehrt, alles zu bewahren, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters. Amen!“ (Matthäus 28,16 und 19-20).  Jünger wird man also ab dem Tag der Bekehrung, also wenn man zum Glauben an Yehoshua kommt.  Wir lesen hier, dass man als Jünger in die Lehre geht, eine Ausbildung macht. Davon zeugt auch das griechische Wort für Jünger, mathetes, das „Lernender“, „Schüler“, „Jünger“ bedeutet. In der Glaubensschule muss man lernen und Lehre bekommen. Genauso wie im normalen Leben gibt es im Glauben auch fleißige und faule, schnelle und langsame Studenten. Das Alter spielt hier keine Rolle. Im Lateinischen lautet das entsprechende Wort discipulus. Auch dieses bedeutet „Student“, „Lehrling“, „Jünger“. Abgeleitet werden davon die englische und französische Übersetzung des Wortes „Jünger“: „disciple“, aber auch die in unserem Sprachgebrauch bekannte „Disziplin“. Aufschluss über die Jüngerschaft gibt besonders der Prophet Yesha’yah (Jesaja) in Jesaja 50,4-5: „Adonay YHWH [1] hat mir eine Zunge der Jünger gegeben, damit ich wisse, den Müden durch ein Wort aufzurichten. Er weckt, am Morgen, am Morgen, er weckt mir das Ohr, damit ich höre wie Jünger. Adonay YHWH hat mir das Ohr geöffnet, und ich, ich bin nicht widerspenstig gewesen, bin nicht zurückgewichen„. Hier erfahren wir über zwei Qualitäten eines Jüngers, bzw. zwei Prozesse der Jüngerseins: 1) das Hören (wiederum unterteilt in Lehre empfangen, zuhören und lernen) und 2) das Weitergeben. Nähere Ausführungen gibt es im weiteren Verlauf. 3) Der Jünger im Alten Bund Ein Jünger hat einen Meister. Im Alten Bund war der Jünger Diener seines Meisters, eines anderen Menschen, der sein Herr und Vorbild war. Das hebräische Wort, das im Deutschen mit „Jünger“ übersetzt ist, heißt limmûwd. Es hat die Bedeutung „gelehrt, gelernt“, „in der Jüngerschaft unterwiesen“ und „gewöhnt an etwas“. Der Jünger lernt also nicht nur theoretisch, sondern gewöhnt sich an den Lebensstil seines Meisters so lange und so sehr, dass er diesem gleich wird. Ziel des Jüngers war es somit, wie sein Meister zu werden. Moshe (Mose) und Yoshua (Josua) 2.Mose/Exodus 24,13: „Und Moshe machte sich auf mit Yehoshua, seinem Diener, und Moshe stieg auf den Berg Elohims„.  Solange Moshe auf dem Berg war (40 Tage lang!) musste sein Diener Yoshua (Yehoshua) auf ihn warten. Dieser wich nicht von der Seite seines Herrn Moshe:  „Und YHWH redete mit Moshe von Angesichtern zu Angesichtern, wie ein Mann mit seinem Freund redet. Und er kehrte zum Lager zurück. Sein Knecht aber, Yehoshua, der Sohn Nuns, ein Jüngling, wich nicht aus dem Innern des Zeltes“ (2.Mose/Exodus 33,11). Eliyah (Elia) und Eliysha (Elisa) 1.Könige 19,19-21: „Und er ging von dannen und fand Eliysha, den Sohn Shaphats, der gerade pflügte mit zwölf Joch Rindern vor sich her, und er war bei dem zwölften; und Eliyah ging zu ihm hin und warf seinen Mantel auf ihn. Und er verließ die Rinder und lief Eliyah nach und sagte: Lass mich doch meinen Vater und meine Mutter küssen, so will ich dir nachfolgen. Und er sagte zu ihm: Gehe, kehre zurück! Denn was habe ich dir getan? Und er kehrte von ihm zurück und nahm das Joch Rinder und schlachtete es, und mit dem Geschirr der Rinder kochte er das Fleisch derselben und gab es den Leuten, und sie aßen; und er machte sich auf und folgte Eliyah nach und diente ihm„. Yohanan (Johannes) der Täufer und seine Jünger „Und es geschah, als er an einem gewissen Ort war und betete, dass einer seiner Jünger zu ihm, als er aufhörte, sagte: Herr, lehre uns beten, wie auch Yohanan seine Jünger lehrte“ (Lukas 11,1). Dieser Stelle entnehmen wir, dass die Jünger Yohanans – der als letzter Prophet vor dem Neuen Bund bezeichnet werden kann (siehe Matthäus 11,11) – sogar das Beten von ihrem Meister gelernt hatten. So versteht man auch, dass Yehoshuas zeitgenössische Jünger genau verstanden, was es bedeutet, die Jünger eines Meisters zu sein. 4) Jüngerschaft in der Übergangszeit Die Übergangszeit war die Zeit Yohanan des Täufers: „Und dies ist das Zeugnis Yohanans, als die Juden aus Yerushalayim Priester und Leviten sandten, um ihn zu befragen und zu ihm zu sagen: Wer bist du? Und er bekannte und verleugnete es nicht, und er bekannte: Ich, ich bin nicht der Mashiah. Und sie fragten ihn: Was also? Bist du Eliyah? Und er sagt: Ich bin es nicht. Bist du der Prophet? Und er antwortete: Nein. Sie sagten also zu ihm: Wer bist du? Um denen eine Antwort zu geben, die uns gesandt haben. Was sagst du von dir selbst? Er erklärte: Ich bin die Stimme dessen, der ruft: In der Wüste ebnet den Weg des Herrn, wie Yesha’yah,

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Gleichgesinnte Glaubensgeschwister: Eine Gemeinde – Eine Lehre – Eine Sprache – Eine Liebe

1.Kor 1,10: „Doch ich ermahne euch, Brüder, durch den Namen unseres Herrn Yehoshua Mashiah, alle dieselbe Sprache zu sprechen und dass es keine Spaltungen unter euch gebe, sondern im selben Denken und in derselben Meinung übereinzustimmen.“ Göttliche Vision: Personen gingen in eine Gemeinde. Diese strahlten vor Licht, einige mehr und einige weniger, manche gar nicht. Anschließend kamen sie heraus und alle strahlten. Was ist in der Gemeinde geschehen? Kinder Elohims [1] saßen zusammen, sie machten Lobpreis und das Licht breitete sich aus. 1) Was ist ein christlicher Bruder? Wir in Deutschland haben Arbeit, Familie, Sorgen … und versuchen, alles allein zu meistern. Wir benötigen jedoch soziale Kontakte. Es bringt nichts, sich nur immer zuhause zu verstecken. Es ist gut, wenn Glaubensgeschwister sich treffen. Was sind Geschwister im herkömmlichen Sinn? jemand aus derselben Familie jemand mit denselben Eltern jemand mit demselben Samen ein Verwandter Wie erkenne ich einen Bruder oder eine Schwester in Mashiah (Christus)? Entscheidend ist Vers 12 im Johannesevangelium, Kapitel 1. Joh 1,1-13: „Im Anfang war der Logos und der Logos war hin zum Elohim und Elohim war der Logos. Er war im Anfang hin zum Elohim. Alle Dinge sind durch diesen gemacht worden und nichts, was gemacht worden ist, wurde ohne ihn gemacht. In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Dunkelheit, aber die Dunkelheit hat es nicht erfasst. Es war ein Mann mit Namen Yohanan, der von Elohim gesandt worden war. Er kam als Zeugnis, um vom Licht Zeugnis abzulegen, damit alle durch ihn glaubten. Er war nicht das Licht, sondern um Zeugnis zu geben über das Licht. Das Licht war das Wahre, das jeden Menschen erleuchtet, als es in die Welt kam. Er war in der Welt, und die Welt war durch ihn gemacht worden, aber die Welt hat ihn nicht erkannt. Er ist zu seinen Eigenen gekommen und seine Eigenen haben ihn nicht aufgenommen. Allen jedoch, die ihn aufgenommen haben, die an seinen Namen glauben, hat er die Macht gegeben, Kinder Elohims zu werden: Die nicht aus Blut oder aus dem Willen des Fleisches oder aus dem Willen des Mannes, sondern aus Elohim geboren sind.“ Kind Elohims werden an den Namen Yehoshuas (Jesu) glauben das Licht annehmen (Licht = Wort Elohims = Yehoshua; V.14 [2]) Somit ist man Christ, Kind desselben Vaters und Geschwister im Glauben. Exkurs: Was ist ein Christ? Christ kommt von Christus = Gesalbter; so wie Yehoshua (Jesus). Apg 11,22-26: „Und die Rede über sie kam der Versammlung zu Ohren, die in Yerushalayim war, und sie sandten Barnabas aus, um bis nach Antiochia durchzuziehen. Dieser freute sich, als er hingekommen war und die Gnade Elohims sah, und er ermahnte alle, mit Herzensentschluss beim Herrn zu verharren. Denn er war ein guter Mann und voller Heiligem Geist und Glaubens und eine zahlreiche Menge wurde dem Herrn hinzugefügt. Barnabas zog aber nach Tarsus, um Shaul aufzusuchen. Und als er ihn gefunden hatte, brachte er ihn nach Antiochia. Da geschah es mit ihnen, dass sie ein ganzes Jahr in der Versammlung zusammenkamen und eine zahlreiche Menge lehrten, und dass die Jünger zuerst in Antiochia Christen genannt wurden.“ 2) Dasselbe reden Warum sollen Kinder Elohims, also Glaubensgeschwister, dasselbe reden? Wir benötigen die gleiche Sprache, um uns zu verstehen. Sprache: durch Körper und durch Worte. Wir brauchen auch dieselbe Doktrin (= Lehre). Wenn wir nach „draußen“ gehen, zum Evangelisieren, müssen wir EINS sein. Apg 2,42: „Und sie verharrten in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brotbrechen und in den Gebeten.“ Wieso verstehen Brüder unterschiedlich? Wieso reden wir nicht dasselbe? unterschiedliches Verständnis/Interpretation verschiedene Väter verschiedene Geister unterschiedliche Sichtweisen unterschiedliche Interessen verschiedene Visionen/ Ziele Beispiel: Eigentlich kommt man in die Gemeinde, um in Mashiah gestärkt zu werden. Manche kommen aber, um vielleicht einen Ehepartner oder etwas Ablenkung vom Alltag zu finden. Der Hauptgrund dafür, dass Missverständnisse und unterschiedliche Redensarten unter Schwestern und Brüdern zustande kommen, sind die verschiedenen Lehren, die sie empfangen und im Kopf haben. 3) Falsche Lehren 1.Tim 1,3: „Ich bitte dich, in Ephesos zu bleiben, genauso wie ich (es tat), als ich nach Mazedonien reiste, um einigen anzuordnen, keine anderen Lehren zu lehren“ 1.Tim 4,1-3: „Der Geist aber sagt ausdrücklich [3], dass in den letzten Zeiten einige vom Glauben abfallen werden, indem sie an betrügerischen Geistern und Lehren von Dämonen festhalten: Durch die Heuchelei falscher Lehrer, die das eigene Gewissen mit einem Brenneisen gebrandmarkt haben, zu heiraten verbieten, und befehlen, sich von Speisen zu enthalten, die Elohim für diejenigen, die glauben und genau die Wahrheit erkannt haben, geschaffen hat, um dankbar eingenommen zu werden.“ Es gibt dämonische Lehren Verursacht durch betrügerische Geister Falsche Lehrer (Lügenredner, Heuchler) verbreiten diese. Schauspielerei (durch Heuchler, Scheinheilige): Sogenannte „Geschwister“ tun so, als ob sie heilig wären oder als ob sie eine Offenbarung hätten. Wir aber müssen vor Elohim und Menschen ehrlich sein und nicht so tun, als ob alles passt. Lügen: Eine Lüge ist das Gegenteil der Wahrheit. Lügen werden von falschen Lehrern erzählt. Man erkennt sie, indem man das Gesagte mit der Bibel vergleicht. Falsche Lehrer: Joh 1,13: „Die nicht aus Blut oder aus dem Willen des Fleisches oder aus dem Willen des Mannes, sondern aus Elohim geboren sind.“ Wenn man von Elohim geboren ist, kommt dies von Elohim selbst, also aus seiner Gnade. Die aus dem Fleisch Geborenen sind schon gebranntmarkt. Sie haben schon das Zeichen und ändern sich nicht (Sie sind „mit Brenneisen gehärtet“). Joh 8,38-47: „Ich rede, was ich bei meinem Vater gesehen habe, und ihr tut deshalb auch die Dinge, die ihr bei eurem Vater gesehen habt. Sie antworteten und sagten zu ihm: Unser Vater ist Abraham. Yehoshua sprach zu ihnen: Wenn ihr Kinder Abrahams wärt, würdet ihr die Werke Abrahams tun. Jetzt aber versucht ihr mich umzubringen, mich, einen Menschen, der zu euch die Wahrheit geredet hat, die ich von Elohim gehört habe. Das hat Abraham nicht getan. Ihr tut die Werke eures Vaters. Da sagten sie zu ihm: Wir wurden nicht durch unerlaubten Geschlechtsverkehr geboren, wir haben (nur) einen Vater: Elohim. Yehoshua aber sprach

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Die Frau als Gegenüber des Mannes

1) Einleitung Viele Jahre lang wurden wir gelehrt, dass die Frau nur aus einer Rippe des Mannes geformt wurde. Dies hatte zur Folge, dass sie im Vergleich zum Mann minderwertiger betrachtet wurde und nur geringere Arbeiten zu verrichten hatte. Grund dafür ist, dass die meisten Bibelübersetzer von ihrer Kultur, ihrer religiösen Sichtweise oder der Vorrangstellung des Mannes beeinflusst waren. Hier wollen wir jedoch klarlegen, dass die Frau wirklich eine Hälfte des Mannes darstellt, also die andere Hälfte des Mannes. 1.Mose/Genesis 1,26-28: „Und Elohim [1] hatte gesagt: Lasst uns den Menschen machen in unserem Bild, nach unserer Ähnlichkeit, und sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und über die fliegenden Geschöpfe der Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles kriechende Ding, das auf der Erde kriecht. Und Elohim schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Elohims hat er ihn geschaffen. Männlich und weiblich hat er sie geschaffen. Und Elohim segnete sie, und Elohim sagte zu ihnen: Tragt Frucht und vermehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan. Und herrscht über die Fische des Meeres und über die fliegenden Geschöpfe der Himmel und über alles Lebendige, das auf der Erde kriecht.“ Elohim segnete also den Mann und die Frau. Sie sind auch zusammen erschaffen worden. Im folgenden Text lernen wir mehr über die wahre biblische Identität der Frau und ihre Erschaffung. Elohim befreit uns von falschen Lehren. 2) Das sichtbare Gegenüber des Mannes: „neged“ 1.Mose/Genesis 2,18.20: „Und YHWH Elohim hatte gesagt: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Hilfe machen, die sein Gegenüber sei. (…) Und der Mensch nannte mit Namen alles Vieh und die fliegenden Geschöpfe der Himmel und alles Lebendige des Feldes, aber für den Menschen fand er keine Hilfe, die sein Gegenüber war.“ Das hebräische Wort „adam“ bezeichnet den Menschen als Rasse. Elohim hat diesen Menschen als zwei Geschlechter geschaffen. Für den Mann sollte ein echtes Gegenüber geschaffen werden. Frühere Übersetzungen haben in Vers 18 anstatt des Begriffs „sein Gegenüber“ die Wörter „seines Gleichen“ eingesetzt. Betrachten wir jedoch einmal das ursprüngliche, hebraische Wort genauer: Der Begriff „neged“ bedeutet „das, was sichtbar ist“, „das, was vor einem ist“, „gegenüber“ [2]. Das Wort „neged“ bezeichnet also das Wesen, das gegenübersteht. Die Bibel lehrt uns somit, dass die Frau das Gegenüber des Mannes ist. Sie steht vor dem Mann und ist ihm gleich. Sie ist geschaffen, um mit dem Mann zu sprechen, sich mit ihm auszutauschen. Die Frau betrachtet das Gesicht ihres Mannes und anders herum. Sie ist nicht dazu berufen, den Rücken ihres Mannes anzuschauen und soll sicher nicht hinter seinem Rücken stehen oder woanders. Betrachten wir die Geschichte Moshe (Mose). Sogar zu seinem Diener Moshe hat Elohim gesagt, dass er sein Gesicht nicht sehen darf:  2.Mose/Exodus 33,18-23: „Und er sagte: Lass mich doch deine Herrlichkeit sehen! Und er sagte: Ich, ich werde vorüber gehen lassen alle meine Schönheit vor deinen Angesichtern, und werde den Namen des YHWH verkünden dir gegenüber. Und ich werde begnadigen, wen ich begnadigen werde, und werde mich erbarmen, wessen ich mich erbarmen werde. Und er sagte: Du vermagst nicht meine Angesichter zu sehen, denn nicht kann ein Mensch mich sehen und leben. Und YHWH sagte: Siehe, es ist ein Ort bei mir, da sollst du auf dem Felsen stehen. Und es wird geschehen, wenn meine Herrlichkeit vorübergeht, so werde ich dich in die Felsenkluft stellen und meine Handfläche über dich decken, bis ich vorübergegangen bin. Wenn ich meine Handfläche wegnehmen werde, wirst du mich von hinten sehen, aber meine Angesichter sollen nicht gesehen werden.“ Der Unterschied zur Beziehung zwischen Elohim und Moshe verdeutlicht, dass die Frau gegenüber dem Mann keine Stellung einer Dienerin oder Magd einzunehmen hat. Die zwei betrachten gegenseitig ihr Angesicht. Auch mit dem Apostel Johannes verhielt es sich so. Der nämlich hat das Gesicht Mashiahs (Christi) betrachtet:  Offenbarung 1,12-16: „Und ich wandte mich um, um die Stimme zu sehen, welche mit mir redete, und als ich mich umgewandt hatte, sah ich sieben goldene Leuchter und inmitten der sieben Leuchter einen, einem Sohn des Menschen vergleichbar, mit einem bis zu den Füßen reichenden Gewand bekleidet, und an der Brust mit einem goldenen Gürtel umgürtet. Und sein Haupt und seine Haare weiß, so wie weiße Wolle, wie Schnee, und seine Augen wie eine Feuerflamme. Und seine Füße glänzendem Kupfer vergleichbar, wie wenn sie im Ofen glühten, und seine Stimme wie die Stimme großer Wasser. Und er hat in seiner rechten Hand sieben Sterne, und aus seinem Mund kam ein scharfes, zweischneidiges Schwert heraus. Und sein Angesicht wie die Sonne, die leuchtet in ihrer Kraft.“ Dieses Angesicht wurde der Gemeinde Yehoshuas offenbart, weil die Gemeinde das Wesen ist, das ihrem Mann – Yehoshua ha Mashiah – gegenübersteht. Wenn man jemandem gegenübersteht, hat man keine Geheimnisse voreinander. Man sieht den Gesichtsausdruck und die Emotionen des Herzens. So wie es der Gemeinde Yehoshuas Mashiahs (Jesu Christi) bestimmt ist, sollte es auch zwischen Mann und Frau sein: Es gibt kein Geheimnis voreinander. Im 2.Korinther 3,18 erklärt Paulos (Paulus): „Wir alle aber, die mit aufgedecktem Gesicht die Herrlichkeit des Herrn in einem Spiegel anschauen, werden in dasselbe Bild verwandelt, von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, wie durch den Herrn, den Geist.“ Auch vom Engel Gabriy’el (Gabriel) steht übrigens geschrieben, dass er vor dem Angesicht Elohims steht (Lukas 1 bei der Verkündigung der Geburt Yehoshuas (Jesu)). Später wird auch von Moshe gesagt, dass er Elohim bat, mit seinem Angesicht zu gehen. Moshe sprach dann mit Elohim von Du zu Du. Wenn man so mit Elohim geht, kann man vor den Menschen der Welt und vor den Dämonen stehen, ohne Angst zu haben. Da ja das hebräische Wort „neged“ aus 2.Mose/Exodus 2,18 auch „sichtbar“ bedeutet, erschließt sich, dass die Frau im Mann verborgen war, besser gesagt: unsichtbar im Menschen. Doch als Elohim Adam einschlafen ließ und die Frau herausgenommen hat, wurde sie sichtbar! Dies betrachten wir nun näher. 3) Die Seite und Hälfte des Mannes: „tsêlâ“ 1.Mose/Genesis 2,21-24: „Und YHWH Elohim ließ einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen, und er schlief ein. Und

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Das Gebet

1) Einleitung Ein Verständiger ist jemand, der Einsicht in die Dinge hat, ein Intelligenter. Elohims [1] Maßstab für Intelligenz ist nicht die uns üblicherweise bekannte. Wir Menschen verbinden Intelligenz mit Fähigkeiten, wie dem Denken allgemein, dem logischen Schlussfolgern, der Konzentration, dem Lernvermögen, der Merkfähigkeit, dem Erkennen und Lösen von Problemen, dem Planen usw. Ps 14,2: „YHWH hat vom Himmel herniedergeschaut auf die Söhne des Menschen, um zu sehen, ob ein Verständiger da sei, einer, der Elohim suche.“ Bei Elohim ist das anders. Wenn er auf die Erde sieht, fallen ihm nur die Menschen als intelligent auf, die ihn suchen, also: Zeit damit verbringen, nach seinem Willen zu forschen. Dies geschieht durch das Lesen/Hören des Wortes Elohims (Bibel) und durch Beten. 2)  Beten – was ist das? Elohim wünscht sich Gemeinschaft mit dem Menschen. Gemeinschaft hat immer etwas mit Kommunikation zu tun. Man hat ein direktes Gegenüber und versteht sich, mit und ohne Worte. Man spricht also mit dem Mund, möglicherweise mit einer Körperhaltung (auch Gestik, Mimik), vor allem aber auch mit einer gewissen Herzenshaltung. Wir stellen fest:    Gebet = Dialog, Gespräch mit Elohim Beim Gebet gibt es wie bei jedem Gespräch Sender (Sprecher) und Empfänger (Hörer). Es ist keine einseitige Handlung. Man spricht also mit Elohim und erwartet eine Antwort. Er ist unser Kommunikationspartner. Deshalb reden wir beim Beten nicht unablässig, sondern werden auch still, um zu hören, was Elohim uns zu sagen hat. Auch wenn Elohim spricht, erwartet er übrigens von uns eine Antwort. Folgendes Modell verdeutlicht dies: Das Sprechen mit Elohim ist dabei für uns Menschen noch das kleinere Problem. Es fällt leichter, auszudrücken, was einen selbst bewegt. Schwieriger ist das Hören auf Elohim und das Handeln nach dem, was Elohim uns sagt (das ist unsere Antwort auf sein Reden). Dafür muss man nämlich sich Zeit nehmen und gehorsam sein. Insgesamt gilt es, stets in Elohims Gegenwart zu bleiben und Gemeinschaft mit ihm zu haben. Das macht das Gebet aus. 3) Beten – zu wem? Es gibt viele Menschen in unterschiedlichen Religionen, die jeweils zu ihrem Elohim oder ihren Göttern beten. So scheint es vielen womöglich unbedeutend, an welche dieser Gottheiten man sich adressiert. Daher sagt der Volksmund gerne: „Hauptsache, man glaubt an irgendetwas.“ Aus der Definition im ersten Kapitel kann man jedoch schon entnehmen, wie wichtig die persönliche Beziehung mit diesem Elohim ist, das gegenseitige Reden, Hören und Antworten. Was nützt uns ein Elohim, der nicht hört? Daher ist es erleichternd, wenn uns der Psalm 65 darüber aufklärt, wer unser Gegenüber im Gebet wirklich sein soll: „Hörer des Gebets! Zu dir wird kommen alles Fleisch.“ (Ps 65,3) Aus dem Vers 2 geht hervor, dass es sich dabei um den Elohim Zions, also Jahweh, handelt. Er ist der himmlische Vater, den Yehoshua (Jesus) in Lukas 11 beschreibt, wenn er über das Beten spricht. Wenn in genanntem Vers gesagt wird, dass „alles Fleisch“ zu diesem Elohim kommen wird, so ist dies eine Vorausschau auf Zukünftiges. 4)  Beten – warum? Zahlreich sind die Gründe dafür, warum wir ein solides Gebetsleben haben sollten. (Folgendes ist eine Aufzählung, bei der keine bestimmte Rangfolge berücksichtigt wurde und die auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt). Um unter Elohims Schutz zu bleiben: „Wer unter der Decke Elyons1 bleibt, wird bleiben im Schatten Shaddays. Ich sage von YHWH: Meine Zuflucht und meine Burg; mein Elohim, auf ihn will ich vertrauen.“ (Ps 91,1-2) Um geheiligt zu sein: „Denn jedes Geschöpf Elohims ist gut und nichts (ist) verwerflich, wenn es mit Dank eingenommen wird. 5 Es wird nämlich durch Elohims Wort und durch Gebet geheiligt.“ (1.Tim 4,4-5) Um die Feinde zu vertreiben: „Dann werden meine Feinde hinter sich zurückkehren an dem Tag, an dem ich rufen werde. Dieses weiß ich, denn Elohim ist für mich.“ (Ps 56,10) Um vor Versuchung bewahrt zu werden (z.B. Essen): „Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung kommt! Der Geist (ist) zwar willig, das Fleisch aber schwach“ (Mt 26,41). Yehoshua fordert auch seine Jünger auf, zu wachen und zu beten, um standhaft zu bleiben; besonders im Matthäusevangelium erkennen wir, dass der Herr mehrmals auf das Gebet der Jünger besteht. Um nicht in das Netz des Teufels zu geraten: „Aber habt Acht auf euch selbst, damit eure Herzen nicht durch Völlerei und Trunkenheit und Lebenssorgen beschwert werden, und jener Tag plötzlich über euch hereinbricht. Denn wie eine Falle7 wird er über alle kommen, die auf der Oberfläche der ganzen Erde wohnen. Wacht also jederzeit im Gebet, um als würdig befunden zu werden, all dem, was im Begriff ist zu geschehen, zu entfliehen und vor dem Sohn des Menschen zu stehen.“ (Lk 21,34-36) Um Elohim zu hören: „Bewahre deinen Fuß, wenn du zum Haus Elohims gehst; und nahen, um zu hören, ist besser, als wenn die Törichten Schlachtopfer geben: denn sie haben keine Erkenntnis, so dass sie Böses tun.“ (Pred 4,17) Um unsere Probleme vor Elohim zu bringen (Phil 4,6): „Seid um nichts besorgt, sondern in allem lasst eure Anliegen durch Gebet und Flehen mit Dank vor Elohim bekannt werden.“ Um Elohim zu verherrlichen: „Und alles was ihr in meinem Namen bitten werdet, das werde ich tun, damit der Vater im Sohn verherrlicht werde.“ (Joh 14,13) Um in unserer Schwachheit gestärkt zu werden (Lk 22,40-43). Yehoshua selbst gibt uns hier ein Beispiel, wie er an einem Punkt, wo er keine Kraft mehr hat, handelt: Er möchte aus seinem eigenen, fleischlichen Willen zwar gerne den Kelch von sich weisen, aber schließlich ergibt er sich dem Willen Elohims, bittet um Kraft und ein Engel Elohims stärkt ihn in der schweren Situation: „Und ein Engel vom Himmel erschien ihm, der ihn stärkte.“ (V.43) Um von den Sünden befreit zu werden: „Kommt doch und wir werden miteinander rechten, spricht YHWH. Wenn eure Sünden wie Scharlach sind, wie Schnee sollen sie weiß werden; wenn sie rot sind wie Karmesin, wie Wolle sollen sie werden.“ (Jesaja 1,18; auch 43,25-26). Dem Propheten Jesaja offenbart deshalb Elohim, wie wichtig es ist, in Elohims Gegenwart zu bleiben, mit ihm zu „rechten“, also zu verhandeln, damit die Sünden ausgelöscht werden. Damit sich Elohims Verheißungen erfüllen: Daniel kämpft im Gebet, damit sich die früher gegebene Prophetie erfüllt (Dan 9,1). Das Gebet ist ein klarer und deutlicher Befehl in der Bibel: „Betet ununterbrochen!“

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Yehoshua: YHWH IST HEIL (Jahweh ist Heil)

Die Offenbarung des Namens Elohims In der jüdischen Tradition hat der Name große Bedeutung. Er ist mehr als ein Unterscheidungsmerkmal zwischen unterschiedlichen Individuen. Der Name birgt die Identität dessen, der ihn trägt, in sich und sagt viel aus über dessen Mission. Beispielsweise kommt der Name „Jesaja“ vom hebräischen „Yesha’yah“ und bedeutet „YHWH hat gerettet“. Tatsächlich hat der Prophet Yesha’yah die Rettung des YHWH wie kein anderer beschrieben und sein Buch ist reich an messianischen Prophezeiungen. Yehoshua (Jesus) war keine Ausnahme von dieser Regel. Die Namen, welche dem Herrn zugeschrieben sind, bestätigen seine Mission, seine Ämter und seine göttliche Natur. 1) Yehoshua Mashiah ist YHWH Um die Bedeutung des Namens Jesus (Yahweh ist Heil) zu verstehen, ist es äußerst wichtig, zuerst die des Tetragramms (die vier Buchstaben des Namens Elohims: YHWH) zu verstehen. Dieser Name kommt im Tanach [1] am meisten vor. Das Tetragramm YHWH ist im Namen „Jesus“ enthalten, was vom hebräischen „Yehoshua“, also „YHWH ist Heil“, kommt. Die vier Briefe, die diesen Namen ausmachen, haben eine sehr prophetische Bedeutung. a) Jod Jod י  ist der zehnte Buchstabe des hebräischen Alphabets. Er kommt von „jad“, was „Hand“ bedeutet. Dieser Buchstabe ist der Kleinste des Alphabets. Er ist es aber, der am meisten Kraft besitzt. Die Hand Elohims [2] hat uns nämlich geformt. „[Yod] Deine Hände haben mich gemacht und bereitet; gib mir Einsicht, und ich lerne deine Gebote“ (Ps 119,73). „Deine Hände haben mich ganz gebildet und gestaltet um und um, und du verschlingst mich!“ (Hi 10,8). Die Hand oder der Finger Elohims sind Zeichen seiner Macht. Folglich beginnt der Name Elohims mit einem Buchstaben, der seine Macht, seine Autorität und seine Kraft symbolisiert. Tatsächlich besteht das Reich Elohims durch Kraft (1. Kor 4,20 und 1. Thes 1,5). „Und die Magier taten ebenso mit ihren Zaubereien, um Läuse herauszubekommen, aber sie konnten es nicht. Und die Läuse kamen über Mensch und über Vieh. Und die Magier sagten zu Pharao: Das ist der Finger Elohims!2 Aber das Herz Pharaos verhärtete sich, und er hörte nicht auf sie, so wie YHWH geredet hatte“ (2.Mos/Ex 8,14-15). „Wenn ich aber durch Elohims Finger die Dämonen austreibe, so ist also Elohims Reich zu euch gekommen“ (Lk 11,20) b) He He ה ist der fünfte Buchstabe des hebräischen Alphabets. Er ist in 1.Mos/Gen 47,23 und in Hes 16,43 mit „siehe“ übersetzt worden. Es handelt sich dabei um den Herrn Yehoshua Mashiah, der den Menschen präsentiert werden muss. Johannes der Täufer hat nämlich seinen Jüngern das Lamm Elohims vorgestellt (Joh 1,29.35) und Pilatus hat ihn als Mensch vorgestellt (Joh 19,14). Die Botschaft, welche die Gemeinden predigen müssen, heißt: „Siehe, der Bräutigam!“ Von diesem Mitternachtsschrei lesen wir in Mt 25,6. Nur Yehoshua Mashiah allein soll präsentiert, verkündet und gelehrt werden (1.Kor 2,1-2; 15,1-11; 2.Kor 4,5). Der Buchstabe He bedeutet auch Lobpreis. Nachdem wir die Macht Elohims kennengelernt haben (Buchstabe Jod), drücken wir unsere Dankbarkeit durch Lobpreis aus. c) Waw Waw ו Ist der sechste Buchstabe des hebräischen Alphabets Er bedeutet „Nagel“, „Aufhänger“ oder „Angelhaken“. Im Hebräischen dient dieser Buchstabe als Koordinationsverbindung. Er repräsentiert alles, was Dinge miteinander verbindet. Der Name Yehoshua (Yahweh ist Heil) ist der Name, der so verschiedenartige Menschen zusammenbringt, dass sie miteinander eins sein können (Mt 18,18-20; Gal 3,28). Es ist anzumerken, dass Waw an folgenden Stellen mit „Haken“ übersetzt wird: 2.Mos/Ex 26,37; 27,10.17; 36,36-38; 38,10.19.28. Der Herr sagte zu Petrus, dass er ihn zu einem Menschenfischer mache (Lk 5,10) Mit dem Namen Yehoshua (Yahweh ist Heil) werden geheiligte Sünder an das Evangelium gebunden und gehängt. Mit dem Buchstaben Waw hängen wir an Yehoshua, wie die Reben am Weinstock (Joh 15,1-10). d) He He ה ist der fünfte Buchstabe des hebräischen Alphabets. Er wird ein zweites Mal benutzt, um die Menschen daran zu erinnern, welche Bedeutung Elohim dem Lobpreis beimisst. Der Herr sagte zu den Kindern Israel: „Ich, YHWH, Er, mein Name; und meine Herrlichkeit werde ich nicht einem anderen geben, noch meinen Lobpreis den geschnitzten Bildern“ (Jes 42,8) Das Tetragramm YHWH ist der am meisten gebrauchte göttliche Name mit mehr als 6500 Erwähnungen im Tanach. Obwohl der genaue Sinn von YHWH umstritten ist, rührt es eigentlich von der Wurzel HWH her, was zu HYH oder „Hayah“ geworden ist („ICH BIN“ oder „Ich werde sein“ oder „Ich werde werden“ auf Hebräisch). Es handelt sich um den Ursprung des Elohimsnamens, der dem Moshe/Mose in 2.Mos/Ex 3,14 mitgeteilt worden war: „Ich werde werden, der ich werden werde„. Dies wird auch übersetzt mit „Der, der aus sich selbst besteht„. Somit kann das heilige Tetragramm auch direkt mit dem in Verbindung gebracht werden, was in Offb 1,8 ausgedrückt wird: „der Seiende und der War und der Kommende„. Da die Juden den Namen Elohims außerordentlich heilig betrachteten und ihn nicht umsonst aussprechen wollten (2.Mos/Ex 3,14; 4.Mos/Lev 24,16), haben sie lange vor der Entstehung des Christentums damit aufgehört, das Tetragramm auszusprechen. Im Rahmen einer Vokalisierung und Zeichensetzung, die im V. bis X. Jh. stattfand, setzten dann die Masoreten – jüdische Gelehrte – Selbstlaute zwischen die Mitlaute von YHWH. Sie benutzten dazu die Selbstlaute des Wortes „Herr“. Im Gegensatz zu dem, was viele meinen, nämlich dass das Wort damit „JeHoWaH“ heißen sollte, war ihre Absicht ganz einfach die gewesen, dass der Leser das Wort „Herr“ anstatt „YHWH“ lesen solle, wenn er das Tetragramm sieht. In fast allen französischen (und auch deutschen) Bibelversionen kommt das Tetragramm nicht vor. Im Französischen war es Pierre-Robert Olivetan (1506-1538), der als Erster die französische Bibel auf der Basis hebräischer und griechischer Originaltexte übersetzte (1535). Er gab YHWH mit „der Ewige“ wieder und glaubte, damit dem Sinn dieses unaussprechlichen Namens am nächsten gekommen zu sein. Im Deutschen wird in Anlehnung an die jüdischen Schriften seit Luther der Elohimsname fast immer mit „HERR“ (großgeschrieben) wiedergegeben [3]. In unseren Ausgaben (BYM) wurde das Tetragramm mit „Yahweh“ wiedergegeben, der wahrscheinlichsten und verbreitetsten Aussprache des Elohimsnamens. Wie weiter oben beschrieben, spiegelt der Name die Identität und manchmal auch die Mission des Namensträgers wieder. Im gesamten Verlauf des Tanachs offenbaren mehrere zusammengesetzte Namen YHWHs, wie Elohim auf die Bedürfnisse der Menschen jeweils antwortete. Diese Namen haben sich in der

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