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Der Eifer für den Herrn

Der Eifer für den Herrn (Alle Bibelverse und Namen wurden der deutschen Ausgabe der Bibel von Yehoshua Mashiah entnommen)    „Da erinnerten sich seine Jünger daran, dass geschrieben steht: Der Eifer für dein Haus hat mich verzehrt“ (Johannes/Yohanan 2,17) 1)     Was ist Eifer? Im Wörterbuch wird Eifer definiert als  ernsthaftes Bemühen, Verfolgen eines Ziels Begeisterung für eine Sache aufgeregte Eile [1] Das altgiechische Wort für „Eifer“ heißt zelos. Dieses Wort meint ursprünglich, dass man sich um eine Sache oder einen Menschen so leidenschaftlich sorgt, dass dadurch eine hitzige Erregung entsteht, sei es positiv als Eifer oder negativ als Eifersucht. Diese Hitze oder Glut im positiven Sinn ist die Begeisterung und Leidenschaft des Geistes, auch beim Verteidigen von etwas oder jemandem. Das kann man auch Enthusiasmus nennen. Im anderen Sinn kann zelos auch Eifersucht bedeuten, entweder von Menschen, aber auch Elohims (Gottes) Eifersucht.   „14 Und er fand im Tempel Rinder-, Schaf-, Taubenverkäufer und Geldwechsler vor, die dort saßen. 15 Und er machte eine Peitsche aus kleinen Stricken und verjagte sie alle aus dem Tempel, samt den Schafen und Rindern. Er verstreute das Geld der Geldwechsler und stieß die Tische um. 16 Und er sprach zu den Taubenverkäufern: Nehmt diese Sachen von hier weg! Und macht das Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle. 17 Da erinnerten sich seine Jünger daran, dass geschrieben steht: Der Eifer für dein Haus hat mich verzehrt„ (Johannes/Yohanan 2,14-17) 2)     Der verzehrende Eifer Die Menschen damals dachten sicher, dieser Mann, der die Händler aus dem Tempel peitschte, sei verrückt. Es war aber ein Eifer für den Herrn, ja auch ein Eifer des Herrn. Die Sorge darum, dass der Tempel verschmutzt sei, war zu groß! Wo ist aber dieser Eifer, für den Herr einzutreten, bei uns? Der Eifer muss wie ein Feuer sein, das nicht aufzuhalten ist.    „26 Denn wenn wir absichtlich sündigen, nachdem wir die präzise und korrekte Kenntnis der Wahrheit empfangen haben, bleibt kein Opfer für Sünden mehr übrig, 27sondern so ein furchterfülltes Erwarten des Gerichts und Glut eines Feuers, das im Begriff ist, die Gegner zu verzehren“ (Hebräer 10,26-27) 3)     Gericht Das oben erwähnte Wort zelos wird in dieser Bibelstelle mit „Glut“ übersetzt. Der Eifer des Herrn wird somit mit einer Feuersglut verglichen, die alles verzehrt, was entgegensteht. Dies war derselbe Eifer, der Yehoshua bei der Säuberung des Tempels antrieb. Dieser Eifer richtet die Werke der Finsternis. Er muss aber klar vom falschen Eifer abgegrenzt werden, von dem wir in den folgenden Versen lesen.    „13 Wer ist weise und intelligent unter euch? Er zeige aus einem guten Verhalten seine Werke in Sanftheit der Weisheit. 14 Aber wenn ihr bitteren Eifer und einen parteiischen Geist in euren Herzen habt, brüstet euch nicht und lügt nicht gegen die Wahrheit. 15 Denn diese ist nicht die Weisheit, die von oben herabkommt, sondern sie ist irdisch, sinnlich und teuflisch. 16 Denn da, wo Eifersucht und ein parteiischer Geist ist, herrschen Unordnung und alle Arten von bösen Taten“ (Jakobus/Yaakov 3,13-16) 4)     Der bittere Eifer Es gibt einen falschen, bösartigen Eifer. Dieser beginnt im Herzen, weil in Markos 7 geschrieben steht, dass alle Dinge aus dem Herzen kommen. Die Person mit bitterem Eifer hat ein Problem im Herzen, sie ist gefangen und braucht Befreiung, weiß dies aber nicht. Paulos hatte beispielsweise auch den Eifer für die Torah, das jüdische Gesetz, noch bevor er sich zu Yehoshua bekehrte. Er war 100% Eiferer und hatte riesige Leidenschaft für seine Sache, aber in eine falsche Richtung. Dort fand man keine Weisheit, keine Liebe.    „1 Brüder, das Wohlwollen meines Herzens und mein Flehen zu Gunsten Israels zu Elohim betrifft das Heil. 2 Denn ich gebe ihnen Zeugnis, dass sie Eifer für Elohim haben, aber nicht nach präziser und korrekter Erkenntnis. 3 Denn da sie Elohims Gerechtigkeit nicht erkannten und ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten suchten, haben sie sich der Gerechtigkeit Elohims nicht untergeordnet“ (Römer 10,1-3)  5)     Eigene Gerechtigkeit oder Elohims Gerechtigkeit? Wenn wir unser Herz genau erforschen, werden wir feststellen, ob wir unsere eigene Gerechtigkeit aufstellen wollen oder Elohims Gerechtigkeit. Wollen wir jemandem die Wahrheit sagen, stellen wir uns doch die Frage: Sprechen wir, um uns zu rechtfertigen oder uns zu zeigen oder sprechen wir, um die Sache des Herrn zu verteidigen? Hat man den bitteren Eifer, scheut man nicht davor zurück, anderen Menschen wehzutun, um seine eigene Sache, sein eigenes Ansehen, seine eigene Position zu verteidigen. (Ja, es stimmt, dass sich Menschen immer in ihren Gefühlen verletzt fühlen werden, sogar wenn jemand ihnen die Wahrheit sagt. Davon sprechen wir nicht.) Um jedoch wahren vom falschen Eifer zu unterscheiden, muss man untersuchen, ob es um die Sache des Herrn oder um das eigene Ego geht. So gibt es Leute, die haben Eifer dafür, den anderen bloßzustellen. Sie tun, was sie tun, nicht aus Liebe zum Herrn, sondern nur um zu zeigen, dass sie Recht haben und der andere im Unrecht ist. Genau das ist der „bittere Eifer“. Diese Art von Eifer bringt Spaltung, weil es ein parteiischer Geist ist. Der bittere Eifer ist beispielsweise auch rassistisch. Er stellt sich selbst als besser hin. Achten wir auf unsere Herzen!     „15 Und wenn dein Bruder gegen dich gesündigt hat, dann geh hin, tadle ihn zwischen dir und ihm allein. Wenn er auf dich hört, so hast du deinen Bruder gewonnen. 16 Wenn er aber nicht hört, dann nimm noch einen oder zwei mit dir, damit aus dem Mund von zwei oder drei Zeugen jede Sache bestätigt werde. 17 Wenn er aber nicht auf sie hören wird, so sage es der Versammlung. Wenn er aber auch auf die Versammlung nicht hören wird, so sei er für dich wie der Heide und der Zöllner“ (Matthäus/Mattithyah 18,15-17) 6)     Seinen Bruder gewinnen In diesen Versen wird uns gezeigt, wie man den Bruder gewinnen kann, also (zurück) gewinnen für Yehoshua und nicht für einen anderen Zweck. Es ist darum so wichtig, dass unser Herz rein ist, auch wenn es unter Geschwistern etwas zu regeln gibt. Wenn demnach zwei Personen es nicht schaffen,

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Wir sind vergänglich

Wir sind vergänglich (Alle Namen und Bibelverse sind der deutschen Version der Bibel von Yehoshua Mashiah entnommen)   „5 Tue mir kund, YHWH, mein Ende, und das Maß meiner Tage, was es ist, damit ich wisse, wie vergänglich ich bin! 6 Siehe, Breiten einer Hand hast du meinen Tagen gegeben, und meine Lebensdauer ist wie nichts vor dir. Ja, nur ein Dampf ist jeder Mensch, der dasteht. Selah. 7 Ja, als ein Schattenbild wandelt der Mann umher; ja, vergebens ist er voll Unruhe; er häuft auf und weiß nicht, wer es einsammeln wird.“ (Psalm 39:5-7) Das hebräische Wort für „vergänglich“ bedeutet auch „verworfen“, „abgelehnt“, „flüchtig“, „mangelhaft“, „nur vorübergehend“ und zeigt wirklich die Kurzlebigkeit und Unvollkommenheit des Menschen auf. Er wird sogar mit einem Dampf verglichen, den man ja nicht sehen kann und der kaum spürbar und sofort wieder weg ist. Alles was der Mensch von sich aus produziert, ist ebenfalls diesen Kriterien unterworfen. Somit gehört alle Ehre dem Herrn, falls wir etwas Gutes hervorbringen! Keine dieser fehlerhaften, flüchtigen Kreaturen kann sich selbst für ihre Errungenschaften loben. Somit ist Stolz völlig unnötig! Wir sollen außerdem immer daran denken, dass wir nicht ewig auf der Erde leben und für die uns anvertrauten Dinge nur begrenzte Zeit haben.    „Und YHWH Elohim bildete den Menschen aus dem Staub des Erdbodens, und er hauchte in seine Nasenlöcher den Odem der Leben, und der Mensch wurde eine lebendige Seele“ (1.Mose/Bereshit 2:7)  Der Mensch wurde aus Staub gemacht, man kann dafür auch „Lehm“, „Erde“ sagen. Das ist eine schmutzige, nicht achtenswerte Substanz. Wir lesen aber auch davon, wie der Mensch lebendig und wertvoll wurde: durch den Lebensatem, der ihm von Elohim eingehaucht wurde. Das ist der Heilige Geist. Nur dieser ist es, der uns kostbar macht und uns Werke hervorbringen lässt, die auch wertvoll und dauerhaft sind, nicht aus unserer eigenen Kraft.    „Und Adonay hat gesprochen: Weil dieses Volk mit seinem Mund sich naht und mit seinen Lippen mich ehrt, und sein Herz fern von mir hält, und ihre Furcht vor mir angelerntes Menschengebot ist“ (Jesaja/Yesha’yah 29:13) Diese Verse zeigen genau unseren angeblichen „Gottesdienst“, wenn er nur äußerlich ist und das Herz nicht dabei ist. Es ist wie mit dem Menschen, der aus dem „Staub vom Erdboden“ gemacht ist, aber nicht den „Odem der Leben“ hat. Achten wir nicht mehr auf das Äußerliche, Vergängliche, auf das „angelernte Menschengebot“. Fürchten wir ab jetzt lieber das, was wirklich bleibt und was der Heilige Geist ins Herz gelegt hat.   „13 Nun zu euch allen, die ihr sagt: Heute oder morgen wollen wir in die und die Stadt gehen und dort ein Jahr verbringen und Handel treiben und Gewinn machen. 14 Ihr wisst keinesfalls, was der morgige Tag bringen wird. Denn was ist euer Leben? Es ist nur ein Dampf, der ein wenig Zeit sichtbar ist und dann verschwindet“ (Jakobus/Yaakov 3:13-14) Wir nehmen uns viele Dinge vor und machen uns Pläne. Wir denken, wir hätten unbegrenzt Zeit, um diese Pläne in die Tat umzusetzen. Egal ob es um die Dinge des täglichen Lebens geht oder um die Ideen Elohims: Wir wissen tatsächlich nicht, „was der morgige Tag bringen wird“: Krankheit? Schicksalsschläge? Tod?    „Und wie es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht“ (Hebräer 9:27) Die Tatsache des Sterbens jedes Menschen ist offensichtlich. Niemand entgeht dieser Tatsache. Der Herr helfe uns, diese Zeit auf der Erde ab jetzt so zu verbringen, dass das anschließende Gericht für uns ein Anlass des Glücks und nicht des Bedauerns sein wird!

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Ein Jünger Yehoshuas (Jesu) sein

1) Was ist ein Christ? Das Wort „Christ“ kommt in der Bibel tatsächlich nur drei Mal vor, und zwar erwähnt es Lukas zwei Mal in der Apostelgeschichte und Petros in seinem 1. Brief ein Mal.  Apostelgeschichte 11,26: „Und als er ihn gefunden hatte, brachte er ihn nach Antiochia. Da geschah es mit ihnen, dass sie ein ganzes Jahr in der Versammlung zusammenkamen und eine zahlreiche Menge lehrten, und dass die Jünger zuerst in Antiochia Christen genannt wurden„.  Wir entnehmen hier, dass der eigentliche Begriff für diejenigen, die Yehoshua nachfolgten, „Jünger“ war und dass diese erst „Christen“ genannt wurden, nachdem sie intensive Lehre empfangen hatten, also das Wort in ihnen Wurzeln gefasst hatte. Die „Christen“ sind demnach schon vollendete Jünger. Daraus erkennen wir, dass der Terminus „Christ“ eine andere Bedeutung als die ihm heutzutage zugemessene hat. In unserer Zeit wird „Christ“ recht inflatiös und gedankenlos für einen Teil der Menschheit gebraucht, der Kirchen und gewissen religiösen Gruppierungen angehört. Das Wort „Jünger“ kommt hingegen in der Bibel über 260-mal vor. Somit stellt sich vielmehr nachfolgende Frage. 2) Was ist ein Jünger Yehoshuas letzte Worte vor seiner Himmelfahrt bestanden in dem recht bekannten Missionsauftrag an seine Apostel:  „Die elf Jünger gingen aber nach Galiläa auf den Berg, wohin Yehoshua sie bestellt hatte. (…) Wenn ihr gegangen seid, macht also alle Nationen zu Jüngern, indem ihr sie tauft für den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, indem ihr sie lehrt, alles zu bewahren, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters. Amen!“ (Matthäus 28,16 und 19-20).  Jünger wird man also ab dem Tag der Bekehrung, also wenn man zum Glauben an Yehoshua kommt.  Wir lesen hier, dass man als Jünger in die Lehre geht, eine Ausbildung macht. Davon zeugt auch das griechische Wort für Jünger, mathetes, das „Lernender“, „Schüler“, „Jünger“ bedeutet. In der Glaubensschule muss man lernen und Lehre bekommen. Genauso wie im normalen Leben gibt es im Glauben auch fleißige und faule, schnelle und langsame Studenten. Das Alter spielt hier keine Rolle. Im Lateinischen lautet das entsprechende Wort discipulus. Auch dieses bedeutet „Student“, „Lehrling“, „Jünger“. Abgeleitet werden davon die englische und französische Übersetzung des Wortes „Jünger“: „disciple“, aber auch die in unserem Sprachgebrauch bekannte „Disziplin“. Aufschluss über die Jüngerschaft gibt besonders der Prophet Yesha’yah (Jesaja) in Jesaja 50,4-5: „Adonay YHWH [1] hat mir eine Zunge der Jünger gegeben, damit ich wisse, den Müden durch ein Wort aufzurichten. Er weckt, am Morgen, am Morgen, er weckt mir das Ohr, damit ich höre wie Jünger. Adonay YHWH hat mir das Ohr geöffnet, und ich, ich bin nicht widerspenstig gewesen, bin nicht zurückgewichen„. Hier erfahren wir über zwei Qualitäten eines Jüngers, bzw. zwei Prozesse der Jüngerseins: 1) das Hören (wiederum unterteilt in Lehre empfangen, zuhören und lernen) und 2) das Weitergeben. Nähere Ausführungen gibt es im weiteren Verlauf. 3) Der Jünger im Alten Bund Ein Jünger hat einen Meister. Im Alten Bund war der Jünger Diener seines Meisters, eines anderen Menschen, der sein Herr und Vorbild war. Das hebräische Wort, das im Deutschen mit „Jünger“ übersetzt ist, heißt limmûwd. Es hat die Bedeutung „gelehrt, gelernt“, „in der Jüngerschaft unterwiesen“ und „gewöhnt an etwas“. Der Jünger lernt also nicht nur theoretisch, sondern gewöhnt sich an den Lebensstil seines Meisters so lange und so sehr, dass er diesem gleich wird. Ziel des Jüngers war es somit, wie sein Meister zu werden. Moshe (Mose) und Yoshua (Josua) 2.Mose/Exodus 24,13: „Und Moshe machte sich auf mit Yehoshua, seinem Diener, und Moshe stieg auf den Berg Elohims„.  Solange Moshe auf dem Berg war (40 Tage lang!) musste sein Diener Yoshua (Yehoshua) auf ihn warten. Dieser wich nicht von der Seite seines Herrn Moshe:  „Und YHWH redete mit Moshe von Angesichtern zu Angesichtern, wie ein Mann mit seinem Freund redet. Und er kehrte zum Lager zurück. Sein Knecht aber, Yehoshua, der Sohn Nuns, ein Jüngling, wich nicht aus dem Innern des Zeltes“ (2.Mose/Exodus 33,11). Eliyah (Elia) und Eliysha (Elisa) 1.Könige 19,19-21: „Und er ging von dannen und fand Eliysha, den Sohn Shaphats, der gerade pflügte mit zwölf Joch Rindern vor sich her, und er war bei dem zwölften; und Eliyah ging zu ihm hin und warf seinen Mantel auf ihn. Und er verließ die Rinder und lief Eliyah nach und sagte: Lass mich doch meinen Vater und meine Mutter küssen, so will ich dir nachfolgen. Und er sagte zu ihm: Gehe, kehre zurück! Denn was habe ich dir getan? Und er kehrte von ihm zurück und nahm das Joch Rinder und schlachtete es, und mit dem Geschirr der Rinder kochte er das Fleisch derselben und gab es den Leuten, und sie aßen; und er machte sich auf und folgte Eliyah nach und diente ihm„. Yohanan (Johannes) der Täufer und seine Jünger „Und es geschah, als er an einem gewissen Ort war und betete, dass einer seiner Jünger zu ihm, als er aufhörte, sagte: Herr, lehre uns beten, wie auch Yohanan seine Jünger lehrte“ (Lukas 11,1). Dieser Stelle entnehmen wir, dass die Jünger Yohanans – der als letzter Prophet vor dem Neuen Bund bezeichnet werden kann (siehe Matthäus 11,11) – sogar das Beten von ihrem Meister gelernt hatten. So versteht man auch, dass Yehoshuas zeitgenössische Jünger genau verstanden, was es bedeutet, die Jünger eines Meisters zu sein. 4) Jüngerschaft in der Übergangszeit Die Übergangszeit war die Zeit Yohanan des Täufers: „Und dies ist das Zeugnis Yohanans, als die Juden aus Yerushalayim Priester und Leviten sandten, um ihn zu befragen und zu ihm zu sagen: Wer bist du? Und er bekannte und verleugnete es nicht, und er bekannte: Ich, ich bin nicht der Mashiah. Und sie fragten ihn: Was also? Bist du Eliyah? Und er sagt: Ich bin es nicht. Bist du der Prophet? Und er antwortete: Nein. Sie sagten also zu ihm: Wer bist du? Um denen eine Antwort zu geben, die uns gesandt haben. Was sagst du von dir selbst? Er erklärte: Ich bin die Stimme dessen, der ruft: In der Wüste ebnet den Weg des Herrn, wie Yesha’yah,

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Die Frau als Gegenüber des Mannes

1) Einleitung Viele Jahre lang wurden wir gelehrt, dass die Frau nur aus einer Rippe des Mannes geformt wurde. Dies hatte zur Folge, dass sie im Vergleich zum Mann minderwertiger betrachtet wurde und nur geringere Arbeiten zu verrichten hatte. Grund dafür ist, dass die meisten Bibelübersetzer von ihrer Kultur, ihrer religiösen Sichtweise oder der Vorrangstellung des Mannes beeinflusst waren. Hier wollen wir jedoch klarlegen, dass die Frau wirklich eine Hälfte des Mannes darstellt, also die andere Hälfte des Mannes. 1.Mose/Genesis 1,26-28: „Und Elohim [1] hatte gesagt: Lasst uns den Menschen machen in unserem Bild, nach unserer Ähnlichkeit, und sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und über die fliegenden Geschöpfe der Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles kriechende Ding, das auf der Erde kriecht. Und Elohim schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Elohims hat er ihn geschaffen. Männlich und weiblich hat er sie geschaffen. Und Elohim segnete sie, und Elohim sagte zu ihnen: Tragt Frucht und vermehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan. Und herrscht über die Fische des Meeres und über die fliegenden Geschöpfe der Himmel und über alles Lebendige, das auf der Erde kriecht.“ Elohim segnete also den Mann und die Frau. Sie sind auch zusammen erschaffen worden. Im folgenden Text lernen wir mehr über die wahre biblische Identität der Frau und ihre Erschaffung. Elohim befreit uns von falschen Lehren. 2) Das sichtbare Gegenüber des Mannes: „neged“ 1.Mose/Genesis 2,18.20: „Und YHWH Elohim hatte gesagt: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Hilfe machen, die sein Gegenüber sei. (…) Und der Mensch nannte mit Namen alles Vieh und die fliegenden Geschöpfe der Himmel und alles Lebendige des Feldes, aber für den Menschen fand er keine Hilfe, die sein Gegenüber war.“ Das hebräische Wort „adam“ bezeichnet den Menschen als Rasse. Elohim hat diesen Menschen als zwei Geschlechter geschaffen. Für den Mann sollte ein echtes Gegenüber geschaffen werden. Frühere Übersetzungen haben in Vers 18 anstatt des Begriffs „sein Gegenüber“ die Wörter „seines Gleichen“ eingesetzt. Betrachten wir jedoch einmal das ursprüngliche, hebraische Wort genauer: Der Begriff „neged“ bedeutet „das, was sichtbar ist“, „das, was vor einem ist“, „gegenüber“ [2]. Das Wort „neged“ bezeichnet also das Wesen, das gegenübersteht. Die Bibel lehrt uns somit, dass die Frau das Gegenüber des Mannes ist. Sie steht vor dem Mann und ist ihm gleich. Sie ist geschaffen, um mit dem Mann zu sprechen, sich mit ihm auszutauschen. Die Frau betrachtet das Gesicht ihres Mannes und anders herum. Sie ist nicht dazu berufen, den Rücken ihres Mannes anzuschauen und soll sicher nicht hinter seinem Rücken stehen oder woanders. Betrachten wir die Geschichte Moshe (Mose). Sogar zu seinem Diener Moshe hat Elohim gesagt, dass er sein Gesicht nicht sehen darf:  2.Mose/Exodus 33,18-23: „Und er sagte: Lass mich doch deine Herrlichkeit sehen! Und er sagte: Ich, ich werde vorüber gehen lassen alle meine Schönheit vor deinen Angesichtern, und werde den Namen des YHWH verkünden dir gegenüber. Und ich werde begnadigen, wen ich begnadigen werde, und werde mich erbarmen, wessen ich mich erbarmen werde. Und er sagte: Du vermagst nicht meine Angesichter zu sehen, denn nicht kann ein Mensch mich sehen und leben. Und YHWH sagte: Siehe, es ist ein Ort bei mir, da sollst du auf dem Felsen stehen. Und es wird geschehen, wenn meine Herrlichkeit vorübergeht, so werde ich dich in die Felsenkluft stellen und meine Handfläche über dich decken, bis ich vorübergegangen bin. Wenn ich meine Handfläche wegnehmen werde, wirst du mich von hinten sehen, aber meine Angesichter sollen nicht gesehen werden.“ Der Unterschied zur Beziehung zwischen Elohim und Moshe verdeutlicht, dass die Frau gegenüber dem Mann keine Stellung einer Dienerin oder Magd einzunehmen hat. Die zwei betrachten gegenseitig ihr Angesicht. Auch mit dem Apostel Johannes verhielt es sich so. Der nämlich hat das Gesicht Mashiahs (Christi) betrachtet:  Offenbarung 1,12-16: „Und ich wandte mich um, um die Stimme zu sehen, welche mit mir redete, und als ich mich umgewandt hatte, sah ich sieben goldene Leuchter und inmitten der sieben Leuchter einen, einem Sohn des Menschen vergleichbar, mit einem bis zu den Füßen reichenden Gewand bekleidet, und an der Brust mit einem goldenen Gürtel umgürtet. Und sein Haupt und seine Haare weiß, so wie weiße Wolle, wie Schnee, und seine Augen wie eine Feuerflamme. Und seine Füße glänzendem Kupfer vergleichbar, wie wenn sie im Ofen glühten, und seine Stimme wie die Stimme großer Wasser. Und er hat in seiner rechten Hand sieben Sterne, und aus seinem Mund kam ein scharfes, zweischneidiges Schwert heraus. Und sein Angesicht wie die Sonne, die leuchtet in ihrer Kraft.“ Dieses Angesicht wurde der Gemeinde Yehoshuas offenbart, weil die Gemeinde das Wesen ist, das ihrem Mann – Yehoshua ha Mashiah – gegenübersteht. Wenn man jemandem gegenübersteht, hat man keine Geheimnisse voreinander. Man sieht den Gesichtsausdruck und die Emotionen des Herzens. So wie es der Gemeinde Yehoshuas Mashiahs (Jesu Christi) bestimmt ist, sollte es auch zwischen Mann und Frau sein: Es gibt kein Geheimnis voreinander. Im 2.Korinther 3,18 erklärt Paulos (Paulus): „Wir alle aber, die mit aufgedecktem Gesicht die Herrlichkeit des Herrn in einem Spiegel anschauen, werden in dasselbe Bild verwandelt, von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, wie durch den Herrn, den Geist.“ Auch vom Engel Gabriy’el (Gabriel) steht übrigens geschrieben, dass er vor dem Angesicht Elohims steht (Lukas 1 bei der Verkündigung der Geburt Yehoshuas (Jesu)). Später wird auch von Moshe gesagt, dass er Elohim bat, mit seinem Angesicht zu gehen. Moshe sprach dann mit Elohim von Du zu Du. Wenn man so mit Elohim geht, kann man vor den Menschen der Welt und vor den Dämonen stehen, ohne Angst zu haben. Da ja das hebräische Wort „neged“ aus 2.Mose/Exodus 2,18 auch „sichtbar“ bedeutet, erschließt sich, dass die Frau im Mann verborgen war, besser gesagt: unsichtbar im Menschen. Doch als Elohim Adam einschlafen ließ und die Frau herausgenommen hat, wurde sie sichtbar! Dies betrachten wir nun näher. 3) Die Seite und Hälfte des Mannes: „tsêlâ“ 1.Mose/Genesis 2,21-24: „Und YHWH Elohim ließ einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen, und er schlief ein. Und

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Das Gebet

1) Einleitung Ein Verständiger ist jemand, der Einsicht in die Dinge hat, ein Intelligenter. Elohims [1] Maßstab für Intelligenz ist nicht die uns üblicherweise bekannte. Wir Menschen verbinden Intelligenz mit Fähigkeiten, wie dem Denken allgemein, dem logischen Schlussfolgern, der Konzentration, dem Lernvermögen, der Merkfähigkeit, dem Erkennen und Lösen von Problemen, dem Planen usw. Ps 14,2: „YHWH hat vom Himmel herniedergeschaut auf die Söhne des Menschen, um zu sehen, ob ein Verständiger da sei, einer, der Elohim suche.“ Bei Elohim ist das anders. Wenn er auf die Erde sieht, fallen ihm nur die Menschen als intelligent auf, die ihn suchen, also: Zeit damit verbringen, nach seinem Willen zu forschen. Dies geschieht durch das Lesen/Hören des Wortes Elohims (Bibel) und durch Beten. 2)  Beten – was ist das? Elohim wünscht sich Gemeinschaft mit dem Menschen. Gemeinschaft hat immer etwas mit Kommunikation zu tun. Man hat ein direktes Gegenüber und versteht sich, mit und ohne Worte. Man spricht also mit dem Mund, möglicherweise mit einer Körperhaltung (auch Gestik, Mimik), vor allem aber auch mit einer gewissen Herzenshaltung. Wir stellen fest:    Gebet = Dialog, Gespräch mit Elohim Beim Gebet gibt es wie bei jedem Gespräch Sender (Sprecher) und Empfänger (Hörer). Es ist keine einseitige Handlung. Man spricht also mit Elohim und erwartet eine Antwort. Er ist unser Kommunikationspartner. Deshalb reden wir beim Beten nicht unablässig, sondern werden auch still, um zu hören, was Elohim uns zu sagen hat. Auch wenn Elohim spricht, erwartet er übrigens von uns eine Antwort. Folgendes Modell verdeutlicht dies: Das Sprechen mit Elohim ist dabei für uns Menschen noch das kleinere Problem. Es fällt leichter, auszudrücken, was einen selbst bewegt. Schwieriger ist das Hören auf Elohim und das Handeln nach dem, was Elohim uns sagt (das ist unsere Antwort auf sein Reden). Dafür muss man nämlich sich Zeit nehmen und gehorsam sein. Insgesamt gilt es, stets in Elohims Gegenwart zu bleiben und Gemeinschaft mit ihm zu haben. Das macht das Gebet aus. 3) Beten – zu wem? Es gibt viele Menschen in unterschiedlichen Religionen, die jeweils zu ihrem Elohim oder ihren Göttern beten. So scheint es vielen womöglich unbedeutend, an welche dieser Gottheiten man sich adressiert. Daher sagt der Volksmund gerne: „Hauptsache, man glaubt an irgendetwas.“ Aus der Definition im ersten Kapitel kann man jedoch schon entnehmen, wie wichtig die persönliche Beziehung mit diesem Elohim ist, das gegenseitige Reden, Hören und Antworten. Was nützt uns ein Elohim, der nicht hört? Daher ist es erleichternd, wenn uns der Psalm 65 darüber aufklärt, wer unser Gegenüber im Gebet wirklich sein soll: „Hörer des Gebets! Zu dir wird kommen alles Fleisch.“ (Ps 65,3) Aus dem Vers 2 geht hervor, dass es sich dabei um den Elohim Zions, also Jahweh, handelt. Er ist der himmlische Vater, den Yehoshua (Jesus) in Lukas 11 beschreibt, wenn er über das Beten spricht. Wenn in genanntem Vers gesagt wird, dass „alles Fleisch“ zu diesem Elohim kommen wird, so ist dies eine Vorausschau auf Zukünftiges. 4)  Beten – warum? Zahlreich sind die Gründe dafür, warum wir ein solides Gebetsleben haben sollten. (Folgendes ist eine Aufzählung, bei der keine bestimmte Rangfolge berücksichtigt wurde und die auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt). Um unter Elohims Schutz zu bleiben: „Wer unter der Decke Elyons1 bleibt, wird bleiben im Schatten Shaddays. Ich sage von YHWH: Meine Zuflucht und meine Burg; mein Elohim, auf ihn will ich vertrauen.“ (Ps 91,1-2) Um geheiligt zu sein: „Denn jedes Geschöpf Elohims ist gut und nichts (ist) verwerflich, wenn es mit Dank eingenommen wird. 5 Es wird nämlich durch Elohims Wort und durch Gebet geheiligt.“ (1.Tim 4,4-5) Um die Feinde zu vertreiben: „Dann werden meine Feinde hinter sich zurückkehren an dem Tag, an dem ich rufen werde. Dieses weiß ich, denn Elohim ist für mich.“ (Ps 56,10) Um vor Versuchung bewahrt zu werden (z.B. Essen): „Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung kommt! Der Geist (ist) zwar willig, das Fleisch aber schwach“ (Mt 26,41). Yehoshua fordert auch seine Jünger auf, zu wachen und zu beten, um standhaft zu bleiben; besonders im Matthäusevangelium erkennen wir, dass der Herr mehrmals auf das Gebet der Jünger besteht. Um nicht in das Netz des Teufels zu geraten: „Aber habt Acht auf euch selbst, damit eure Herzen nicht durch Völlerei und Trunkenheit und Lebenssorgen beschwert werden, und jener Tag plötzlich über euch hereinbricht. Denn wie eine Falle7 wird er über alle kommen, die auf der Oberfläche der ganzen Erde wohnen. Wacht also jederzeit im Gebet, um als würdig befunden zu werden, all dem, was im Begriff ist zu geschehen, zu entfliehen und vor dem Sohn des Menschen zu stehen.“ (Lk 21,34-36) Um Elohim zu hören: „Bewahre deinen Fuß, wenn du zum Haus Elohims gehst; und nahen, um zu hören, ist besser, als wenn die Törichten Schlachtopfer geben: denn sie haben keine Erkenntnis, so dass sie Böses tun.“ (Pred 4,17) Um unsere Probleme vor Elohim zu bringen (Phil 4,6): „Seid um nichts besorgt, sondern in allem lasst eure Anliegen durch Gebet und Flehen mit Dank vor Elohim bekannt werden.“ Um Elohim zu verherrlichen: „Und alles was ihr in meinem Namen bitten werdet, das werde ich tun, damit der Vater im Sohn verherrlicht werde.“ (Joh 14,13) Um in unserer Schwachheit gestärkt zu werden (Lk 22,40-43). Yehoshua selbst gibt uns hier ein Beispiel, wie er an einem Punkt, wo er keine Kraft mehr hat, handelt: Er möchte aus seinem eigenen, fleischlichen Willen zwar gerne den Kelch von sich weisen, aber schließlich ergibt er sich dem Willen Elohims, bittet um Kraft und ein Engel Elohims stärkt ihn in der schweren Situation: „Und ein Engel vom Himmel erschien ihm, der ihn stärkte.“ (V.43) Um von den Sünden befreit zu werden: „Kommt doch und wir werden miteinander rechten, spricht YHWH. Wenn eure Sünden wie Scharlach sind, wie Schnee sollen sie weiß werden; wenn sie rot sind wie Karmesin, wie Wolle sollen sie werden.“ (Jesaja 1,18; auch 43,25-26). Dem Propheten Jesaja offenbart deshalb Elohim, wie wichtig es ist, in Elohims Gegenwart zu bleiben, mit ihm zu „rechten“, also zu verhandeln, damit die Sünden ausgelöscht werden. Damit sich Elohims Verheißungen erfüllen: Daniel kämpft im Gebet, damit sich die früher gegebene Prophetie erfüllt (Dan 9,1). Das Gebet ist ein klarer und deutlicher Befehl in der Bibel: „Betet ununterbrochen!“

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Ein apokalyptisches Klima

„Darum wacht, denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde, wann der Sohn des Menschen kommt“ Matthäus 25,13 In der Bibel existieren vierzig Textstellen, die sich auf die Endzeit beziehen. Diese Textstellen wurden geschrieben um uns zu warnen. Sie erzählen uns über die vorangehenden Zeichen der Wiederkunft Yehoshuas (Jesu). Einige Zeichen haben sich schon ereignet und andere sind dabei sich zu ereignen. Matthäus 24 und Lukas 21 erklären uns deutlich diese Zeichen, welche der Wiederkunft Yehoshuas vorangehen müssen. Matthäus 24, 4-7: „Und Yehoshua antwortete und sprach zu ihnen: Erkennt! Niemand führe euch irre! Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: „Ich, ich bin der Mashiah“, und sie werden viele irreführen. Aber ihr seid im Begriff, von Kriegen und Kriegsberichten zu hören. Gebt Acht, dass ihr nicht erschreckt, denn dies alles muss geschehen. Doch es ist noch nicht das Ende. Denn es wird eine Nation gegen eine andere Nation erweckt werden und ein Reich gegen ein anderes Reich. Und es wird Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben an verschiedenen Orten geben„ Alle diese Zeichen sind dabei sich zu verwirklichen. Aber einige Zeichen sind augenscheinlicher als andere: Die Medien reden über diese Katastrophen, die durch die Natur oder die Industrie verursacht werden. Diese verbreiten sich auf der ganzen Welt. Deshalb stimmen die größten Wissenschaftler dieser Welt darin überein: Diese Katastrophen sind von einer außergewöhnlichen Breite. Obwohl diese Naturkatastrophen immer existiert haben, erklären die Wissenschaftler, dass sie in den letzten Jahren schlimmer geworden sind. Wir sehen, dass sie apokalyptische Dimensionen erreicht haben: Zyklone, Orkane, Stürme oder auch klimatische Veränderungen, aber auch Lawinen oder Erdbeben. Nehmen wir nur das Beispiel der USA, so verursachen die Orkane mehr Tote als alle anderen Naturphänomene. Man könnte noch andere Beispiele nennen, die genauso schlimm sind. Sprüche 8,34: „Glückselig der Mensch, der auf mich hört, indem er an meinen Türen wacht Tag für Tag, die Pfosten meiner Tore hütet!„ Schließlich sagen die Experten über das klimatische System, dass es sich weiter verschlimmern wird, und sie erwähnen auch, dass in den kommenden Jahrzehnten die Naturkatastrophen mehr und mehr Zerstörungskraft haben werden. Dies soll die schlummernden Gewissen wecken. Aber was sagt oder tut die Kirche in dieser Endzeit? Einige Christen wundern sich über die Tatsache, dass man vor zwanzig Jahren beispielsweise in Frankreich mehr über die Rückkehr der Herrn gesprochen hatte als heute! Yehoshua ha Mashiah (Jesus Christus) aber sagte: „Nein, damit ihr nicht etwa beim Zusammenlesen des Unkrauts zugleich mit ihm den Weizen auszieht“ (Matthäus 13,29). Als Botschafter Mashiahs (Christi) sollen wir unbedingt im Kopf behalten, dass die ganze Welt unter der Macht Satans ist. Diese Sachen sollen uns nicht Angst machen, weil sie geschehen müssen, aber es wird noch nicht das Ende sein. Sie deuten nur darauf hin, dass wir an der Endzeit angelangt sind. Der Count-Down hat schon angefangen: Wir sind am Vorabend der Ewigkeit. „Die Nacht ist weit fortgeschritten8, und der Tag ist nahe“ (Römer 13,12). Die Bibel warnt uns: Sie rät uns, vorsichtig zu sein, zu wachen und zu beten „Seht euch vor! Wacht und betet, denn ihr wisst nicht, wann die Zeit ist“ (Markus 13,33). „wacht auch ihr, denn ihr wisst nicht, wann der Herr des Hauses kommt – am Abend oder um Mitternacht oder beim Hahnenschrei oder früh am Morgen –“ (Markus 13,35). „Glückselig der Mensch, der auf mich hört, indem er an meinen Türen wacht Tag für Tag, die Pfosten meiner Tore hütet!“ (Sprüche 8,34). Zusatzinfo: Die durch Naturkatastrophen verursachte Sterblichkeit ist zwischen den Jahren 1980 und 2000 auf 60% gestiegen; diese Steigerung wird besonders durch die Erwärmung des Planeten und durch den Treibhauseffekt verursacht. Zwischen 1994 und 2004 waren 2,8 Milliarden Personen betroffen, wovon 796.408 Menschen starben (davon 226.408 durch den Tsunami im Dezember 2004 im Südosten von Asien). Es gab wirtschaftliche Verluste von ungefähr 849 Milliarden Dollar. Die größte Mehrheit (95%) der Opfer befindet sich in den ärmsten Ländern der Welt. Diese Regionen sind zum einen besonders gefährdet, wozu auch noch folgende Faktoren kommen: Mangel an Infrastruktur, um alarmieren zu können, eine ungeordnete städtische Entwicklung und Waldrodung und Erosion der Böden, das Überschwemmungen und Erdrutsche fördert. Quelle: catnat.net (erste Webseite der Wache über Naturkatastrophen) Bis 2080 schätzen die Experten in einem Projektbericht, dass bis 3,2 Milliarden Menschen von strengen Wassermangel betroffen sein werden und 600 Millionen von Hungersnot aufgrund von Dürre, Verschlechterung und Versalzung der Böden. Jedes Jahr werden 2 bis 7 Millionen zusätzliche Menschen Überschwemmungen erleben. (Auszug aus dem christlichen Magazin «Dokimos n°2»)

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Der gebundene Mensch

1) Die Bindungen Folgendes Bild erhielt ein Christ während seines Gebets zu Elohim: (Der rote Kreis, welcher das Seil mit dem Menschen verbindet, ist hier noch einmal vergrößert dargestellt) Erklärung des Bildes Der Mensch ist angebunden. Er läuft in einem bestimmten Radius umher, geht seinen Beschäftigungen nach, führt vielleicht sogar ein Christenleben und merkt aber nicht, dass er einen Haken an sich hat, an dem stets eine Schnur, ein Seil befestigt ist oder befestigt werden kann. Der Teufel hat so ein leichtes Spiel mit dem Menschen, da dieser stets in seinem Machtbereich bleibt, wo er kontrolliert werden kann.  Das bedeutet, dass wir denken, wir kämen voran, gehen aber dennoch nur ein Stück weit bis zu einem bestimmten Punkt, an dem wir an unsere menschlichen Grenzen stoßen. Grenzen (Gebundenheiten) Sünden eigene Laster, Untugenden, Begierden Einstellungen, Präferenzen, Sichtweisen, Vorurteile Emotionen und Beziehungen mit Menschen Hexerei und Flüche das Fleisch, die menschliche Natur Wir versuchen, mit guten Vorsätzen und vielleicht auch etwas Anstrengung ein besseres Leben zu führen. Immer wieder kommen wir aber an den Punkt, den wir nicht überschreiten dürfen. Der Feind hat uns eine Barriere geschaffen, damit wir ja kein siegreiches Leben in Yehoshua Mashiah (Jesus Christus) führen. Er weiß genau, in welchen Bereichen sich unsere Schwachpunkte befinden. Dort hakt er auch ein um uns zu binden. Bei dir sind das vielleicht der Neid, die Einkaufssucht, Genusssucht, Geiz und Habgier, Rassismus, die Ablehnung von Kritik, dein Stolz, falsche Gutmütigkeit, Naivität, Menschenfurcht, die Familie, Kollegen, falsche Freunde, sexuelle Begierden, homosexuelle Neigungen, Faulheit, Depressionen und psychisch Krankheit, Alkoholismus, ein cholerisches Wesen, Streit, Aberglaube, spirituelle und esoterische Praktiken, Okkultismus, die Religion, Hexerei/ böse Wünsche gegen dich und deine Familie, bestimmte Eigenarten, die du hast oder die in deiner Familie schon seit Generationen bestehen… Wenn du rückfällig wirst und immer wieder die gleichen Fehler machst, kommst du vielleicht immer wieder vor Elohim (Gott), weil es dir immer wieder leid tut, du dich immer wieder darüber schämst oder dich immer wieder über dich selbst ärgerst und dann tust du immer wieder für die gleiche Sache Buße! Du drehst dich also entsprechend unseres Bildes immer um die gleiche Achse im Kreis. Ein negatives Beispiel: Belsazar, der Leichtfertige So ein Mensch, der an die Dinge dieser Welt gebunden war, war Belsazar, der Sohn des babylonischen Königs Nebukadnezar. Im Buch Daniel, Kapitel 5 kann man von seiner Liebe zum Wein, zu Luxus und zu Festgelagen lesen, für die er sogar Dinge aus dem Tempel verwendete bzw. entwendete. Dies ist ein Bild dafür, dass dieser Mann seine eigenen Belange und oberflächliche Lebensweise über die Belange Elohims stellte. Der Götzendienst wurde ihm schließlich zum Verhängnis: Während eines Gastmahls erschien eine Hand, welche folgende Worte an die Mauer schrieb: „25 …Mene, mene, tekel parsin.“ Der Prophet Daniye’l (Daniel) erklärte daraufhin: „26 Dies ist die Deutung des Wortes: Mene: Elahh hat dein Königtum gezählt und hat ihm ein Ende gemacht. 27 Tekel: du bist in der Waage gewogen und mangelnd befunden worden“ (Daniel 5,25-27) Noch in der selben Nacht verstarb dieser leichtsinnige König. Elohim hat die Macht, uns die „Regierung“ über unser Leben zu nehmen. Da unsere Tage gezählt sind, ist es tragisch, wenn Elohim wegen unseres oberflächlichen und ungehorsamen Lebens zu uns sagen muss: „Du bist auf der Waage gewogen und mangelnd befunden worden…“! Da wir so leichtsinnig mit Elohim umgehen, hat der Teufel auch leichten Zugriff auf uns. Er nimmt seine Werke nämlich ernst. Er „kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu verderben“ (Johannes 10,10) Elohim meint es ernst. Der Teufel meint es ernst. Nur wir nehmen vieles auf die leichte Schulter. Wenn wir in der Hölle sind, entdecken wir einen Elohim, der keine Gefühle hat. Das Mitgefühl Elohims hört nämlich dort auf, wo es um die Ausführung seines Wortes geht.   2) Ein erfolgreiches Christenleben Der Himmel, das ewige Glück, ist der insgeheime Wunsch eines jeden Menschenherzen und soll das größte Ziel eines Christen sein. Elohim möchte darum, dass du über die Grenzen gehst. Elohim möchte, dass du ein erfolgreiches Christenleben führst und diesen Haken mit Seil loswirst. Deshalb musst du dir dringend einige Tatsachen vergegenwärtigen. Sich der Lage bewusst sein Alles, was wir im Wort lesen, ist Realität. In diesem Bewusstsein sollen wir stets leben. Wir modernen Menschen aber leben größtenteils wie im Hamsterrad. Wir stehen auf, gehen arbeiten, kommen heim und nehmen manche Dinge auf die leichte Schulter. Wir erwarten Yehoshua nicht. Die Vorstellung von Yehoshuas Rückkehr [1] findet in unserem Alltag keinen Platz mehr. Deshalb sollten wir uns mit dem Gedanken über den Tod, über die Entrückung und über unseren eigenen Lebensstil unbedingt beschäftigen. „Und passt euch nicht diesem Zeitalter an, sondern werdet durch die Erneuerung eures Denkens verwandelt, damit ihr prüft, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Elohims ist“ (Römer 12,2). Mit den nächsten Punkten wollen wir betrachten, was der Wille Elohims für diese Welt und für unser eigenes Leben ist. Yehoshua kommt In der Bibel steht, dass Yehoshua mit großer Geschwindigkeit kommt (Offenbarung 22,7 [2]). Er nimmt nur Christen mit, die bereit sind, „damit er sie sich selbst darstelle als eine Gemeinde, die herrlich sei, so dass sie weder Flecken noch Runzeln noch etwas ähnliches habe, sondern dass sie heilig und tadellos sei“ (Epheser 5,27). Wir müssen deshalb wissen: Wenn Yehoshua Mashiah wiederkommt und er findet uns im Zustand der Gebundenheit, Ungehorsam und Sünde, so nimmt er uns nicht mit. Wenn wir in diesem Zustand sterben, gehen wir auch nicht in den Himmel. Und wenn wir in diesem Zustand weiterleben, richten wir Schaden auf der Erde an, anstatt Gutes zu bewirken. Stattdessen sollen wir die Einstellung der ersten Christen annehmen, die jederzeit mit der Rückkehr Yehoshuas gerechnet haben. Dein Kleid muss weiß sein Wie soeben gelesen, ist die Braut Yehoshuas Mashiahs tadellos. Da niemand weiß, wann ihn entweder der Tod oder die Entrückung heimsucht, gilt für uns: „Deine Kleider seien weiß zu aller Zeit, und das Öl mangle nicht auf deinem Haupt!“ (Prediger 9,8) Das Öl symbolisiert hier wie an anderen Stellen den Heiligen Geist. Über das weiße Kleid lesen wir in Offenbarung 19,8: „Und es wurde ihr gegeben, dass sie sich in feines Leinen, glänzend und rein, kleidet. Denn das

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